Netflix und 5.1-Sound – Geht das zusammen?

Streaming-Angebote und allen voran Netflix haben sich längst angeschickt, klassischem TV-Programm und Blu-rays ernsthafte Konkurrenz zu machen. Was die Bildqualität angeht, können die Streaming-Dienste bereits mit den etablierten Angeboten mithalten. Vorausgesetzt, der Internetanschluss bietet ausreichend Bandbreite, lassen sich Videos häufig in HD-Qualität streamen, ausgewählte Inhalte stehen sogar schon in UHD zur Verfügung.

Die Qualität des Tons bleibt dagegen bisher häufig hinter der Bildauflösung zurück – in den meisten Wohnzimmern wird in Stereo gestreamt. Dabei ist auch mit Netflix ein 5.1-Surround-Sound möglich.

 

Statistik zum Streaming und Fernsehverhalten der Deutschen
Die Umfrage wurde im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft durchgeführt

Die Voraussetzungen für Netflix in 5.1

Surround-Sound über Netflix lässt sich umsetzen, wenn das Heimkinosystem bzw. der Receiver den dafür notwendigen Codec unterstützt. Netflix setzt dabei auf Dolby Digital Plus (DD+). Als weitere Voraussetzung nennt der US-Anbieter eine Internetverbindung mit einer Bandbreite von mindesten 3 Megabit pro Sekunde (im Downstream). Ob der Ton eines Films in DD+ verfügbar ist, ist auf der Info-Seite des jeweiligen Titels angegeben. DD+ wird per HDMI (ab Version 1.3) übertragen.

Wie sieht es bei anderen Streaming-Anbietern aus?

Bei anderen Streaming-Anbietern wird Surround-Sound ähnlich wie bei Netflix über DD+ bereitgestellt. Die Zahl der in 5.1-Sound ausgelieferten Inhalte schwankt dabei je nach Anbieter. Zu den Streaming-Diensten gehören:

  • Amazon Prime
  • Maxdome
  • Google Play Movie
  • Sky Ticket

Wer über eine Web-App am Laptop oder PC Filme streamt, musste lange auf Raumklang verzichten. Mittlerweile arbeitet das Branchen-Schwergewicht Microsoft mit Dolby eng zusammen, so kann etwa der Edge Browser als erster Browser überhaupt unter Windows 10 auch Dolby Digital Plus nutzen. Das soll auch den Streaming-Anbietern neue Möglichkeiten bieten, den Klang zu verbessern. Jetzt müssen sie nur noch die neuen Möglichkeiten ergreifen bzw ausbauen.

Warum Netflix und Co. Surround-Sound in DD+ übertragen

DD+ hat in den vergangen Jahren durch das immer weiter wachsende Angebot an Online-Inhalten deutlich an Bedeutung gewonnen. Der digitale Codec ist in der Lage, die notwendigen Informationen für Mehr-Kanal-Tonspuren so zu komprimieren, dass nur ein vergleichsweise geringes Datenaufkommen entsteht. Bei Datenstreams ist das ein wichtiger Vorteil in Hinblick auf die Kapazitäten von Internetverbindungen. Auf Blu-ray-Discs ist das Komprimierungsverfahren hingegen weniger verbreitet.

Der Datenträger bietet genügend Speicherplatz für verlustfreie Standards wie Dolby True HD. In DD+ codierte Toninformationen sind außerdem abwärtskompatibel. Damit können auch Receiver, die nur den Vorgängerstandard Dolby Digital unterstützen, den Codec verarbeiten.

Mit DD+ ist nicht das Ende der Entwicklung beim Streaming-Klang erreicht. Netflix hat über 5.1-Sound hinaus im Sommer 2017 erste Inhalte mit dem objektbasierten 3D-Soundformat Dolby Atmos bereitgestellt.

Cinebar One – Raumklang wird gestreamt

Die Cinebar One ist unsere Antwort auf Netflix, Musik-Streaming und drahtlose Audio-Übertragung. Im kompakten Klangriegel sind vier leistungsstarke Breitbandlautsprecher untergebracht. Durch die nach außen abstrahlenden Side-Firing-Speaker entsteht dabei eindrucksvoller Surround-Sound. Zudem ist der Cinebar One  dank Dolby Digital auch kompatibel zu Dolby Digital Plus.

Die Cinebar unterstützt 5.1 Sound über Netflix
Sidefiring-Architektur der Cinebar One

Die Vorteile der Cinebar One in der Übersicht:

  • ▶ Kompakte Bauweise mit integriertem Standfuß und Schlüssellochaufhängung.
  • ▶ Dynamore® Technologie für virtuellen Surround-Sound aus der Soundbar.
  • ▶ Bluetooth 4.0 mit aptX für erstklassige Soundqualität bei drahtloser Übertragung – ideal für Musik-Streaming.
  • ▶ DD+ ermöglicht Surround-Sound beim Streamen – 5.1-Surround-Sound über Netflix und Co.

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Fazit: Streaming und Raumklang schließen sich nicht aus

  • Um über Netflix 5.1-Klang bzw. Surround-Sound abzuspielen, muss der Codec Dolby Digital Plus (DD+) unterstützt werden.
  • Laut Netflix sollte die Internetverbindung mindestens einen Downstream von 3 Mbit/s ermöglichen.
  • Auch andere Video-Streaming-Dienste wie Amazon Prime und Maxdome setzen bei der Auslieferung von Surround-Sound auf DD+.
  • DD+ bietet den für Streaming-Dienste wichtigen Vorteil, dass die Soundinformation wirkungsvoll komprimiert werden.
  • Netflix plant, in Zukunft vermehrt auch das 3D-Format Dolby Atmos anzubieten.
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Teufel Blog Redaktion

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