Gaming mit Sound: Von der Zauberflöte bis zum musikalischen Augenersatz

Wären Videospiele stumm, würde etwas fehlen: Der Soundtrack eines Spiels ist Teil seines Charakters. Deine liebsten virtuellen Abenteuer erkennst du sofort an nur wenigen Tönen. Zudem betont guter Gaming-Sound die Stimmung in der jeweiligen Szene und Umgebung subtil und doch eindringlich. Aber Musik in Computerspielen kann noch mehr: Sie kann zu einem zentralen Teil des Spielgeschehens werden. Wir stellen ein paar prominente und weniger bekannte Beispiele vor, in denen sich Spieleentwickler Töne und Klänge kreativ zunutze gemacht haben.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time

Ein Klassiker der Videospielgeschichte und auch vielen bekannt, die nicht regelmäßig am Controller hängen, ist The Legend of Zelda. Einer der frühen Titel der Reihe aus dem Jahr 1998 hat einem sehr alten Instrument zu mehr Bekanntheit verholfen: der Okarina-Flöte. Im Spiel Ocarina of Time nutzt Link (der Held mit den knuffigen spitzen Öhrchen und der charakteristischen grünen Mütze) die Okarina, um in der Zeit oder an andere Orte zu reisen, um Gefährten herbeizurufen oder um einen Tag-Nacht-Wechsel auszulösen. Zudem spinnt sich auch die Geschichte um die Okarina-Flöte.

Im Spiel nutzt du die Tasten deines Controllers, um die Okarina zu bedienen. Wenn du bei den lieblichen Klängen direkt selbst Lust bekommst, auf der Okarina zu spielen: Es gibt diverse Nachbauten, die die Optik des Instruments aus dem Spiel aufgreifen – perfekt, wenn du dich mal selbst wie der Held Link fühlen willst. Zahlreiche Tutorials im Internet erklären die Funktionsweise der Okarina.

LOOM

Noch etwas älter ist das Spiel LOOM, das 1990 unter anderem für den Amiga erschien. Eine Insel, ein Webstuhl und ein Fluch, dem es zu entkommen gilt – so könnte man die Story kurz zusammenfassen. Wirklich herausragend war bei LOOM jedoch die Steuerung.

Denn die damals gängigen Befehle zum Steuern der Spielfigur („Nehmen“, „Sprechen“ oder „Ansehen“), die sich in klassischen Adventures am unteren Bildschirm aufreihen, fehlten bei LOOM. Das Fortbewegen auf dem Bildschirm funktionierte mit Mausklicks – doch für praktisch die gesamte restliche Steuerung musste der Spieler jeweils eine bestimmte kurze Tonfolge klimpern. Türen beispielsweise öffneten sich nur, wenn du die vorgegebenen Noten richtig nachspielen konntest.

Dafür war damals noch Mitschreiben angesagt: Zettel und Stift lagen immer in Reichweite, um die Tonfolgen zu notieren. Und auch wer LOOM mehrmals gespielt hat, konnte sich nicht nur auf sein Gedächtnis verlassen: Die Notenfolgen wurden zufällig generiert und bei jedem Neustart des Spiels verändert.

Ein kleiner Einblick in die Spielweise von LOOM: Du musst in diesem Computerspiel wissen, welche Musik du spielen musst, um mit Gegenständen auf die gewünschte Weise zu interagieren.

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Another Sight

Eine etwas andere Funktion fürs Gaming hat Sound in Another Sight von 2018. Die Protagonistin Kit verliert beim Einsturz eines Tunnels ihr Augenlicht. Fortan sieht sie – und sehen wir – ihre Umgebung nur noch schemenhaft. Sie kann sich lediglich mithilfe von Geräuschen orientieren. Dabei hilft ihr Kater Hodge – ein Gefährte, den wir als Spieler ebenfalls steuern.

Es gilt, Rätsel zu lösen und Möglichkeiten zu finden, Kit den Weg „hörbar“ zu machen: beispielsweise mit Wassertropfen aus einem Bewässerungssystem. Zugegeben: Wir sehen immer noch einiges um Kit herum und tappen nicht vollständig im Dunkeln. Dennoch ist der Sichtradius stark eingeschränkt, was das Spielen dieses Plattformers durchaus zu einer kleinen Herausforderung macht.

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  • Concept V 75 PC „5.1-Set“: Du willst, dass dich dein Gaming-Sound vollkommen einhüllt? Dann fahr die schweren Geschütze auf, wie mit dieser 5.1-Komplettanlage. Ob leise Okarina-Klänge oder kinoreife Explosionen im neuesten Uncharted-Spiel: Mit der Kombi aus Center-Lautsprecher, Zwei-Wege-Lautsprechern und Bassreflex-Subwoofer entgeht dir nichts.

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Fazit: Gaming-Sound kann mehr als nur gut klingen

  • Der Soundtrack eines Videospiels kann mehr als nur gut klingen: Musikrätsel sind bei Games gar nicht so selten.
  • Manche Computerspiele weisen der Musik eine zentrale Rolle zu, beispielsweise als Steuerelement.
  • Manchmal dreht sich sogar die gesamte Geschichte und Erzählweise eines Spiels um ein Instrument oder um Musik.
Titelbild: ©Karen Blaha bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: flickr

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Teufel Blog Redaktion

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