Surround-Sound: Technologien und Unterschiede


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Viele setzen Surround-Sound mit einer 5.1-Anlage gleich. Das ist zwar das klassische Lautsprecher-Setup für eine Heimkino-Anlage. Darüber hinaus gibt es aber eine Reihe anderer Audio-Systeme, die Klangeffekte im Raum abbilden. Beispiele für andere Aufstellungsvarianten sind 5.2, 5.1.2 und 7.1. Und sogar ein einziger Subwoofer kann Surround-Sound erzeugen – denn Raumklang lässt sich simulieren.

Was bedeutet 5.1? Dafür stehen die Zahlen

Zahlenkombinationen wie 5.1 stehen für die Anzahl der Lautsprecher innerhalb einer Anlage. Die Zahl vor dem Punkt gibt die Anzahl der Front- und Effektlautsprecher an (inkl. Center- und Rear-Speaker). Die Zahl nach dem Punkt steht für den oder die Subwoofer. Eine 5.2-Anlage hat demnach zwei Subwoofer. Surround-Sound ist prinzipiell ab einem 3.0-Setup möglich, also etwa durch die Erweiterung einer Stereoanlage. Fürs Heimkino-Erlebnis bildet jedoch 5.1 den klassischen Raumklang.

Wenn wie bei 5.1.2 eine dritte Zahl aufgeführt ist, geht es um eine Anlage mit Decken- bzw. 3D-Lautsprecher, die die Höhendimension abbilden. Voraussetzung dafür ist, dass die Audio-Daten in einem 3D-Soundformat vorliegen und dieses auch vom Receiver verarbeitet werden kann.

Die drei wichtigsten 3D-Formate sind:

Im Übrigen kann auch ein Soundbar als Mehrkanalanlage – häufig ist es 2.1 – ausgewiesen sein. Dann sind im Gehäuse mehrere Lautsprecher für unterschiedliche Frequenzen integriert.

Surround-Sound mit 5.1 oder 7.1 – die Unterschiede

Wenn der Filmsound aus einem 5.1-Set kommt, ist das meistens sehr eindrucksvoll und nicht zu vergleichen mit den im Fernseher integrierten Lautsprechern. Viele Blu-rays und AV-Receivern unterstützen sogar eine 7.1-Aufstellung. Dazu muss der Filmsound für zwei zusätzliche Lautsprecher abgemischt sein. Diese kommen als Effekt-Lautsprecher hinter dem Hörbereich (Rear-Center-Lautsprecher) zum Einsatz. Welche Vorteile bietet ein solcher Ausbau?

✔ Eine bessere Ortung der Schallereignisse

✔ Keine „Klanglöcher“ in größeren Räumen

✔ Ein höherer Gesamtschallpegel

✔ Eine Erweiterung des Sweet Spots (optimale Hörposition)

Ob ein 5.1- oder ein 7.1-Soundsystem für dich geeignet ist, erfährst du an anderer Stelle in unserem Blog.

Tipp: Wie viele Kanäle ein Receiver unterstützt, erkennst du u. a. an der Leistungsangabe. 7 x 100 Watt geben beispielsweise an, mit wie viel Watt die einzelnen Kanäle angesteuert werden.

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Dipol oder Direktstrahler für Surround-Sound?

Für 7.1-Raumklang kannst du dein Heimkino-Set mit Dipolen oder Direktstrahlern zur Beschallung des hinteren Raumbereichs ausstatten. Dipol-Lautsprecher geben den Schall nicht nur nach vorne ab, sondern phasenversetzt nach vorne und hinten. Wenn du zwischen den Boxen sitzt, löscht sich durch diesen Aufbau der Direktschall aus und du hörst hauptsächlich Raum-Reflektionen. Dieser diffuse Klangeindruck kommt dem Schallfeld eines Kinos nahe. In diesem wird einhüllender Raumklang ebenfalls von mehreren Surround-Lautsprechern erzeugt.

Ob nun Direktstrahler oder Dipole die richtige Wahl für Surround-Sound sind, hängt von folgenden Faktoren ab:

❶ Wenn der Abstand der Effekt-Lautsprecher (Rear-Speaker) im hinteren bzw. seitlichen Bereich des Raums zur Hörposition geringer als 1,50 Meter ausfällt, empfehlen wir Dipole. Besteht keine Möglichkeit, die Rear-Speaker an einer Wand anzubringen, und beträgt der Abstand mehr als 1,50 Meter, sind dagegen Direktstrahler zu empfehlen. Diese kannst du auf Standfüßen oder Regalen platzieren.

