Screenshot Final Fantasy VII Rebirth

Final Fantasy: Das kultige Rollenspiel kehrt zurück

In Japan produzierte Rollenspiele, sogenannte JRPGs, sind längst auch in der westlichen Gaming-Hemisphäre überaus beliebt. Das ist insbesondere auf eine bestimmte Spielereihe aus dem fernöstlichen Inselstaat zurückzuführen, die das Genre auch in Europa und Amerika populär gemacht und darüber Legendenstatus erlangt hat. Die Rede ist von Final Fantasy. Hier findest du alles Wichtige (und auch manches Unwichtige) zu einer der traditionsreichsten und beliebtesten Videospiel-Serien aller Zeiten – und seiner aktuellen Neuauflage.

Darum geht die Gaming-Serie so durch die Decke

Dass die Final-Fantasy-Reihe auf dem gesamten Globus eine schier unglaubliche Popularität genießt, kommt nicht von ungefähr. Denn jeder Titel der Reihe punktet nicht nur mit liebenswerten Charakteren und einer ebenso tiefgründigen wie fesselnden Story, sondern überzeugt auch durch ein erstklassiges Gameplay und eine – dem Erscheinungsjahr entsprechend – starke Grafik.

Daneben zählt die musikalische Untermalung der Final-Fantasy-Reihe zu den besten und prägendsten Gaming-Soundtracks aller Zeiten. Vor allem der Final-Fantasy-VII-Score mit dem unwiderstehlichen Track „One-Winged Angel“ wurde in Gaming-Kreisen zum Klassiker. Da überrascht es kaum, dass Final Fantasy VII 2020 mit einem Game Award für die beste Musik prämiert wurde.

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Tipp: Wenn du auch zu denen gehörst, die von dem ikonischen Final-Fantasy-Soundtrack nicht genug bekommen können, kannst du dir den Score auch auf Vinyl oder CD kaufen. Darüber hinaus ist der Soundtrack bei Streaming-Anbietern wie Spotify oder Deezer verfügbar. Und das Beste ist: Neben den offiziellen Scores, die 1:1 in den Spielen zu hören sind, gibt es auch Special-Versionen, bei denen die Tracks von einem Symphonieorchester eingespielt wurden!

Ein Überblick über die Final-Fantasy-Reihe

Wenn Final Fantasy für dich Neuland ist, liegt der Wunsch nahe, ganz von vorn anzufangen – oder dir zumindest mal einen Überblick über die Reihe zu verschaffen. Wer ein Faible für Games mit Retro-Vibes hat und mit den ersten Final-Fantasy-Titeln aus den späten Achtzigern und frühen Neunzigern beginnen möchte, der braucht allerdings auch eine etwas ältere Konsole, zum Beispiel eine Super Nintendo oder eine PlayStation. Einige ältere Titel sind zudem auf PS3 und sämtliche Ausgaben ebenso auf dem PC spielbar.

Final Fantasy: Reihenfolge der Spiele

TitelErscheinungsjahrBemerkung
Final Fantasy1987erstes Spiel der Reihe
Final Fantasy II1988
Final Fantasy III1990
Final Fantasy IV1991
Final Fantasy V1992
Final Fantasy VI1994
Final Fantasy VII1997
Final Fantasy VIII1999
Final Fantasy IX2000
Final Fantasy X2001
Final Fantasy XI2002
Final Fantasy X-22003knüpft an die Handlung von Final Fantasy X an
Final Fantasy XII2006
Final Fantasy XIII2009
Final Fantasy XIII-22012knüpft an die Handlung von Final Fantasy XIII an
Lightning Returns: Final Fantasy XIII2013knüpft an die Handlung von Final Fantasy XIII-2 an
Final Fantasy XIV2013ältester FF-Titel, der auf der PS5 spielbar ist
Final Fantasy XV2016
Final Fantasy XVI2023nicht auf PC spielbar
Final Fantasy XII Rebirth2024zunächst nur auf PS5 spielbar

Übrigens: Neben den offiziellen Titeln der Serie hat Hersteller Square Enix auch eine ganze Reihe von Ablegern auf den Markt gebracht, darunter Seiken Densetsu: Final Fantasy Gaiden (1991, in den USA erscheinen als Final Fantasy Adventure, in Europa als Mystic Quest), Final Fantasy Crystal Chronicles (2003) und Final Fantasy: The 4 Heroes of Light (2009). Die meisten dieser Spin-offs erzählen Nebengeschichten und sind teilweise nur auf einer oder wenigen Konsolen spielbar.

Warum Final Fantasy VII aus der Reihe heraussticht

Jede Final-Fantasy-Ausgabe hat individuelle Features, eine eigenständige Handlung und unterschiedliche Figuren und ist somit einzigartig. Markante Ausreißer auf der Beliebtheitsskala nach oben oder unten gibt es kaum – mit einer bemerkenswerten Ausnahme, und die lautet Final Fantasy VII. Der Titel genießt unter Gamern einen ganz besonders hohen Beliebtheitsgrad. Das liegt zum einen an der komplexen, spannenden Story, die jeden Spieler in ihren Bann zieht. Zum anderen sind die Grafik, die Charaktere und – wie bereits erwähnt – die Musik allererste Sahne, vor allem im Vergleich zu anderen Rollenspielen aus den Neunzigern.

