Person spielt Fender E-Gitarre Nahaufnahme

Der kompakte E-Gitarren-Guide für Anfänger

Du willst die Welt der E-Gitarren erobern, hast aber keinen Plan, wo du anfangen sollst? Kein Problem, wir helfen dir dabei! In diesem E-Gitarren-Guide gehen wir auf die Basics ein, erklären dir den Aufbau einer E-Gitarre und stellen dir die verschiedenen Gitarrenformen vor. Also, schnall dich an und lass uns loslegen!

Die wichtigsten Bestandteile und Materialien einer E-Gitarre

Eine E-Gitarre besteht aus mehreren Komponenten und Materialien, die im Zusammenspiel einen individuellen Sound erzeugen. Hier kommen die wichtigsten Bestandteile im Überblick:

Fender Stratocaster – Gitarrenaufbau
  • Der Korpus (Body) ist je nach E-Gitarrentyp unterschiedlich geformt und hat einen entscheidenden Einfluss auf Klang und Spielgefühl. Als Materialien dienen häufig Erle, Esche oder Mahagoni.
  • Auf dem Hals (Neck) befindet sich das Griffbrett. Er ist meist aus Mahagoni oder Ahorn gefertigt.
  • Das Griffbrett (Fretboard) besteht oft aus Harthölzern wie Palisander oder Ebenholz.
  • Die Saiten (Strings) sorgen für die Klangerzeugung und bestehen bei E-Gitarren meistens aus Stahl oder Nickel.
  • An der Kopfplatte (Headstock) werden die Saiten befestigt und gestimmt.
  • Die Tonabnehmer (Pickups) wandeln die Saitenschwingungen in elektrische Signale um. Single-Coil-Pickups sorgen für einen höhenlastigeren Sound; Humbucker-Pickups erzeugen einen eher mittenlastigen Klang.
  • Die Brücke (Bridge) (auch Steg genannt) stellt sicher, dass die Saiten über die Tonabnehmer laufen. Es gibt feste Brücken und sogenannte Tremolo-Systeme. Bei letzteren lässt sich die Tonhöhe verändern.
  • Die allermeisten E-Gitarren besitzen Regler (Controls) für Lautstärke und Klangfarbe. Einige haben auch zusätzliche Regler, mit denen du den Tonabnehmer auswählen kannst.

Um das elektrische Signal der E-Gitarre hörbar zu machen, ist ein Verstärker unerlässlich. Er ermöglicht sowohl die Klangformung als auch eine Anpassung der Lautstärke. Dabei gilt es zu beachten, dass es unterschiedliche Arten von Verstärkern gibt. Röhrenverstärker, geschätzt für ihren warmen, natürlichen Klang, und Transistorverstärker, bekannt für ein hohes Maß an Robustheit und einen dynamischen, stabilen Sound, zählen dabei zu den am häufigsten genutzten Vertretern.

Mann sitzt auf dem Sofa und spielt E-Gitarre, die an einen Fender x Teufel ROCKSTER AIR 2 angeschlossen ist
Der Fender x Teufel ROCKSTER AIR 2 eignet sich prima als Verstärker für deine E-Gitarre.

E-Gitarren-Grundtypen: Das sind die vier populärsten

E-Gitarren sind in verschiedenen Grundtypen erhältlich, die sich in puncto Form, Sound und Bespielbarkeit unterscheiden:

  • Stratocaster (ST): Die ST-Modelle von Gitarren-Spezialist Fender sind vielseitig einsetzbar. Sie besitzen zudem einen schlanken, komfortablen Hals und liefern dank Single-Coil-Tonabnehmern einen brillanten, hellen Sound. Neben Gitarren-Veteran Eric Clapton nutzt unter anderem auch John Mayer diesen E-Gitarren-Typ.
  • Les Paul (LP): LP-Gitarren von Gibson sind für ihren warmen, vollen Klang und ihre schwere Bauweise bekannt. Jimmy Page von Led Zeppelin und Slash von den Guns N’ Roses gehören zu den bekanntesten LP-Besitzern.
  • Les Paul SG (SG): Die SG-Modelle von Gibson sind gekennzeichnet durch einen leichteren Korpus und einen kräftigen Sound. Bekannte Besitzer sind Angus Young von AC/DC und Dave Grohl von den Foo Fighters.
  • Telecaster (T): Die Telecaster von Fender erzeugt einen mittenbetonten, perkussiven Klang, ideal für Country und Rock. Wie die Stratocaster besitzt auch dieser Gitarrentyp einen schmalen Hals und Single-Coil-Tonabnehmer. Geschätzt werden die Modelle unter anderem von Keith Richards und Bruce Springsteen.

