Neodym Magnete Lautsprecher Vergleich

Lautsprecher-Innereien: Neodym Magnete unter der Lupe

Klangqualität steigt proportional zum Gewicht der Lautsprecher-Box! Diese Aussage gehört zum Glück und zur Freude aller Bandscheiben der Vergangenheit an. Ebenso verhielt es sich mit Lautsprecher-Chassis, bei denen man annahm, dass sie erst gut klingen, wenn der Magnet im Inneren des Gehäuses groß und schwer ist.

Dass diese Faustregeln schon lange nicht mehr aktuell sind, verdanken Lautsprecher vor allem dem Metall Neodym, welches als eine Eisen-Borverbindung in hochwertigen Lautsprechern eingesetzt wird. Sie sollen dort ein magnetisches Feld für die Spule innerhalb der Membran des Lautsprecherkegels zur Verfügung stellen, um die Spule in einer Ruheposition zu halten.

Die Stärke des magnetischen Feldes variiert mit dem Audiosignal, das durch die Spule fließt und somit Bewegung erzeugt. So wird aus einem elektrischen ein akustisches Signal. Sobald die Spule in Bewegung gerät, wird gleichzeitig Wärme produziert. Ab einer Temperatur höher als 80° C lässt die Magnetisierung nach. Die heutigen Lautsprecherboxen werden allerdings mit belüfteten Körben versehen, sodass keine Entmagnetisierung stattfinden kann.

Was den Neodym-Magneten für die Lautsprecherherstellung auszeichnet ist, dass er eine extrem hohe Feldstärke bei kleinen Abmessungen aufweist. Sowohl im Gewicht als auch im Volumen reduziert er den Antriebsmagneten des Chassis, ohne dabei im Klang Abstriche zu machen. Dadurch wird auch eine der häufigsten Schadensursachen, nämlich das Abreißen des Magnets während des Transports, nachhaltig vermieden.

Lautsprecher-Innereien: Neodym Magnete unter der Lupe
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Teufel Blog Redaktion

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