Chromecast-Audio-Apps: Wichtige Apps in der Übersicht

Teufel bietet mit „Chromecast built in“ von Google in allen seinen aktuellen WLAN-Streamingsystemen  eine passende Schnittstelle für Apps an, welche ihrerseits Chromecast unterstützen. Das sind mittlerweile mehr als 100  Anwendungen. Tendenz immer noch steigend.  Kein Wunder, denn das Streamen mit Chromecast ist denkbar einfach. So nimmt man für die Steuerung einfach sein Smartphone oder Tablet. In einer losen Reihe wollen wir Euch einige interessante Chromecast-Apps näher vorstellen.

Während Google Play Music, Deezer, Qobus recht bekannt sind, ist die App „Digital Concert Hall“ der Berliner Philharmoniker ein echtes Kleinod für Klassik-Fans.

Wichtige Chromecast-Audio-Apps vorgestellt

Bekannte und weniger bekannte Streaming-Anbieter, Klassik-Angebote, Internet-Radio – eine Vielzahl von Apps nutzt Googles Streaming-Technologie. Wir stellen einige von ihnen vor:

Google Play Music

Google-Play-Music-Logo (Chromecast-Audio-Apps)

In Sachen Titelauswahl hält Googles Audio-Streaming-Dienst mit anderen großen Anbietern wie Spotify und Deezer mit – oder übertrifft sie sogar. Allerdings hast du bei Google Play Music keinen vollständig kostenlosen Zugang zur Streaming-Datenbank. Dafür kannst du die App als kostenlosen Player mit Cloud-Funktion nutzen. Damit lässt sich beispielsweise die lokal gespeicherte Song-Sammlung hochladen und unterwegs über die Google Cloud hören. Darüber hinaus findest du in der App alles, was man von einem guten Streaming-Dienst erwartet: eine aufgeräumte Oberfläche, kuratierte Empfehlungen und genrespezifische Playlisten.

Deezer

Deezer-Logo (Chromecast-Audio-Apps)

Das Angebot von etwa 35 Millionen Titel ist mit einem Gratis-Konto voll zugänglich. Eine Eigenheit von Deezer ist der „Flow-Modus“: Tracks werden auf Grundlage der bisher gehörten Songs automatisch abgespielt – eine Art individualisiertes Radio. Neben dem Gratis-Konto kannst du bei Deezer ein Premium-Konto und ein Familien-Konto für bis zu 6 Profile anlegen. Die Vorteile dieser zahlungspflichtigen Abo-Modelle sind eine werbefreie Wiedergabe, bessere Soundqualität und eine Offline-Funktion fürs Musikhören.

Qobuz

qobuz-Logo (Chromecast-Audio-Apps)

Dieser Streaming-Dienst setzt vor allem auf audiophile Hörer. Neben dem Einstiegspaket „Premium“ stehen auch „Hi-Fi“ und „Sublim“ zur Auswahl. Das Sublim-Paket enthält Streams in CD-Qualität, außerdem eine Download-Funktion für hochauflösende Dateien in 24-Bit. Streaming zum Nulltarif bietet Qobuz dagegen nicht an. Begleitend zum Musikangebot bereitet eine Redaktion Interviews, Podcasts und andere Formate auf.

Berliner Philharmoniker

Logo der Berliner Philharmoniker (Chromecast-Audio-Apps)

Eine der berühmtesten Konzerthallen ins eigene Wohnzimmer streamen? Mit der „Digital Concert Hall“ – der App der Berliner Philharmoniker – ist genau das möglich. Außer auf Live-Streams haben Nutzer auch Zugriff auf zahlreiche Archivaufnahmen. Klassikfans werden mit unterschiedlichen Abo-Modellen für Wochen-, Monats- und Jahrespässe gelockt. Der Orchesterklang wird als Stereo-Tonspur mit 256 kB/s übertragen.

FluxFM

Logo von FluxFm (Chromecast-Audio-Apps)

Die Internet-Radio-App enthält mehrere genrespezifische Kanäle, die rund um die Uhr Musik spielen. Je nach Angebot werden moderierte Formate oder ausschließliche Musik gestreamt. Die App wird kostenlos angeboten.

