Hand hält Smartphone mit Kopfhörern

Musik-streamen, aber bitte kostenlos. 7 Anbieter, bei denen Musik nichts kostet

Musik-Streaming kostenlos im Netz, per App oder direkt über den WLAN-Lautsprecher zuhause: Gute Musik muss nicht immer etwas kosten. Dafür musst du dich beim kostenlosen Streaming möglicherweise aber auch mit Werbeeinblendungen und Werbespots zwischen den Songs abfinden. Wir zeigen dir die aktuell besten Anbieter, mit denen du vollkommen kostenlos Musik streamen kannst.

Spotify

Spotify Logo

Spotify ist der Platzhirsch und Marktführer der Musik-Streaming-Anbieter und darf natürlich nicht fehlen, wenn man von kostenlosem Streaming spricht. Mit rund 551 Millionen aktiven Nutzern und über 100 Millionen Songs (Stand: August 2023), darunter auch viele aktuelle Neuerscheinungen, ist der schwedische Anbieter eine echte Hausnummer. Neben dem Premium-Angebot gibt es die Free-Version. Bei dieser behält sich Spotify einige Funktionen vor und blendet zwischen den Songs Werbespots wie im Radio ein. Dafür kann man kostenlos streamen und erhält die volle, riesige Auswahl an Songs. Hinsichtlich der Funktionen kannst du

  • auf sämtliche Künstler und Lieder zugreifen,
  • die große Auswahl an vorgefertigten Playlists genießen,
  • eigene Playlists erstellen, abspielen und bearbeiten,
  • Playlists mit Freunden teilen und
  • die beliebte Radio-Funktion nutzen.

Streamst du Musik kostenlos bei Spotify, kannst du allerdings keine Offline-Funktion nutzen und hast insbesondere auf Mobilgeräten stärkere Einschränkungen. In der Mobile App kannst du lediglich die Shuffle-Funktion nutzen, also keinen Song direkt auswählen und abspielen. Außerdem ist es nur sechs mal pro Stunde möglich, den aktuellen Song zu überspringen. Möchtest du ein Album von Anfang bis Ende hören, ist das mobil gar nicht möglich und allgemein nur mit Werbeunterbrechungen, die normalerweise alle drei Songs eintreten. Mit Spotify Premium hast du diese Barrieren nicht und kannst auf alle Funktionen des Anbieters ungehindert zugreifen, auch bei einer besseren Streaming-Qualität.

Tipp: An anderer Stelle bringen wir dir ein paar nützliche Spotify-Tricks bei.

Deezer

Deezer Logo

Musik-Streaming ist auch mit Deezer kostenlos möglich. Bei dem französischen Anbieter handelt es sich um eine gute Alternative zu Spotify, die dem Vorbild in fast allen Punkten das Wasser reichen kann. Über 90 Millionen Songs (Stand: August 2023) stehen zur Auswahl, auf die du auch zugreifen kannst, wenn du nichts bezahlst.

Am Tablet und PC funktioniert das unbegrenzt, auf dem Smartphone musst du aber mit den gleichen Einschränkungen wie bei Spotify leben. In der Mobile App steht lediglich ein Shuffle-Modus bereit, der die Songs in zufälliger Reihenfolge wiedergibt. Werbung ist ebenfalls an Bord und es fehlt die Offline-Funktion. Genau wie bei Spotify wird der Sound erst mit dem Premium-Abo höherwertiger, er ist aber auch in Ordnung, wenn du Musik-Streaming kostenlos mit Deezer betreibst. Es ist also eigentlich alles wie beim Marktführer, die Unterschiede machen sich nur in der Premium-Version bemerkbar, wo Deezer inzwischen teilweise besser abschneidet – vor allem in puncto Klangqualität.

