Musik und Sport: So steigern Songs deine Leistung

Wenn das Lieblingslied im Radio ertönt, fühlen wir uns automatisch ein bisschen besser. Musik hilft uns abzuschalten, zu entspannen, zu träumen und uns in andere Gefühlslagen hineinzuversetzen. Auch beim Sport gehört für viele Musik auf den Ohren einfach dazu. Beim Auspowern treiben uns schweißtreibende Beats an, beim abschließenden Entspannen lassen uns ruhige Melodien in die Ferne schweifen. Dass Musik einen Einfluss auf die Art hat, wie wir Sport machen, haben viele von uns bestimmt selbst schon das eine oder andere Mal erlebt. Hier stellen wir dir einige spannende Fakten dazu vor.

Alles auf Play: Mit Musik geht vieles leichter

Ob beim Bodypump, beim Zumba oder während deiner morgendlichen Joggingrunde durch die Nachbarschaft: mit wummernden Beats fällt es dir oft viel leichter, die Übungen durchzuhalten und das Tempo zu steigern. Woran das liegt? Zum einen bestimmt daran, dass dir mit deiner Lieblingsmusik die Dinge etwas einfacher fallen und du dich motivieren lässt. Dadurch konzentrierst du dich weniger auf die Anstrengung, sondern gerätst in eine Art sportlichen Flow.

Aber bist du dann auch wirklich leistungsfähiger, oder kommt es dir nur so vor? Ob es sich um einen Placebo-Effekt handelt oder ob man mit der richtigen Musik tatsächlich mehr Leistung erbringt, ist eine Frage, die im Sportbereich immer wieder gestellt wird.

Ruhige Töne beim Entspannen, schnelle Beats beim Powern

Fest steht: Musik hat eine positive Wirkung auf den Körper und das Gemüt, und das nicht nur beim Sport. Entspannende Klänge helfen uns abzuschalten und werden besonders oft bei ruhigeren Sportarten wie Yoga eingesetzt. Auf dem Spinning-Fahrrad dagegen treiben uns schnelle Popsongs an und wir treten schneller in die Pedale. Übrigens ist es sogar egal, ob du die Musik magst oder nicht, denn hier kommt es in erster Linie auf die Beats per minute (BPM) der Lieder an, die zum eigenen Tempo und Rhythmus passen. Und ist das der Fall, ist es auch nebensächlich, worum es in dem Lied inhaltlich geht.

Frau entspannt mit Yoga und Musik.
Zur Ruhe kommen und abschalten: mit der passenden Musik und unseren MOVE BT Kopfhörern kein Problem.

Beim Aufwärmen reichen etwas schnellere Songs, um uns auf die Fitness-Einheit vorzubereiten. Wenn es dann an die Belastungsgrenze geht und wir uns so richtig auspowern und schwitzen wollen, sind schnelle Songs mit harten Bässen und einer hohen BPM-Zahl gut. Geht es danach wieder ruhiger zu, beruhigen sich auch die Atmung und die Herzfrequenz wieder. Dann passen auch langsamere Songs dazu.

Tipp: Bei vielen Sportarten sind Kopfhörerkabel eher nervig. Mit kabellosen Bluetooth-Kopfhörern wie dem MOVE BT bist du in jeder Position schön flexibel. Wenn du gerne zuhause Sport machst, sind Streaming-Lautsprecher ideal und du kannst dir die passende Playlist heraussuchen.

Positive Effekte sind da, aber subjektiv

Zurück zur Frage, ob Musik einen Einfluss auf die sportliche Leistung hat. Bei Hobbysportlern kann Musik dazu verhelfen, den Müdigkeitspunkt zu überwinden, länger durchzuhalten und unter Umständen auch bessere Ergebnisse zu erzielen. Im Profisport, wo Top-Ergebnisse angepeilt werden, konzentrieren sich viele Sportler dagegen nach innen und ganz auf ihre Körpersignale, um im Training oder im Wettkampf abzuliefern. Musikalische Untermalung spielt auf dieser Ebene dann so gut wie keine Rolle mehr.

Frau joggt Treppen hoch.
Musik an und Loslaufen: Beim Joggen sind schnelle Beats gefragt.

Studien zeigen gute Ergebnisse

Verschiedene Experimente und Testgruppen beschäftigen sich mit der Frage, inwiefern Musik Einfluss auf die sportliche Leistung nimmt. So spielte zum Beispiel die Brunel University in London ihren Probanden auf dem Laufband bekannte Songs vor. Das Ergebnis: Die Testpersonen hielten im Schnitt rund 15 % länger auf dem Laufband durch. Eine von der Texas Tech University durchgeführte Studie bestätigte, dass Musikhören während des Trainings zu Höchstformen verhelfen kann. Dazu teilten die Medizinier ihre Probanden in zwei Gruppen; der einen Gruppe wurde beim Sport Musik vorgespielt, die andere Gruppe sportelte ohne akustische Unterstützung. Auch hier schnitt die Gruppe mit Musik etwas besser ab.

Zwischendurch auch mal Pause von der Musik

Prof. Ingo Froböse, Sportprofessor und Leiter des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln, bestätigte ebenfalls die positiven Auswirkungen von Musik auf Sport. Er setzt den Fokus insbesondere bei Sportarten mit einem zyklischen Rhythmus, wie Joggen oder Fahrradfahren. Der positive Effekt nutze sich aber schnell wieder ab und man solle zu Beginn nicht auf zu schnelle und intensive Songs setzen. Außerdem solle man immer wieder Trainingseinheiten ohne Musik einlegen, um den Gewöhnungseffekt klein zu halten.

Musik beim Sport? Einfach mal ausprobieren!

Natürlich mag nicht jeder während des Trainings Musik hören. Viele konzentrieren sich lieber ganz auf die Übungen und Abfolgen und finden so zur Ruhe oder testen ihre Leistungsgrenze aus. Musik kann in manchen Fällen auch anfangs hinderlich sein, zum Beispiel wenn man sich dadurch zu sehr ablenken lässt oder die Songs nicht zum Tempo passen und man keinen guten Rhythmus für sich findet.

Wenn du schauen willst, ob sich dein Sportverhalten mit Musik verändert und sogar verbessert, gibt es hier ein paar knackige Playlists, die dich zum Schwitzen bringen:

 

Beats für Bodypump

Playlist zum Joggen

Klänge für die nächste Yogasession

Playlist fürs Spinning

Wenn du noch gute Musikanbieter für dein Smartphone brauchst, dann schau doch mal in unserem Text Music to go: Musik-Player-Apps fürs Handy rein. Also, schnür die Laufschuhe zu, dreh die Musik auf genieß die Bewegung. Viel Spaß beim Schwitzen!

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Teufel Blog Redaktion

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