Nicht zuletzt wegen der hohen Popularitätswerte brachte Square Enix 2020 ein Final Fantasy VII Remake auf den Markt. Dieses basiert im Wesentlichen auf dem Original von 1997 und umfasst unter anderem dessen ersten Part. Hauptcharakter ist einmal mehr der frühere ShinRa-Soldat Cloud Strife, der Teil der Öko-Widerstandsgruppe AVALANCHE wird, um den ShinRa-Konzern zu bekämpfen. Allerdings haben die Macher des Remakes die Story entscheidend erweitert – somit bietet der Titel auch für all diejenigen Neues, die den siebten Teil der Reihe schon in- und auswendig kennen. Die Grafik des Spiels zeigt sich ebenfalls deutlich weiterentwickelt; anstelle von 2D-Figuren und vorgerenderten Hintergründen kommen Echtzeit-Polygon-Figuren zum Einsatz.

Gaming-Headsets von Teufel

Final Fantasy VII Rebirth: Das hat der neue Titel in petto

Angesichts der fast durchgehend positiven Rückmeldungen aus der Gaming-Community und zahlreicher Auszeichnungen entschied sich Square Enix, gleich noch eine Fortsetzung zu entwickeln. Die mit Spannung erwartete Ausgabe namens Final Fantasy VII REBIRTH erscheint am 29. Februar 2024 für die PS5, womit auch ein erstklassiges Sounderlebnis garantiert ist.

Final Fantasy VII Rebirth Logo

Im Gegensatz zur linearen Handlung des Final Fantasy VII Remakes soll das neue Spiel gleich mehrere Handlungsstränge sowie zahlreiche spaßige Mini-Spiele beinhalten. Außerdem können sich Gamer auf besonders weitläufige Welten und somit ein hohes Maß an Abwechslung freuen: Der Spieler muss nämlich die altbekannte Stadt Midgar verlassen und durch die gigantische Welt Gaias nach Kalm reisen, um den machthungrigen Schurken Sepiroth zu stoppen. Natürlich wird Final Fantasy VII Rebirth aber auch viele Facetten des Klassikers von 1997 mitbringen. So wird auch in diesem Teil der Reihe wieder Cloud Strife als Hauptfigur fungieren; zudem knüpft die Story an verschiedene Ereignisse aus der Original-Version an.

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Final Fantasy auf Leinwand? Aber sicher!

Keine Frage: Der Erfolg von Final Fantasy rührt vor allem von den ausgereiften Geschichten und den toll ausgearbeiteten Charakteren, die sich ohne weiteres auch für die Leinwand eignen. Das blieb auch dem japanischen Produktionsriesen Madhouse nicht verborgen: 1994 erschien mit Final Fantasy folgerichtig die erste Animeserie, die auf dem Rollenspiel – genauer gesagt auf Final Fantasy V – basiert. Seitdem entstanden mehrere Filme und Serien, die in dem Universum verschiedener Final-Fantasy-Titel spielen, darunter die computeranimierten Kinostreifen Final Fantasy: Die Mächte in dir (2001) und Kingsglaive: Final Fantasy XV (2016) sowie die Animeserie Final Fantasy: Unlimited (2001).

Zudem wurden mehrere Titel der Videospiel-Reihe für Romane (u. a. Final Fantasy II, 1989) und Mangas (u. a. Final Fantasy III, 1992) adaptiert. Das Raffinierte an all diesen Veröffentlichungen: Teilweise knüpfen die Storys der Bücher an die Geschichten aus den Spielen an; bisweilen werden auch die Handlungen aus den Animes in den Spielen weitergesponnen – oder umgekehrt. Ein Beispiel hierfür ist der Roman Final Fantasy VII: Der Blick nach vorn, der an das Ende von Final Fantasy VII anknüpft. Der Zeichentrickfilm Final Fantasy VII: Advent Children nimmt den Handlungsstrang wiederum auf und führt die Geschichte aus dem Game fort. Wer also sämtliche Handlungsstränge der einzelnen Final-Fantasy-Titel kennen möchte, der muss auf verschiedene Medien zugreifen. Wer sich darauf einlässt, kann sich definitiv auf jede Menge Abwechslung freuen.

Screenshot Final Fantasy VII Rebirth
Cloud Strife (links) ist der streitbare Held in Final Fantasy VII (Rebirth)

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Zu guter Letzt noch ein paar Fun Facts zu Final Fantasy

  • Der Name „Final Fantasy“ geht nicht etwa auf eine Handlung im Spiel selbst zurück. Vielmehr wurde er gewählt, weil die finanzielle Lage von Hersteller Squaresoft zum Erscheinen des ersten Teils alles andere als rosig war. Die Entwickler rechneten damit, dass dies ihr letztes Spiel würde – stattdessen legte es den Grundstein für eine der erfolgreichsten Spieleserien aller Zeiten.
  • Verwirrende Nummerierung: Final Fantasy 7 war der erste Teil der Serie, der offiziell in Europa veröffentlicht wurde. In den USA allerdings waren vorher schon einige Serienteile erschienen, wenngleich längst nicht alle. Während das erste Spiel der Serie (auf dem NES) in Japan und den USA denselben Namen trägt (Final Fantasy), schafften vor Teil 7 nur der vierte und der sechste Teil den Sprung in die Vereinigten Staaten. Ergo heißt Final Fantasy 4 in den USA Final Fantasy 2, während Teil 6 dort als Final Fantasy 3 bekannt ist.
  • Du willst die Ursprünge der Serie erkunden? Das Final Fantasy Pixel Remaster (für PlayStation und Switch erhältlich) enthält die ersten sechs Teile der Serie, grafisch aufgehübscht und mit zahlreichen Quality-of-Life-Verbesserungen.

Bilder: Square Enix

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Teufel Blog Redaktion

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