Movieman empfiehlt: Dolby Atmos Film-Highlights

Gastautor Andre Detroit aka Movieman hat passend zum Verkaufsstart unserer neuen Dolby-Atmos-Heimkino-Sets schon mal die Bibliotheken nach Filmen gescannt, die den Dolby Atmos Sound drauf haben. Viel Spaß beim Lesen!

Wo bleiben die fetten Effekte aus der Decke?

So, da hast Du Dir nun endlich ne fette Anlage gekauft, Dolby Atmos und sogar 4 Deckenlautsprecher verkabelt. Der Monsteramp zeigt fast drohend „Dolby ATMOS“ im Display. Und dann klingt es schon anders, aber verdammt, wo bleiben die fetten Effekte aus der Decke, die der Händler Dir versprochen hat? Geht’s Dir auch so? Kein Problem, Du bist nicht beschissen worden. Du hast die falschen Filme.

Transformers: The Last Knight

Wie schon bei den Vorgängern wurde exorbitanter Wert auf maximale Bild-/ und Tonausbeute gelegt. Das ganze Spektakel repräsentiert den Stand der aktuellen Technik. Nicht mehr, nicht weniger. Warum die deutsche Fassung eine Atmosspur erhielt und die englische eine 7.1-Spur, bleibt unklar. Beide Tonspuren bieten maximalen Sound, die Atmosspur kommt aber bei der Tiefenstaffelung etwas besser weg. Dabei werden alle Frequenzbänder bis zum Maximum ausgelastet, ohne dabei die Verständlichkeit der Dialoge zu beeinflussen. Kurzum: Wer eine Atmos-Anlage hat, der wird, inklusive seiner Nachbarn ein fulminantes Spektakel erleben. Versprochen!

King Arthur: Legend of the Sword (4K Ultra HD)

Die Musik gehört zu dem Element, das zu den Bildern zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Gefühle entlockt und wohlige Schauer über den ganzen Körper schickt. Daniel Pemberton hat es geschafft, eine wahrhaft episch rockige Musik zu komponieren. Die Umgebung klingt Dank Dolby Atmos von links, rechts, vorne, hinten und auch von oben (höre: 19.10). Man ist eingewickelt in diese Geräuschkulisse, die dichter kaum sein könnte. Ein Schwert scheppert von hinten, eine Kutsche schlittert mit donnernden Hufgetier, Schritte, von Wänden wider geworfen, fängt den Zuhörer ein. Eingeschüchtert wird derjenige, der das Gebrüll des riesigen Elefanten mit genügend Lautstärke durch sein Zimmer hallen lässt.

Wonder Woman


Beide Dolby Atmos Tonspuren entfalten einen phänomenalen Druck aus allen Lautsprechern. Der Subwoofer schleudert heftigste Bassattacken in Richtung Zuhörer, sei es die pompöse Musik oder Effekte, wie die Explosionen, nebst Flugzeugabsturz. Das ist Referenzverdächtig. In Breite und Tiefe geben beide getesteten Tonspuren den Ton an und staffeln kleine Atmoeffekte, Effekte und Musik sehr breit und tief in den Hörraum hinein. Hier gibt es ebenfalls nichts zu kritisieren, nur zu staunen.

The Great Wall

Der Dolby Atmos Sound der Produktion übertrifft die Bildwerte noch bei Weitem. Die dargebotene Reichweite des Klangteppichs ist sehr detailliert und von außerordentlichem Druck, wobei auch der Subwoover bis in die tiefsten Oktaven zum Einsatz gebracht wird. Die Direktionalität dieser Blu-ray ist herausragend und sorgt für den Einsatz von Effekten, wie zum Beispiel die Pfeilhagel, die akustisch auch über den Zuhörer hinweg zu hören sind und wirklich das Gefühl vermitteln können, dass man hier direkt selbst inmitten des Szenarios steht. Der englische Ton ist noch ein wenig differenzierter als die deutsche Synchronisation.

John Wick (4K UHD)

Der Soundpart ist geprägt von hohem Druck (Hammerschläge (25.20) und einer kraftvollen Musik. Dies gilt für die deutsche Dolby Atmos und die englische DTS-HD Originaltonspur. Der Sound ist etwas mehr auf die vorderen Kanäle fokussiert, streckt dort aber sehr in die Breite. Der Tiefensound ist eher unauffällig derart, dass man nicht viele direkte Effekte von hinten ausmacht, aber sein Fehlen sofort auffällt. Und das ist eine gute Nachricht. Die Stimmen sind sauber in die Klangkulisse integriert und klingen nicht aufgesetzt.

xXx – Die Rückkehr des Xander Cage

Die deutsche Dolby Atmos- und die englische Dolby TrueHD-Tonfassungen beweisen größtmögliche Räumlichkeit. Besonders in Actionszenen wird der Raum äußerst kraftvoll mit reichlich Bassvolumen bedient (00:17:54). Die Signale wechseln facettiert und mit großer Abwechslung durch sämtliche Kanäle (Schüsse, 00:18:10). Dies funktioniert in allen Fassungen gleichermaßen griffig. In der Atmos-Fassung gibt es immer wieder auch deutliche Effekte von oben. Es hagelt praktisch permanent Überraschungen. Auch stillere Szenen werden immer wieder von Kulissengeräuschen und Soundtrack raumergreifend untermalt. Die Originalstimmen klingen etwas kerniger, als es die leicht aufgesetzten, hingegen sehr klaren deutschen Sprachanteile tun. Effekte, wie Hall in den Stimmen (00:34:21), beinhalten stets eine durchschlagende Kraft. Der Zuhörer kann sich permanent an allen Signalen erfreuen, denn es fehlt wirklich an nichts.

 

Natürlich gibt es noch viele weitere tolle Beispiele. Darüber dürft Ihr Euch hier nach Herzenslust austauschen. Eine Bitte: Wenn der Blog Dir gefällt, dann like mich bitte hier: https://www.facebook.com/Movieman.Fanpage/

Über André Detroit, movieman.

André Detroit ist Gründer und Inhaber von movieman.de und hat den geilsten Job der Welt.

 

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Teufel Blog Redaktion

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