Teufel Lautsprecher mit Bluetooth auf einem Bootssteg liegend

Bluetooth macht drahtlose Audio-Übertragung möglich

Bluetooth ist mittlerweile der Standard, wenn es darum geht, mobile oder portable Geräte direkt drahtlos zu verbinden. Dank Bluetooth kommunizieren Computer, Smartphone und Tablet sowie Peripheriegeräte wie Tastatur und Maus kabelsalatfrei – und auch Audio-Signale gelangen per Bluetooth zu Lautsprechern und Kopfhörern. Dabei gibt es durchaus Unterschiede zwischen verschiedenen Bluetooth-Geräten.

Teufel hat natürlich auch sowohl große als auch tragbare Bluetooth-Lautsprecher und Bluetooth-Kopfhörer im Angebot! Im Folgenden erklären wir euch, warum der Funkstandard solch eine dominierende Stellung hat und welche Neuerungen es beim Thema Bluetooth gibt.

Das Bluetooth-Projekt: Ein Standard für alle Hersteller

Die Entwicklung der Funktechnologie wurde Ende der 1990er-Jahre von der Bluetooth Special Interest Group (Bluetooth SIG) vorangetrieben. Ihre Gründungsmitglieder, darunter Ericsson, IBM, Intel, Nokia und Toshiba, wollten einen herstellerübergreifenden Funkstandard etablieren. Ihr Ziel hatte die Initiative innerhalb weniger Jahre erreicht, heute sind über 8.000 Unternehmen Mitglied in der SIG. Damit ist Bluetooth neben WLAN der bedeutendste drahtlose Funkstandard.

Einer der größten Vorteile von Bluetooth ist die sehr stabile Verbindung zwischen stationären und mobilen Geräten. Welche Reichweite ein Gerät hat, hängt vom jeweiligen Einsatzszenario ab. Mit dem neuen Low-Energy-Profil sind theoretisch Reichweiten von bis zu 200 Metern möglich. Es ist Teil von Bluetooth 5 und vor allem für das Internet der Dinge (IoT) relevant. Für Audio-Streams ist die Reichweite wegen des weitaus größeren Datenaufkommens meistens auf 10 Meter reduziert, theoretisch wären aber auch größere Reichweiten möglich. Unabhängig von der Einsatzart beeinflussen Hindernisse wie Wände die Reichweite der Funkwellen stark.

Bluetooth-Lautsprecher Bamster Pro von Teufel
Der Bamster Pro – bester Sound für unterwegs.

Bluetooth-Datenraten steigen mit jeder Version deutlich

Bezüglich der Datenrate war Bluetooth in seinen Anfängen bescheiden. Doch mit jeder neuen Generation stieg sie: Bereits Bluetooth 2.0 erreichte eine Datenrate von bis zu 2 Mbit/s und mit Bluetooth 3 erhöhte sie sich nochmals. Die Innovationen von Bluetooth 4 und Bluetooth 5 zielten vorrangig auf Wearables und Datentransfers im IoT ab. So wurde ein besonders energiesparender Betriebsmodus für geringe Datenmengen integriert. Die vierte Generation wurde zweimal erweitert. Bluetooth 4.2 bietet noch mehr Sicherheit als seine Vorgänger. Solche Ordnungsziffern soll es im Zuge von Bluetooth 5 nicht mehr geben.

Im Beitrag zu Bluetooth 5 beschreiben wir ausführlich die Neuerungen und ihre Bedeutung für den Audio-Bereich.

Die Vorzüge von Bluetooth beim Audio-Streaming

Dass Bluetooth und Audio-Streaming gut zusammenpassen, kann jeder bestätigen, der schon einmal sein Smartphone per Bluetooth mit einem Kopfhörer verbunden hat. Das Angebot an Bluetooth-Audio-Geräten ist gerade in den letzten Jahren nochmals deutlich größer geworden. Das hat zum einen mit den grundsätzlichen Stärken des Standards und zum anderen mit einer wichtigen technologischen Neuerung zu tun.

Zunächst zu den allgemeinen Stärken: Bluetooth überzeugt außer durch seine Verbindungsstabilität und der vergleichsweise hohen Übertragungsgeschwindigkeit auch durch seinen geringen Strombedarf. Das ist vor allem für den Bau mobiler Wiedergabegeräte mit Akku vorteilhaft. Zudem bedarf es eines geringen Aufwands, um eine Bluetooth-Verbindung herzustellen. Anders als bei WLAN ist kein zusätzliches Netzwerkgerät (Router) notwendig. Es genügt, wenn Bluetooth-Empfänger und -Sender bei den Geräten vorhanden sind.

Seitdem es außerdem immer bessere Möglichkeiten der Audio-Komprimierung gibt, stimmt auch die Klangqualität: Wer seine Audio-Daten kabellos überträgt, muss beim Sound keine Abstriche mehr machen.