❷ Solltest du in der komfortablen Situation sein, in deinem Heimkino sowohl Dipole als auch Direktstrahler an der empfohlenen Position unterbringen zu können, kannst du deine Entscheidung vom Einsatzbereich der Anlage abhängig machen.

❸ Wenn du vor allem Filme sehen willst, ist sehr wahrscheinlich die Variante mit Dipolen geeigneter. Wenn du vor allem Musik mit einhüllendem Raumklang hören willst, empfehlen wir dir dagegen Direktstrahler. Keine Sorge: Eindrucksvolle Surround-Soundeffekte wie z. B. im Raum wandernder Flugzeugklang werden auch in dieser Konstellation uneingeschränkt wiedergegeben.

Dipole für Surround-Sound
Theater 500 Dipole als Effektlautsprecher

Hinweise zur Aufstellung von Surround-Sound-Systemen

Die ideale Position von Lautsprechern ist immer auch von den räumlichen Gegebenheiten abhängig. Du kannst dich also an den Empfehlungen orientieren, solltest aber auch unterschiedliche Positionen ausprobieren. Am Ende ist die ideale Position diejenige, die für dein Ohr am besten klingt.

Die beiden Frontlautsprecher eines 5.1- bzw. 7.1-Systems werden wie bei Stereo-Boxen in gleichem Abstand links und rechts vom Fernseher aufgestellt. Die Höhe sollte mindestens 40 Zentimeter und höchstens 1,20 Meter betragen. Der Einsatz von Standfüßen sorgt für eine optimale Wiedergabehöhe.

Der Center sollte direkt über oder unter dem Fernseher angebracht sein. Er gibt schließlich die Stimmen wieder und sollte daher eine Einheit mit dem Fernseher bilden. Winkle ihn außerdem so an, dass er den Schall in Richtung Kopfhöhe abstrahlt.

Der Standort des Subwoofers ist weitgehend frei wählbar. Der Bass hat zum einen keinen direkten Einfluss auf die anderen Lautsprecher und ist zum anderen ohnehin nicht genau zu orten. Achte allerdings darauf, dass sich die Schallwellen richtig im Raum ausbreiten können. Häufig ist eine Position zwischen den beiden Front-Satelliten gut geeignet.

Lesetipp: Ausführliche Hinweise zur Lautsprecher-Aufstellung geben wir dir an anderer Stelle.

Eine Soundbar kann Raumklang überraschend echt simulieren

Simulierter Surround-Sound – echte Wirkung

Unsere Fähigkeit, die Richtung von Schallquellen zu orten, ist manipulierbar. Das Gehör bestimmt anhand von Laufzeitunterschieden, Unterschieden im Schalldruck und der Modulation der Schallwellen die Richtung, aus der der Schall kommt. Strahlt ein Lautsprecher bestimmte Schallanteile mit zeitlichen Unterschieden oder verschiedenen Pegeln ab, kann er daher Richtungen simulieren.

Genau das geschieht bei Soundbars und Sounddecks mit Formaten für virtuellen Surround-Sound.

Echter und virtueller Surround-Sound von Teufel

Soundbar Cinebar Pro
Soundbar der Extraklasse inklusive Virtual Surround Sound: Cinebar Pro

Cinebar Pro: Die Cinebar Pro und der T 10 Subwoofer ergeben ein unschlagbares Team. In der Soundbar sind 6 Endstufen und 2 Side-Firing Speaker verbaut. In Verbindung mit der integrierten Dynamore-Technologie entsteht einhüllender Surround-Sound. Die Bässe (bei einer Trennfrequenz von 120 Hz) übernimmt der kabellos anschließbare Subwoofer. Chromecast built-in und Spotify für die bequeme Steuerung vom Smartphone aus sind ebenfalls eingebaut.

Cinebar Lux Surround Ambition „5.1-Set“: Film-Sound und Musik-Streaming bei minimalem Kabelaufkommen – diese Streaming-Soundbar beherrscht mehrere Disziplinen auf Spitzen-Niveau. Du kannst sie per Teufel Raumfeld App über WLAN vom iPhone, Smartphone und Tablet aus ansteuern. Die Cinebar Lux ist natürlich auch einzeln erhältlich.

Cinedeck: Alles, was starker Sound braucht, ist im Sounddeck untergebracht. Im Gehäuse sind nicht nur 7 High-Performance-Töner inklusive echtem Center-Kanal für bestmögliche Sprachverständlichkeit, sondern auch 2 Downfire-Subwoofer untergebracht. Mit an Bord: Bluetooth mit aptX® für kabellose Übertragung in CD-ähnlicher Qualität von Spotify, YouTube, Apple Music und Co.

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Autor

Teufel Blog Redaktion

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