DAB+ nachrüsten – so einfach geht es

Die Zukunft des Radios ist digital: Nach und nach soll die analoge UKW-Übertragung eingestellt werden, irgendwann musst du also auf Digitalradio umstellen. Der maßgebliche Übertragungsstandard heißt DAB+. Allerdings bringt der Umstieg auch heute schon Vorteile. Alte Empfangsgeräte, die den Digitalstandard nicht unterstützen, müssen auch nicht auf den Müll wandern – du kannst DAB+ nachrüsten.

DAB+ nachrüsten auf die schlaue Art

Bei externen Empfangseinheiten ist es sehr einfach, DAB+ nachzurüsten. Die Module sind in der Regel kompakt (in etwa die Länge eines Kartendecks) und werden einfach an das Empfangsgerät angeschlossen, beispielsweise über den AUX-Anschluss. Andere Lösungen unterstützen USB oder den drahtlosen Bluetooth-Standard.

So kannst du CD-Receiver, HiFi-Anlagen, UKW-Radios, Autoradios oder auch Smartphones für DAB+ fit machen. Voraussetzung ist lediglich, dass das bisherige Empfangsgerät über eine kompatible Schnittstelle verfügt.

Ein Beispiel für ein solches Nachrüstmodul ist DAB+A des ungarischen Herstellers DENSION. Das Besondere daran: Der DAB+ Empfänger wird über eine App gesteuert. Aktive Antennen sind optional im Shop erhältlich. Die Stromversorgung der Antenne erfolgt dann über das Empfangsmodul. Andere Lösungen sind dagegen mit einem kleinen Display und Tasten ausgestattet.

Keine Eile beim Nachrüsten von DAB+

Wer zurzeit analog Radio hört, muss nicht fürchten, dass Sender in Kürze wegen DAB+ vom Netz gehen. Die Verträge für UKW-Sendeplätze der ARD (u. a. Deutschlandfunk und die regionalen öffentlich-rechtlichen Anstalten) laufen bis 2025. Bis dahin ist nicht damit zu rechnen, dass über UKW ausgestrahlte Sender verstummen.

Auch die vielen regionalen privaten Angebote werden in den kommenden Jahren noch analog senden. Kein Radiohörer ist also gezwungen, in absehbarer Zeit DAB+ nachzurüsten oder sich ein neues Gerät anzuschaffen. Der Umstieg lohnt sich dennoch, denn DAB+ bietet eine Reihe von Vorteilen:

  • Empfangsstabilität: Abhängig vom Standort wird UKW häufig von Rauschen oder Aussetzern beeinträchtigt, Digitalradio bleibt auch bei schwächerem Signal stabil. Erst außerhalb des Sendegebiets bricht die Übertragung ab.
  • Klangqualität: Je nach Übertragungsfrequenz (k/Bit), mit der ein Sender sein Programm ausstrahlt, erreicht Digitalradio ein differenzierteres und volleres Klangbild, als wir es von UKW gewöhnt sind.
  • Zusatzdienste: Abhängig vom Empfangsgerät können zusätzliche Inhalte wie Texte und Bilder für Wetterkarten, Sporttabellen und Album-Cover übertragen werden. Ob und wie diese angeboten werden, hängt zum einen natürlich vom Sender und zum anderen vom Empfangsgerät ab.

Die Senderauswahl bei DAB+ ist mittlerweile beachtlich und wird weiter ausgebaut. Bundesweit senden bisher u. a. der Deutschlandfunk und NRJ (Stand November 2017). Je nach Empfangsort kommen die regionalen Anstalten der ARD und zahlreiche private Sender hinzu.

Du möchtest mehr über den neuen Standard des Digitalradios erfahren? Hier haben wir DAB+ ausführlich vorgestellt.

Mit Teufel und DAB+ das Audio-Ensemble komplett machen

Logo-Standards für Bluetooth, DAB+ und mehr
Stereo-Receiver, der viel mehr kann, als CDs abzuspielen

 

  • Kombo 62 Receiver: Ein CD-Receiver und noch viel mehr – Der Kombo 62 ist mit DAB+, Bluetooth aptX und allen wichtigen Kabelschnittstellen (darunter TOSLINK und Phono) ausgestattet.
  • Radio 3Sixty: Dieses Radio ist dein Fenster zur Welt – es unterstützt neben DAB+ und analogem FM-Radio auch Bluetooth aptX und Streaming über Spotify Connect. Der Sound stimmt dabei natürlich auch – den zwei Breitbandlautsprecher steht ein wuchtiger Downfire-Subwoofer zur Seite.
Mit dem 3Sixty Radio ist DAB+ nachrüsten nicht nötig
Audio-Design auf Spitzenniveau für DAB+ Wiedergabe und Streaming
  • BOOMSTER: Mit dem BOOMSTER gibt es das volle Audio-Paket, und zwar to go. Was wie ein einfacher Speaker aussieht, ist vollgepackt mit neuester Audio-Technik: 3-Wege-System aus Hochtöner, Mitteltöner und Subwoofer, Bluetooth 4.0, NFC, DAB+ und FM-Radio. Für den mobilen Betrieb ist außerdem ein ausdauernder Lithium-Ionen-Akku integriert. Mehr braucht’s wirklich nicht.

Teufel Produkte für (Multiroom) Streaming

raumfeld one m

Raumfeld
One M


zu weiteren Infos

raumfeld stereo m

Raumfeld
Stereo M


zu weiteren Infos

Teufel Stereo L

Teufel Stereo L


zu weiteren Infos

Fazit: UKW-Empfangsgeräte können bleiben

  • Über ein externes Empfangsmodul kannst du DAB+ bei Autoradios, heimischen Audio-Anlagen oder Smartphones nachrüsten.
  • Je nach Lösung dienen AUX, USB oder Bluetooth als Schnittstelle.
  • Der ungarische Hersteller DENSION bietet DAB+-Empfangsgeräte mit passender App zur Steuerung an.
  • Die öffentlich-rechtlichen Anstalten werden wegen laufender Verträge voraussichtlich bis mindestens 2025 am UKW-Netz bleiben.
DAB+ nachrüsten – so einfach geht es
4.1 (82.22%) 9 votes

Ähnliche Beiträge

  1. Manfred Kardel
    25. Nov. 2017, 13:22

    Was nützt das alles, wenn man den nicht gerade günstigen Boomster XL gekauft hat und mobil keinen befriedigenden Empfang bekommt? Hierfür gibt es keine sinnvolle Möglichkeit, wenn man nicht neu kaufen möchte. Ein externes Empfangsgerät ist – mobil – keine brauchbare Lösung. Und ein Aufrüsten ist auch in Zukunft vermutlich weder möglich, noch geplant.

Kommentar verfassen

Ihr Kommentar wird von einem Moderator überprüft, bevor er auf der Website erscheint.

Autor

Teufel Blog Redaktion

Teufel Blog Redaktion

Alles über Lautsprecher, Heimkino und HiFi-Trends. Zudem haben wir jede Menge praktische Tipps und Tricks für zu Hause.