Die Bluetooth ROCKSTER von Teufel

Portabler Bluetooth Lautsprecher Rockster Air

ROCKSTER AIR

zu weiteren Infos

ROCKSTER CROSS

zu weiteren Infos

Bluetooth-Profile und die Audio-Komprimierung

Je nach Einsatzgebiet werden unterschiedliche Bluetooth-Profile genutzt. Ein Drucker benötigt beispielsweise ein anderes Profil als ein schnurloses Telefon. So ist auch für die Übertragung von Audio-Daten ein eigenes Profil mit der Bezeichnung A2DP spezifiziert. Grundsätzlich wäre es zwar möglich, Audio-Dateien als MP3 oder AAC über das Profil zu verschicken, aber im Sinne einer schnellen Übertragung werden die Dateien mit einem Audio-Codec komprimiert.

Lange Zeit wurde dafür der Codec SBC verwendet. Da es sich dabei um ein verlustbehaftetes Komprimierungsverfahren handelt, führt dies zu Qualitätseinbußen, was besonders für audiophile Hörer ein wichtiges Argument gegen Bluetooth-Übertragung war. Mit aptX ist in den vergangenen Jahren allerdings ein weiterer Codec immer wichtiger geworden, und dieser macht Bluetooth auch für Hi-Fi-Enthusiasten interessant.

Diesem Codec liegt ein anderes Komprimierungsverfahren zugrunde, das mit deutlich geringeren Datenverlusten einhergeht. Dabei ist aptX weniger eine Neuentwicklung als vielmehr eine Wiederentdeckung. Das Verfahren wurde bereits in den 1980er- und 1990er-Jahren entwickelt und vor allem im Bereich der ISDN-Telefonie eingesetzt, um eine bessere Sprachqualität zu gewährleisten. Damit aptX wirklich zum Zuge kommt, müssen sowohl der Sender als auch der Empfänger den Codec unterstützen. Wenn das gegeben ist, steht Hi-Fi-Qualität mit Bluetooth-Lautsprechern nichts im Wege. Was Bluetooth dagegen nicht kann und auch in absehbarer Zeit nicht können wird, ist das Streamen von echten Surround-Sound-Formaten für 5.1-Konfigurationen oder aufwendigeren.

In unserem Blog-Beitrag beschreiben wir die Eigenschaften und die Anwendung von Bluetooth aptX ausführlich.

Teufels Portfolio an Bluetooth-Geräten wächst

airy ng 2018
AIRY – Bluetooth-Kopfhörer

Teufel bietet eine große Anzahl an Bluetooth-fähigen Geräten an. Diese Systeme lassen sich schnell mit einem Smartphone, Netbook oder Tablet verbinden und ermöglichen dann besten Hörgenuss – ohne Verkabelung.

  • ▶ Der AIRY ist einer unserer beliebtesten Over-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth. Nicht nur die fehlenden Kabel, auch das reduzierte Design und das geringe Gewicht sorgen dafür, dass du vergisst, dass du ihn überhaupt trägst.
  • ▶ Wer es noch dezenter mag, greift zum In-Ear-Kopfhörer MOVE BT. In jeder Situation genießt du volle Bewegungsfreiheit. Damit nichts abhandenkommt, verbindet ein leichtes Kabel die beiden Ohrstöpsel. Trotz seiner kompakten Maße liefert der MOVE BT dank aptX besten Sound.
  • ▶ Mit dem handlichen BAMSTER XS kannst du unterwegs überall und jederzeit deine Umgebung beschallen. Trotz Zwergenwuchs und Fliegengewicht macht der BAMSTER XS mit seinem kräftigen Sound seinen großen Brüdern durchaus Konkurrenz.

Hier geht es zu der Produktübersicht aller Bluetooth-Geräte von Teufel.

Bluetooth nachrüsten – so geht’s

Auf den Komfort der drahtlosen Audio-Übertragung brauchst du auch bei bestehenden Anlagen nicht zu verzichten, denn die Funktion ist jederzeit nachrüstbar mit einem

Diesen Adapter schließt du einfach via Mini-Klinke oder Stereo-Cinch-Kabel an einen freien Eingang an. Nach dem Pairing mit einem beliebigen Zuspieler wird das Tonsignal nun auf der Anlage ausgegeben.

Weitere Bluetooth-Produkte von Teufel:

Statt eines Fazits

Am Ende bleibt nur die Frage: Woher kommt eigentlich der Name „Bluetooth“? Nun, es ist den Quellen zufolge eine Reminiszenz an König Harald Blaatand (deutsch „Blauzahn“), dem es im 10. Jahrhundert gelang, die verfeindeten Königreiche Norwegen und Dänemark zu vereinigen. Damit ist Bluetooth ein durchaus passender Name für einen Standard, auf den sich viele Hersteller zur Freude der Nutzer tatsächlich einmal einigen konnten.

Bil1: ©Bluetooth, Logo Bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Wikimedia

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  1. Dieter Brandt
    11. Dez. 2018, 12:27

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wenn ich den Fernsehton über Bluetooth an meinen Rockster sende, kommt dieser nur mit einer geringen Verzögerung an. Das stört aber gewaltig, wenn nebenher auch noch der Fernsehton weiterläuft.
    Was kann man machen, damit alles syncron läuft?
    Mit freundlichen Grüßen
    Dieter Brandt

    • Teufel Blog Redaktion

      Teufel Blog Redaktion
      12. Dez. 2018, 12:11

      Hallo Dieter, wenn die Latenzzeit zu lange ist, weiche bitte auf den Line in aus.

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Teufel Blog Redaktion

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