Soundbar mit Subwoofer: Was die Kombination möglich macht

Die Vorteile eines Soundbars liegen auf der Hand: Mit wenig Platz- und Zeitaufwand bessern die Klangriegel den TV-Klang auf. Mancher Heimkinotraditionalist hält allerdings dagegen: „Schön und gut, aber an eine 5.1-Anlage kommt so ein Balken nie heran. Es entsteht kein Raumklang, und starke Bässe brauchen nun mal einen Subwoofer.“ Wir erläutern, warum auch ein Klangriegel echten Heimkino-Sound liefern kann. In einem Punkt haben die Puristen allerdings Recht: Wirklich wuchtig werden die Bässe erst, wenn der Soundbar mit einem Subwoofer kombiniert wird.

Das Konzept Soundbar bündig erklärt

Ein Soundbar soll das erreichen, was lange Zeit als ausgeschlossen galt: Mit wenig Platzaufwand einen raumfüllenden, authentischen Klang erzeugen. Voraussetzung dafür ist, dass der Raum, den das Gehäuse bietet, effizient ausgenutzt wird. Dafür werden mehrere Töner in Reihe verbaut und in der Regel wie bei Mehr-Wege-Lautsprechern auf die unterschiedlichen Frequenzbereiche abgestimmt: Es gibt Hochtöner für hohe Frequenzbereiche und Mittel- bzw. Mitteltieftöner mit größerem Hub und Membrandurchmesser für tiefere Frequenzen.

Beispiele für solche Zwei-Wege-Systeme sind:

  • Cinebar 52 THX mit zwei Hochtönern und vier Mitteltönern
  • Cinebar 11 mit zwei Hochtönern und sechs Mitteltönern

Cinebar Trios mit Center-Speaker und Dynamore®

Ein Wiedergabesystem der besonderen Art ist im neuen Cinebar Trios von Teufel verbaut. Darin kümmern sich drei der neun Lautsprecher als Center eigens um die Sprachwiedergaben. Der Center-Kanal des Trios lässt wie bei einer klassischen Heimkinoanlage Stimmen authentisch und verständlich klingen. Die Stimmwiedergabe wird dabei natürlich in die akustische Kulisse eingebettet. Noch intensiver klingt Cinebar Trios mit aktivertem Dynamore®. Diese eigens von Teufel entwickelte Technologie lässt das Stereo-Panorama sehr weit wirken.

 

Teufel Cinebar Trios Soundbar mit Subwoofer
Teufel Cinebar Trios Soundbar

Soundbar mit Subwoofer: Warum im Tieftonbereich Arbeitsteilung so wichtig ist

Teufel Soundbars werden immer von einem externen Subwoofer unterstützt – und das aus gutem Grund: Ein starker, präziser Bass braucht Raum, um sich zu entfalten. Je tiefer die Frequenz des Schalls ist, desto mehr Luft muss in Bewegung versetzt werden. Deswegen wird für Schallwellen, die mit 60 Hz schwingen, eine wesentlich größere Lautsprechermembran benötigt als für einen 1.000-Hz-Ton. Im Tieftonbereich kommt es also tatsächlich auch auf Größe an. Deswegen bieten wir jeden Soundbar mit Subwoofer an.

Soundbar mit Subwoofer – das geht bei Teufel auch ohne Kabelverbindung. Dazu müssen Wireless-Transmitter und -Receiver einfach nur eingesteckt werden, und die Audiodaten werden verlustfrei zum Subwoofer übertragen. Transmitter und Receiver sind einzeln und als Set erhältlich. Ohne Rücksicht auf Kabellänge und Raumgegebenheiten lässt sich der Subwoofer im Raum aufstellen.

Können Soundbars Raumklang erzeugen?

Bleibt die Frage, ob ein Soundbar auch Surround-Effekte erzeugen kann. Bei einem klassischen Heimkino-System sind dafür die Rear-Lautsprecher abgestellt. Sie beschallen den Hörbereich entweder von der Seite oder von hinten und hüllen den Hörer so akustisch ein. Ein Soundbar strahlt dagegen immer nur von vorne auf den Hörbereich ab. Also sind keine Surround-Effekte möglich?

HDMI Soundbar mit Subwoofer
Teufel Cinebar 52 THX HDMI Soundbar

Tatsächlich können Schallquellen in Positionen simuliert werden, wo eigentlich keine Lautsprecher stehen. Unser Gehör lässt sich also austricksen. Die Richtung, aus der ein Ton kommt, bestimmen wir unter anderem anhand von Laufzeit- und Pegelunterschieden zwischen beiden Ohren. Wenn jemand rechts von uns spricht, treffen die Schallwellen erst auf das rechte und dann auf das linke Ohr. Daraus entsteht der Laufzeitunterschied. Pegelunterschiede werden dagegen durch Schallreflexionen bedingt. Dolby Virtual Speaker und andere Codecs modulieren die Audiodaten so, dass wir die ausgegebenen Schallwellen als Surround-Effekte wahrnehmen.

Teufels Cinesystem Trios: Einfach Soundbar mit Effektlautsprechern upgraden

Wem Rear-Lautsprecher dennoch lieber sind, der kann Teufels Cinebar Trios einfach erweitern. So entsteht ein Trios 5.1-Set mit Front-Lautsprechern und Center im Soundbar, einem Subwoofer und zwei Surround-Lautsprechern. Der Sub und die Lautsprecher im hinteren Bereich können kabellos aufgestellt werden. Der Soundbar mit Subwoofer und zwei Lautsprechern liefert 465 Watt, 22 Töner und die aktuellste HiFi-Technologien.

Cinebar Trios 5.1 Soundbar mt Subwoofer
Cinebar Trios 5.1 Set

Fazit: Soundbar mit Subwoofer – Konstellation mit vielen Möglichkeiten

  • Soundbars sind in der Regel als Zwei-Wege-Systeme konzipiert.
  • Im Teufel Trios Soundbar sind zudem drei Töner für die Sprachwiedergabe abgestellt.
  • Für tiefe Frequenzen wird meist ein externer Subwoofer angeschlossen. Dieser lässt sich kabellos per Funk verbinden.
  • Mit speziellen Audio-Codecs kann ein einziger Klangriegel Surround-Sound simulieren.
  • Der Teufel Trios ist auch mit zwei Rear-Lautsprechern erhältlich.
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Teufel Blog Redaktion

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