Streaming-Lautsprecher von Teufel

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YouTube Music

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Auf YouTube Music kannst du über die Website oder per App zugreifen. Dafür braucht es ein Google-Konto, das Inhaber von Android-Geräten aber bereits haben. Eine weitere Anmeldung ist in diesem Fall somit nicht erforderlich. Ähnlich wie bei Deezer und Spotify steht eine riesige Mediathek kostenlos zum Musik-Streaming bereit. Auch hier musst du im Gegenzug mit Werbung leben. Großer Pluspunkt von YouTube Music ist die Einbindung von Videos von der allseits bekannten Plattform. Weiterer Vorteil gegenüber Spotify und Deezer: Playlisten lassen sich auch in der kostenlosen Version zusammenstellen.

Deutlicher Nachteil der App ist allerdings die fehlende Hintergrund-Wiedergabe – diese wird, ebenso wie die Möglichkeit zur Offline-Wiedergabe, erst in der Premium-Version freigeschaltet. Willst du auch Musik hören, während du andere Dinge auf deinem Smartphone tust oder das Display abschaltet, musst du zahlen.

Tipp: Erfahre mehr über die YouTube Music App in unserem Blog!

SoundCloud

SoundCloud Logo

SoundCloud ist so etwas wie ein Sonderfall innerhalb dieser Liste, da es nicht der ganz klassische Streaming-Anbieter ist, sondern eher eine grundsätzlich kostenlose Plattform zum Teilen und Entdecken von Musik. Es sind inzwischen weit über 200 Millionen Titel verfügbar. Ein bedeutender Teil davon entfällt wie bei den vorigen Streaming-Anbietern auf die etablierten Künstler. Noch größer ist allerdings der Anteil der Newcomer und unbekannten Bands, die ihre Songs auf der Plattform zur freien Verfügung stellen, manchmal sogar aus dem Proberaum um die Ecke. Nutzer können bei SoundCloud Kommentare und Bewertungen angeben, womit es beinahe einem sozialen Netzwerk gleicht. Um hier Musik-Streaming kostenlos zu genießen, musst du dich lediglich anmelden.

Amazon Music

Amazon Music Logo

Amazon ist vor einigen Jahren ebenfalls in den Markt des Musik-Streamings eingestiegen. Auch eine kostenlose Variante ist verfügbar – diese heißt Amazon Music Free. Zum Hören ist ein Amazon-Konto notwendig. Das Angebot umfasst tausende Radiosender, aber nur wenige Playlists. Amazon-Prime-Mitglieder haben Gratis-Zugriff auf satte 100 Millionen Titel. Für die gezielte Wiedergabe ist jedoch ein Upgrade auf die Unlimited-Version nötig. Für eine höhere Qualität, z. B. HD- oder 3D-Sound, muss man noch einmal draufzahlen.

Tipp: Wir zeigen dir, wie du Amazon Music auf den Smart Speakern von Teufel hörst.

Mixcloud

Logo Mixcloud

Grundsätzlich kostenlos nutzbar ist der Dienst Mixcloud. Hier kannst du dir Entertainment von verschiedenen Quellen in deine Playlist legen. Seien es DJs, die ganze Sets zur Verfügung stellen, als auch Radiostationen oder jeder andere, der sich berufen fühlt.

Da die Musiker und Co. auch von etwas leben müssen, kannst du sie direkt finanziell unterstützen, indem du ihren Kanal kostenpflichtig abonnierst. Der Preis dafür startet in der Regel bei 2,99 Euro – du kannst auch jederzeit freiwillig mehr zahlen. Durch diesen kleinen Beitrag hörst du bei ausgewählten Creators ohne Werbung, offline oder erhälst Sonderfunktionen, wie Zugriff auf exklusive Vorab-Veröffentlichungen. Das restliche Mixcloud-Angebot hingegen nutzt du weiterhin kostenlos, aber auch mit Werbeeinblendungen und kleinen Einschränkungen.

Musikschaffende können ab 11 Euro monatlich auf Mixcloud ihre Songs und Shows veröffentlichen oder live streamen.

