Hand hält Smartphone mit Kopfhörern

So geht es: Playlists von Spotify und Co. exportieren

Manchmal hat das Musik-Streaming auch seine Nachteile – beispielsweise dann, wenn man von einem Streaming-Dienst zum anderen wechseln will. Was macht man in solch einem Fall mit seiner persönlichen Musikbibliothek? Darin steckt schließlich einiges an Arbeit und kaum jemand will wieder von vorne anfangen. Doch wie für so viele Probleme gibt es auch für den Export von Streaming-Mediatheken eine App als Lösung – oder genauer gesagt mehrere. Wir haben uns drei genauer angeschaut.

Soundiiz – App für gesamte Musik-Streaming-Mediatheken

Die Nutzeroberfläche der Souniiz-App
Die Web-App-Oberfläche von Soundizz mit einer Übersicht der kompatiblen Dienste.

Soundiiz ist ein wirklich hilfreiches und obendrein kostenloses Tool. Ein besonderer Vorzug ist die Web-App – mit ihr entfallen App-Downloads auf Desktop-PC oder Smartphone. Wie die Übersicht zeigt, sind nicht nur bekannte und weniger bekannte Musik-Streaming-Dienste mit Soundiiz kompatibel, sondern auch soziale Netzwerke mit Musikschwerpunkt wie 8Tracks und LastFM. Ist der jeweilige Streaming-Dienst mit Soundiiz verbunden, funktioniert das Exportieren von Playlists von Spotify und anderen einfach und intuitiv.

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Sehr bequem ist auch die Funktion „Platform to Platform“. Sie erlaubt es, alle gespeicherten Daten (Playlists und Favoriten) auf einmal zu übertragen. Dieses Feature ist allerdings nur in der Premium-Variante verfügbar. Gleiches gilt für den Export von favorisierten Alben und Künstlern. Die Premium-Version kostet 4,50 Euro pro Monat und ist monatlich kündbar. Trotz der großen Auswahl deckt Soundiiz einen wichtigen Streaming-Dienst nicht ab (Stand: Oktober 2020): Amazon Music. Hierfür gibt es wiederum eine andere App.

Vor- und Nachteile in der Übersicht:

  • + Kostenlose und einfache Übertragung von Playlists zwischen vielen Plattformen
  • + Dank Web-App kein lokaler App-Download nötig
  • + Gespeicherte Favoriten (Künstler und Alben) übertragbar (nur Premium)
  • + Automatisierte Synchronisation zwischen Diensten (nur Premium)
  • ‒ Amazon Music nicht abgedeckt

Free Your Music – Spezialist für Amazon Music

Free Your Music
Geringerer Funktionsumfang, dafür wird Amazon Music unterstützt

Anders als bei Soundiiz ist in Free Your Music auch Amazon Music vertreten. Ansonsten funktionieren die beiden Apps ganz ähnlich: Du kannst Playlists von Spotify und Co. exportieren und gespeicherte Alben zwischen Plattformen übertragen. Allerdings ist Free Your Music um einige Funktionen ärmer. So sucht man auch in der kostenpflichtigen Version vergeblich nach einer Exportmöglichkeit für Favoriten. Mit der kostenlosen Variante kannst du nur eine begrenzte Anzahl an Songs und Playlists übertragen. Du kannst diese Beschränkung mit einer einmaligen Zahlung in Höhe von 8,99 Euro aufheben. Zusätzlich gibt es eine Premium-Variante mit größerem Funktionsumfang, die 8,89 Euro pro Quartal kostet. Free Your Music kannst du als Mobile- und Desktop-App für Windows, Linux, Mac sowie Android und iOS herunterladen.

  • + Schlanke Oberfläche und intuitiv bedienbare Mobile- und Desktop-App
  • + Amazon Music abgedeckt
  • + Vollständiger Kauf der App möglich
  • ‒ Song-Beschränkungen in kostenloser Version
  • ‒ Auch in der Bezahlversion keine Übertragung von Favoriten möglich

SongShift – exklusiv für iOS

SongShift
iOS-Lösung mit hilfreicher Auto-Synchronisation für Playlists

SongShift ist nur für iOS-Nutzer verfügbar, stellt für diese aber eine sehr gute Lösung dar. Die Benutzeroberfläche ist minimalistisch und die Bedienung gut auf iOS abgestimmt. Ähnlich wie Soundiiz sind in SongShift auch auf Musik ausgerichtete soziale Netzwerke wie LastFM enthalten. Nicht dabei ist 8Tracks, dafür kannst du Listen aus Discogs und Hypemachine übertragen. Eines der Kernfeatures der Premium-App ist die automatisierte Synchronisation zwischen festgelegten Diensten. Was dagegen auch hier fehlt, ist eine Möglichkeit zur Übertragung gespeicherter Alben und Künstler.