Neben diesen E-Gitarren-Grundtypen gibt es noch einige weitere, die aber nicht ganz so verbreitet sind. Dazu zählen die Fender-Superstrat-Modelle, die Fender Jazzmaster und die legendäre Gibson Flying V, die nicht zuletzt durch Neil Young berühmt wurde.

Die Fender x Teufel Kollektion

Akustikgitarre vs. E-Gitarre: Hier liegen die Hauptunterschiede

Der größte Unterschied zwischen einer Akustikgitarre und einer E-Gitarre liegt auf der Hand. Elektrische Gitarren nutzen integrierte Tonabnehmer, die die Saitenschwingungen in elektrische Signale umwandeln. Dadurch ergibt sich der charakteristische elektrische Sound, der sich dank Reglern, Verstärker, Verzerrer und weiteren externen Effektgeräten nach Belieben verändern lässt.

Akustikgitarren greifen bei der Klangerzeugung hingegen auf einen Resonanzkörper zurück und benötigen somit keinen Verstärker. Es gibt verschiedene Arten, die sich im Hinblick auf den Sound unterscheiden. Die bekanntesten sind Konzertgitarren und klassische Gitarren (mit Nylonsaiten) sowie Westerngitarren (mit Stahlsaiten).

Darüber hinaus gibt es noch die Bassgitarre, wobei ebenfalls akustische und elektrische Varianten existieren. Die Bassgitarre hat eine wesentlich längere Bridge und dickere Saiten, wodurch sie deutlich tiefere Töne erzeugt. Zudem besitzen die meisten Modelle nur vier Saiten, während Gitarren (sowohl akustische als auch elektrische) meistens sechs Saiten haben.

Fender E-Bass Nahaufnahme
Ein E-Bass hat in der Regel vier statt sechs Saiten, die außerdem dicker sind als bei einer E-Gitarre.

Wie unterscheiden sich E-Gitarren für Rechts- und Linkshänder?

E-Gitarren für Rechts- und Linkshänder unterscheiden sich im Grunde genommen nur in der Ausrichtung. Bei E-Gitarren für Linkshänder sind der Korpus, die Anordnung der Tonabnehmer, die Brücke und die Saiten genau umgekehrt konstruiert, sodass sie sich bequem mit der linken Hand spielen lassen. Auch die Kopfplatte und die Stimmmechaniken sind entsprechend angepasst. Viele Hersteller bieten heutzutage spezielle Modelle für Linkshänder an, um deren Spielkomfort zu vergrößern. Schließlich ist nicht jeder gleich ein Jimi Hendrix, der die E-Gitarre einfach umgedreht spielte.

Führende E-Gitarren-Hersteller: Fender, Gibson & Co.

Unter den E-Gitarren-Herstellern haben sich im Laufe der Jahre einige große Namen herauskristallisiert, die sich in puncto Qualität klar von der Konkurrenz abheben. Vor allem Fender gilt unter Gitarrenliebhabern als Nonplusultra unter den Herstellern. Das Unternehmen stellt unter anderem die beliebten Stratocaster- und Telecaster-Modelle her und hatte damit einen großen Einfluss auf den Spielstil vieler bekannter Gitarristen. Die Fender Stratocaster feiert 2024 ihr 70. Jubiläum.

Doch was macht die Fender-Modelle so beliebt? Nun, zum einen ist es der ikonische und markante Look der Gitarren. Insbesondere die asymmetrische Form der Kopfplatten sorgt für eine unverwechselbare Optik. Zum anderen haben die erstklassige Verarbeitung und der makellose Sound zum hervorragenden Ruf des US-Herstellers beigetragen. Außerdem sind die Modelle flexibel einsetzbar; Genre-Grenzen gibt es bei Fender nicht.