Nonoki

Zum Schluss noch ein echter Geheimtipp, der den Marktführern seit Herbst 2022 Paroli bietet. Mit Nonoki bekommst du Zugang zu über 80 Millionen Songs, musst jedoch keinen Account anlegen. Auch Premium-Features wie das Musikstreamen ohne Werbung und Songs überspringen bekommst du, ohne ein kostenpflichtiges Abo abschließen zu müssen – denn es gibt (zumindest aktuell) keins! Ein großer Wermutstropfen: Die Musik-Wiedergabe im Hintergrund ist nicht möglich, die App muss also geöffnet sein.

Nonoki gibt es für den Browser und als App für Android- und iPhone-Smartphones.

Mit Teufel wird Musik-Streaming zum Erlebnis

Zwei WLAN-Lautsprecher Teufel One S auf Regalbrett
Zwei ONE S kannst du nicht nur miteinander, sondern mit all deinen Streaming-fähigen Lautsprechern vernetzen.

ONE S: Der starke Kompaktlautsprecher mit 2-Wege-System ist wie fürs Streaming gemacht. Via Bluetooth lassen sich die Smart Speaker direkt mit gängigen Diensten wie Apple Music oder Spotify verbinden. Mit passiver Bassmembran und Class-D-Verstärker sorgt der Kleine für großen Klang.

MOTIV HOME: Möchtest du deine Musik von überall aus hören? Mit diesem portablen Premium-Streaming-System ist es möglich. Perfekt ausgestattet mit zwei vorderen und zwei seitlichen Breitbandtreiber, Front-Subwoofer und zwei passiven Bassmembranen für Surround-Sound. Der Akku lässt auch keine Träume offen.

STEREO M 2: Ausgestattet mit Multiroom kannst du mit zusätzlichen AirPlay 2- oder Chromecast-Lautsprechern in verschiedenen Räumen Musik hören. Diese Lautsprecher bieten mit ihrer ausgezeichneten Elektroakustik einen außergewöhnlichen Stereosound für alle Musikgenres sowie für Film- und Spielesound.

▶ Informationen zu Netzwerkplayern, mit denen du deine alte Stereoanlage ins WLAN einbinden kannst, findest du auch in unserem Video-Tutorial:

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Oder doch die kostenpflichtigen Angebote nutzen?

Auch wenn du Musik-Streaming kostenlos bekommen kannst, ist ein Blick auf die Premium-Angebote der Anbieter empfehlenswert. Bei diesen gibt es schließlich keine Werbung, eine bessere Soundqualität und auch das Maximum an Funktionen, die der Anbieter mitbringt – für meist geringe Monatsbeiträge von rund 10 Euro. Selbst für diejenigen, die sich nicht jeden Tag von Musik begleiten lassen, kann dies eine Überlegung wert sein. Was die verschiedenen Premium-Angebote können, beleuchten wir in unserem Vergleich von Musik-Streaming-Diensten genauer.

Lesetipp: Wo findest du kostenlose Hörbücher online? In unserem Blog erfährst du es!

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  1. Andreas Altmann
    17. Apr. 2021, 13:06

    Die genannten Streamingdienste sind wohl jeden Nutzer bekannt, daher uninteressant! Es wäre jedoch wirklich mal schön, wenn ein Streamingdienst wie Spotify auch in der kostenlosen Version auf das Teufel/ Raumfeld System spielbar wäre! Oder aber auch ein Dienst, wie AmazonMusic unterstützt werden würde, was die Attraktivität und Popularität der Marke Teufel erheblich steigern würde und die Lücke zu Sonos schließen würde!!

    • Teufel Blog Redaktion
      20. Apr. 2021, 10:29

      Hallo Andreas, Spotify Free kann auf Teufel Streaming genutzt werden, zudem haben wir einige Geräte mit Amazon Music Unterstützung, z.B. HOLIST oder auch die Musicstation

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Autor:in

Teufel Blog Redaktion

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