YouTube Music (kommt bald)

Wichtiger Hinweis: YouTube Music ist in Deutschland aktuell noch nicht verfügbar

Viele wissen noch gar nicht, dass die Video-Plattform eine App nur für Musik anbietet. Derzeit zwar nur in den USA und wenigen anderen Ländern, aber bald wird der Dienst auch in Deutschland verfügbar sein, davon ist zumindest auszugehen. Großer Vorteil von YouTube Music ist die schier endlose Auswahl aus Studio- und Konzert-Aufnahmen, Coverversionen und Playlisten. Die automatisierte Wiedergabe neuer Songs wird personalisiert auf den Hörer abgestimmt. Mit kostenpflichtigem YouTube-Red-Konto laufen die Songs ohne Werbeunterbrechung.

Wie Chromecast-Audio-Apps das Smartphone entlasten

Die Audio-Apps werden mit der Chromecast-Built-in-Technologie in die Lautsprecher integriert. Weil diese auch in das lokale WLAN eingebunden sind, lassen sich Audio-Streams besonders einfach herstellen. Der große Vorteil der Chromecast-Audio-Apps: Der Stream führt direkt zu den Lautsprechern und nicht wie bei Bluetooth vom Smartphone zu den Lautsprechern. Mit dem Smartphone steuerst du nur die Apps. Aus dieser Arbeitsteilung entstehen gleich mehrere Vorteile in der Praxis:

  • ✔  Der Stream belastet nicht Performance und Akku-Leistung des Smartphones.
  • ✔ Auch bei Anrufen und Nachrichten wird die Musik nicht unterbrochen.
  • ✔ Läuft die Musik einmal, kannst du dich mit dem Smartphone frei im Haus bewegen. Es gibt anders als bei Bluetooth keine Reichweiteneinschränkungen.
  • ✔ WLAN überträgt hohe Bandbreiten und unterstützt damit auch das Streaming hochauflösender Dateiformate.

Raumfeld Lautsprecher mit Chromecast-Audio-Apps

Raumfeld Stereo M: Diese Stereo-Lautsprecher mit Chromecast Built-in streamen HiFi-Sound in deine Wohnung. Das 3-Wege-System mit Bassreflexkanal bleibt dabei auch im Tiefbassbereich wuchtig und präzise.

2Raumfeld Welcome Home: Das Lautsprecher-Set aus Stereo-Cubes und dem All-in-One-Player One M verwandelt deine Wohnung in eine HiFi-Zone. Mit der Chromecast-Streaming-Architektur kannst du ein klangstarkes Multiroom-System in zwei Räumen ansteuern.

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Fazit: Chromecast-Audio-Apps machen Lautsprecher zur Streaming-Zentrale

  • Chromecast Built-in unterstützt eine Reihe von Audio-Apps für direktes Streaming über Lautsprecher
  • Das Smartphone oder ein anderes Endgerät im WLAN dient dabei nur als Steuergerät und kann ohne Einschränkung genutzt werden.
  • Als Chromecast-Audio-Apps stehen eine Reihe von Streaming-Diensten wie Google Play Music, Deezer und Qobuz zur Verfügung.
  • Darüber hinaus gibt es Apps von Internetradios und genrespezifischen Diensten

 

Titelbild: ©Google Cast Button, bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Wikimedia
Bild 1: ©Google Play Music Logo, gemeinfrei veröffentlicht. Quelle: Wikimedia
Bild 2: ©Deezer Logo, gemeinfrei veröffentlicht. Quelle: Wikimedia
Bild 3: ©Qobuz Logo, bestimmte Rechte vorbehalten. Wikimedia
Bild 4: ©Berliner Philharmoniker Logo, gemeinfrei veröffentlicht. Quelle: Wikimedia
Bild 5: ©FluxFm Logo, gemeinfrei veröffentlicht. Quelle: Wikimedia
Bild 6: ©YouTube Logo, gemeinfrei veröffentlicht. Quelle: Wikimedia

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  1. Willi Wichtig
    21. Mai. 2017, 12:57

    Mit welcher App lässt sich von einem Mac Musik aus der iTunes-Sammlung auf die Boxen streamen.

    • Teufel Blog Redaktion

      Teufel Blog Redaktion
      22. Mai. 2017, 11:16

      Hallo, das Streamen vom Mac auf Raumfeld sollte über den Chromebrowser für Mac (wegen seiner Chromecast Schnittstelle) gehen. Siehe auch >http://www.maclife.de/news/google-baut-chromecast-endlich-chrome-10079697.html

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Teufel Blog Redaktion

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