Kopfplatte einer Fender Stratocaster vor einem Notenblatt
Die Stratocaster gehört zu den Klassikern aus dem Hause Fender – nicht zuletzt das ikonische Design der Kopfplatte hat sie berühmt gemacht.

Diese fünf E-Gitarren-Hersteller gehören ebenfalls zu den Top-Marken:

  • Gibson: Bekannt für seine Les-Paul- und Les-Paul-SG-Modelle; setzt bei seinen Gitarren auf eine symmetrisch geformte Kopfplatte.
  • Ibanez: Erlangte durch seine RG-Serie vor allem im Bereich Heavy Metal Popularität.
  • PRS: Ist bei Gitarrenspielern geschätzt für seine extrem hochwertigen, robusten Produkte.
  • Gretsch: Wurde in den 1960ern zur Legende, da George Harrison solche Modelle spielte.
  • Yamaha: Vor allem bekannt für seine Pacifica-Serie; bietet hochwertige Gitarren für einen fairen Preis.

Übrigens: Hast du gewusst, dass die von Fender entwickelte Telecaster als erste serienproduzierte E-Gitarre gilt? Damit sorgte der Hersteller in den 1950er Jahren für eine regelrechte Revolution in der Musikwelt. Mehr zur Geschichte von Fender erfährst du hier.

E-Gitarre spielen lernen: Griffe und Techniken für Anfänger

In einem halbwegs vollständigen E-Gitarren-Guide dürfen Tipps für die ersten Anfängerschritte natürlich nicht fehlen. Wenn du in Sachen E-Gitarre zu den absoluten Anfängern gehörst, solltest du mit den sogenannten offenen Akkorden starten – nämlich A-Dur, A-Moll, D-Dur, D-Moll, E-Dur, E-Moll, G-Dur und C-Dur. Wenn du diese Akkorde beherrschst und dich ein wenig mit der Wechselschlag-Technik vertraut gemacht hast, kannst du auf jeden Fall schon einige komplette Songs spielen. Der Vorteil bei diesen Akkorden: Du brauchst nur zwei bis drei Finger für die Griffe. Das macht die Sache verhältnismäßig einfach.

Diese Songs beispielsweise sind für Anfänger geeignet:

  • „All Along the Watchtower“ von Bob Dylan
  • „Knocking On Heaven’s Door“ von Bob Dylan
  • „Smoke on the Water“ von Deep Purple
  • „Losing My Religion“ von R.E.M.
  • „Purple Haze“ von Jimi Hendrix
  • „Zombie“ von The Cranberries

Wichtig: Lass dich nicht entmutigen, wenn dein Geschredder am Anfang noch nicht allzu ästhetisch klingt – kein Rockstar ist vom Himmel gefallen. Wie so vieles andere ist auch E-Gitarre-Spielen reine Übungssache. Bleib dran und du wirst sehen: Eher früher als später machst du bemerkenswerte Fortschritte.

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Tipp: Mit diversen YouTube-Tutorials kannst du Griffe und Techniken lernen. Auch Fender hat auf seinem Kanal verschiedene Lernvideos hochgeladen. Ebenfalls gut für den Einstieg: Der Beginner’s Hub auf der Fender Website.

Die Fender x Teufel Kollektion – here to be Heard

Produktbild Fender x Teufel Kollektion

Was wäre eine E-Gitarre ohne den passenden Lautsprecher? Richtig: nicht zu hören! Der hochauflösende HiFi-Sound des ROCKSTER AIR 2 kann sich überall hören lassen. Und ist mit einem Peak von unglaublichen 115 dB auch nicht zu überhören. Dank entsprechender Eingänge kannst du ein Mikrofon und natürlich auch deine E-Gitarre anschließen. Die Fender x Teufel Sonderedition trumpft zudem mit einem zeitlos schicken Design auf, das an die legendären Fender Verstärker erinnert.

Lesetipp: Erfahre mehr über die Fender x Teufel Kollektion in unserem Blog!

Titelbild: Cathy Mü auf Unsplash. Unsplash License.

Schaubild & Bild 1: Teufel

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Bild 3: toyamakanna auf Unsplash. Unsplash License.

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Teufel Blog Redaktion

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