Fesselnder denn je? Smart-TVs, neue Möglichkeiten und Sound

TV-Geräte sind heutzutage smart – und weit verbreitet: Laut einer Goldmedia-Studie aus dem Jahr 2015 verfügen 22,9 Millionen Haushalte in Deutschland über ein internetfähiges TV-Gerät. 2010 lag die Zahl gerade einmal bei 2,5 Millionen. „Smart“ bedeutet zunächst, dass die Geräte internetfähig sind. Aber auch in anderen Bereichen gleichen Fernseher immer häufiger Computern mit großer Bildschirmdiagonale.

Hinter den flachen LC-Displays (LCD) sind je nach Modell Prozessoren, Festplatten und verschiedene (drahtlose) Übertragungstechnologien verbaut. Außerdem sind Smart-TVs immer häufiger mit eigenen Betriebssystemen ausgestattet. Das erweitert die Empfangs- und Anwendungsmöglichkeiten der Geräte enorm und erhöht außerdem die Verbindungsmöglichkeiten zu anderen End- und Audiogeräten.

Mehr Anwendungsmöglichkeiten, dürftiger Sound

Smart-TVs empfangen wie gewohnt das Fernsehsenderprogramm über Kabel und Satellit. Über Internet können Nutzer Streaming-Angebote und Mediatheken öffentlich-rechtlicher und privater Sender sehen oder Online-Videotheken wie Netflix und Maxdome aufrufen. Der Internetzugang erfolgt in der Regel über WLAN oder ein Ethernet-Kabel. Zudem kann das Fernsehprogramm mit IPTV (Internet Protocol Television) über Set-Top-Boxen empfangen werden.

Die Nutzerfreundlichkeit der TV-Geräte hat sich in der Vergangenheit deutlich verbessert. Die Hersteller legen einen besonderen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Betriebssysteme ihrer Smart-TVs, und das Angebot der Apps hat sich ebenfalls vergrößert. Allerdings gibt es – anders als auf dem Smartphone-Markt – vergleichsweise viele Betriebssysteme. Das macht die Situation etwas unübersichtlich, und auch die Auswahl der Apps kann je nach System deutlich schwanken. Neben Android TV, das unter anderem auf Sony- und Philips-Fernsehern läuft, gibt es WebOS von LG und Tizen von Samsung. Wer besonderen Wert auf bestimmte Dienste und Apps legt, sollte sich daher vor dem Kauf erkundigen, ob diese für das jeweilige Betriebssystem angeboten werden.

Beim Design sind die Hersteller darum bemüht, eine umfangreiche Hardware-Ausstattung und eine möglichst hohe Auflösung mit einer möglichst flachen Bauweise zu vereinen. Die Bildqualität ist dabei mittlerweile eindrucksvoll: Immer häufiger lösen die Geräte Inhalte in Ultra HD auf. Zudem erleichtert das flache Design das Aufstellen der Smart-TVs, die nicht selten eine Bilddiagonale von 50 Zoll und mehr haben. Für den Sound ist die flache Bauweise allerdings nicht förderlich: Bei einer Tiefe von wenigen Zentimetern kann sich kein raumfüllender und natürlicher Klang entwickeln – geschweige denn ein satter Bass. Zum großen, hochauflösenden Bild erklingt daher in der Regel ein dürftiger Sound.

Um dieses Qualitätsgefälle zwischen Klang und Bild aufzuheben, haben sich neben Surround-Sound-Anlagen in den letzten Jahren vor allem Soundbars als funktionale und hochwertige Lösung durchgesetzt. Die Cinebase von Teufel ist eine Komplettlösung, die dank HDMI-Eingang das Kabelaufkommen minimiert. Der besondere Vorteil dabei: Sie können das TV-Gerät (bis 60 kg) auf die Cinebase stellen. Die Teufel Cinebar 52 THX ist eine ebenso einfach integrierbare Soundbar mit einem zusätzlichen, 250 Watt starken Subwoofer und vier optischen HDMI- sowie vier optischen Audioeingängen.
Unseren Beitrag zum Standard HDMI 2.0 finden Sie hier.

Konnektivität und smarte Audio-Geräte

Da Smart-TVs über WLAN oder Ethernet-Kabel ins Heimnetzwerk eingebunden sind, können sie mit anderen zum Netzwerk gehörenden Geräten interagieren. Auf diese Weise können Inhalte auch von Smartphones und Tablets auf den TV-Bildschirm übertragen werden. Mit Remote-Apps können Nutzer außerdem Smartphones und Tablets als Fernbedienung nutzen. Als drahtlose Übertragungsstandards sind aktuelle Modelle außerdem häufig mit Near Field Communication (NFC) und Bluetooth ausgestattet. Besonders Bluetooth eignet sich wegen seiner Übertragungsgeschwindigkeit und Reichweite für die Verbindung mit Umgebungsgeräten wie Tastatur und Audio-Anlagen. Der Audiocodec apt-X hat die drahtlosen Übertragungsverfahren auch für Nutzer mit hohen Ansprüchen an die Soundqualität interessant gemacht.

Wer seine HiFi-Anlage mit dem Heimnetzwerk und der Online-Welt verbinden will, ist mit dem Teufel Raumfeld Connector gut beraten. Die elegante Box mit eigener App für iOS- und Android-Geräte stellt eine verlustfreie Verbindung zu anderen Endgeräten her und unterstützt die Streaming-Dienste Spotify und Tidal. Sie erhalten den Connector zum Vorzugspreis im Bundle mit der Cinebase.

Fazit: Home-Entertainment im Netzwerk

Die Vernetzung von Online-Welt, TV und verschiedenen Endgeräten ist voll im Gange. Inhalte aus dem Internet erscheinen immer häufiger auf großen, flachen Bildschirmdiagonalen und die Bildqualität wird immer besser. Zudem ist es immer einfacher, Geräte mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit (drahtlos) zu verbinden. Audio-Geräte machen hierbei keine Ausnahme und können mit geringem Aufwand in das Heimnetzwerk integriert werden. Im Übrigen wissen bei weitem nicht alle Haushalte etwas mit den neuen Möglichkeiten anzufangen. Die eingangs erwähnte Goldmann-Studie hat auch ermittelt, dass nur knapp 60 Prozent der 22,9 Millionen der Haushalte den Internetzugang ihres Smart-TV auch tatsächlich nutzen.

Titelbild © stux Bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Pixabay.com

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