  • + Schlanke und einfach zu bedienende App für iOS
  • + Automatisierte Synchronisation zwischen Diensten (nur Pro)
  • ‒ Amazon Music nicht abgedeckt
  • ‒ Keine Übertragung von favorisierten Alben und Künstlern

Hinweis zum CSV-Export: Mit SongShift und Soundiiz kannst du Spotify-Playlists in CSV-Dateien exportieren. Wenn es dir nur um diese Funktion geht, kannst du dafür auch auf dieses schlanke Web-Tool zurückgreifen. Meta-Daten der einzelnen Songtitel werden dabei ebenfalls ausgegeben.

Next Level Streaming-Sound mit Teufel Streaming

Die Stereo M sind ideal für das Streaming über Smartphone und Co. aus dem Netz.
Ein Stereo-Set, das für die Streaming-Welt konzipiert wurde.
  • STEREO M: Dieses Multiroom-Stereo-Set verbindet HiFi-Sound mit den Möglichkeiten des Musik-Streaming. Ein 3-Wege-System mit Kevlar-Tieftöner ist für erstklassigen Klang zuständig – und zwar im gesamten Frequenzbereich und auch bei hohen Pegeln. Als Steuerzentrale dient die Raumfeld-App (Android und iOS), mit der du auch Multiroom-Systeme einrichten und steuern kannst. Eine Verbindung mit Sprachsteuerung über Amazon Echo und Google Home ist ebenfalls möglich.
  • CINEBAR LUX: Eine Soundbar mit integriertem Subwoofer, die alle Abspielszenarien beherrscht: Heimkino-Sound, Musik-Streaming und Multiroom-Einbindung. Vier passive Bassmembrane sorgen für den richtigen Bass und Dynamore Ultra und Dynamore 3D garantieren kinoreifen 3D-Klang.

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Fazit: Umziehen und Exportieren von Playlists

  • Soundiiz ist ein kostenloses Tool zum Exportieren von Playlists von Spotify und anderen Diensten. Die kostenpflichtige Version kann auch Favoriten-Sammlungen umziehen.
  • Die App Free Your Music deckt anders als Soundiiz auch den Musik-Streaming-Dienst Amazon Music ab.
  • SongShift ist eine funktionsstarke Streaming-Umzugs-App nur für iOS. Die Pro-Version ermöglicht die automatisierte Playlist-Synchronisation zwischen unterschiedlichen Diensten.
  • Verschiedene Web-Dienste sowie SongShift und Soundiiz erlauben es, Playlists aus Spotify und Co. in CSV-Dateien zu exportieren.
Titelbild: ©Fixelgraphy. Quelle: Unsplash
Bild 1: ©Soundizz. Quelle: Soundizz
Bild 2: ©Free Your Music. Quelle: Free Your Music
Bild 3: ©SongShift. Quelle: App Store

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  1. Sebasitan
    05. Mai. 2020, 12:19

    Hallo,
    wie werden denn die Teufel eigene Playlisten übertragen?
    Die Liste greift auf einen Streamingdienst zurück, der durch einen anderen ersetzt werden soll.
    Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht einfach wieder verwendbar ist?

    • Teufel Blog Redaktion

      Teufel Blog Redaktion
      13. Mai. 2020, 15:53

      Hallo Sebasitan, deine Frage ist leider nicht ganz nachvollziehbar. Meinst du unsere öffentlichen Playlisten auf Spotify? Diese bleiben ja unverändert.

  2. Hubertus Fengler
    05. Feb. 2020, 12:55

    Wie kann ich Raumfeld Playlisten, z.B. im Connector erstellte, auf den Streamer rüberrziehen?

    • Teufel Blog Redaktion

      Teufel Blog Redaktion
      05. Feb. 2020, 13:33

      Hallo Hubertus, schalte dazu den Connector wie gewohnt ein und lasse ihn eingeschaltet. Richte den Streamer danach über die App Option „Gerät hinzufügen“ ein. Anschließend wechselst du per App den Host von Connector auf Streamer, dabei werden auch alle Daten übertragen.

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