Blaue und gelbe Sinuskurve

AAC: Die Alternative zu MP3

Damit wir digitale Musik abspielen können, werden die Dateien in verschiedenen Audioformaten gespeichert. MP3 kennt jeder, doch auch AAC liest und hört man immer mal wieder. Wir erklären, was AAC ist und worin der Unterschied zum beliebten MP3-Format besteht.

Was ist AAC?

AAC steht für „Advanced Audio Coding“ und ist ein Audiokompressionsformat. Das Audioformat AAC gehört zur Moving Picture Experts Group (MPEG) und wurde 1997 von der MPEG zum internationalen Standard ernannt. AAC wurde von mehreren Unternehmen wie dem Fraunhofer IIS, AT&T Bell Laboratories, Dolby, Sony Corporation und Nokia als Alternative zu MP3 entwickelt. Wie MP3 ist AAC ein verlustbehaftetes Audioformat. Somit unterscheidet sich AAC in der Qualität von verlustfreien Audioformaten wie FLAC oder ALAC.

Die Hauptidee hinter AAC besteht darin, redundante und unnötige Audiodaten zu entfernen, um Speicherplatz zu sparen, ohne dabei die Hörqualität signifikant zu beeinträchtigen. Durch spezielle Codierungsalgorithmen und fortschrittliche Fehlerbehebungsmethoden kann AAC bereits bei niedrigeren Bitraten schon eine gute Klangqualität erreichen, wodurch der Speicherplatzbedarf reduziert wird.

Spektrogramm einer AAC-Datei mit bei 93,7 kbit/s Durchschnittsbitrate.

Da es sich bei AAC um ein verlustbehaftetes Audioformat handelt, wird nicht die volle Bandbreite der Originalaufnahme wiedergegeben. Stattdessen werden Frequenzen herausgefiltert, die vom menschlichen Gehör – zumindest theoretisch – nicht wahrgenommen werden können. Dies führt zur Verringerung der Dateigröße.

Ein weiterer Vorteil von AAC ist seine Flexibilität. Es unterstützt eine Vielzahl von Abtastfrequenzen und Bitraten, was es zu einer vielseitigen Option für verschiedene Anwendungsfälle macht. Es kann von niedrigen Bitraten bis hin zu CD-ähnlicher Qualität skalieren, je nach den Anforderungen und Vorlieben des Benutzers.

Der Überblick: AAC

Vollständiger NameAdvanced Audio Coding
Erscheinungsjahr1997
Entwickelt vonMotion Pictures Expert Group (MPEG)
Dateierweiterungen.m4a, .m4b, .m4p, .m4v, .m4r, .3gp, .mp4, .aac
Komprimierungverlustbehaftet
Audiokanäle48
Bitraten8–320 kbit/s
Abtastrrate8–96 kHz

Was ist der Unterschied zwischen AAC und MP3?

AAC (Advanced Audio Coding) und MP3 (MPEG Audio Layer-3) sind zwei weit verbreitete Audiokompressionsformate, die verwendet werden, um Musik in digitale Dateien umzuwandeln und Speicherplatz zu sparen. Beide Formate komprimieren Musik, indem sie Informationen entfernen, die das menschliche Ohr normalerweise nicht wahrnimmt. Dadurch werden die Dateigrößen reduziert, während eine akzeptable Klangqualität beibehalten wird.

Der Hauptunterschied zwischen AAC und MP3 liegt in der Qualität der komprimierten Audiodateien und den Dateigrößen.

Klangqualität

AAC bietet in der Regel eine bessere Klangqualität als MP3 bei gleicher Bitrate. Vor allem bei niedrigeren Bitraten hat AAC die Nase vorn. Denn hier wird der Unterschied zwischen AAC und MP3 hörbar. Bei Bitraten von weniger als 128 kbit/s klingt AAC immer noch ganz gut, während MP3s so langsam etwas verwaschen klingen. Der Unterschied liegt in der Abtastrate. Während bei MP3 16 bis 48 kHz nutzt, wird bei AAC mit 8 bis 96 kHz gearbeitet.

Dateigröße

AAC-Dateien sind in der Regel kleiner als MP3-Dateien bei gleicher Klangqualität. Durch die effizientere Komprimierungstechnik von AAC können mehr nicht hörbare Daten entfernt werden, ohne die Klangqualität zu stark zu beeinträchtigen. Dies bedeutet, dass du mit AAC mehr Musik auf deinem Gerät speichern kannst, ohne so viel Speicherplatz zu verbrauchen.

Immer im Hinterkopf behalten sollte man natürlich, dass dies allgemeine Richtwerte sind und die tatsächliche Klangqualität von verschiedenen Faktoren abhängt, zum Beispiel der Aufnahmequalität des ursprünglichen Musikmaterials und deinem persönlichen Hörvermögen. Die meisten Menschen werden ab einer Bitrate von 128 kbit/s vermutlich keinen hörbaren Unterschied mehr zwischen AAC und MP3 feststellen können.

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Wie kann AAC abgespielt werden?

Das Audioformat AAC ist weniger bekannt als das nach wie vor populäre MP3-Format. Doch vor allem Apple sorgt für die Verbreitung von AAC, denn bei mobilen Apple-Geräten ist AAC das Standardformat. Gleiches gilt für iTunes, wo viele Songs im AAC-Format mit 250 kbit/s codiert sind. Auch Musik-Streaming-Dienste wie Apple Music oder YouTube nutzen AAC. Es ermöglicht schnelles Streaming und gute Klangqualität, selbst wenn du eine langsamere Internetverbindung hast.

Dennoch können auch die meisten anderen Geräte wie Android, Nintendo, PlayStation AAC abspielen. Schau einfach, ob dein Audioplayer das AAC-Format unterstützt. Falls nicht, kannst du Software wie den VLC Media Player nutzen, um Musik im AAC-Format abzuspielen.

Tipp: Du verwendest einen klassischen MP3-Player oder ein anderes Gerät, das AAC nicht abspielen kann? Mit Audio-Convertern kannst du deine AAC-Dateien zu MP3 umwandeln.

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Fazit: AAC als Weiterentwicklung von MP3

  • AAC wurde als neues Format in Konkurrenz zu MP3 entwickelt. Heute sind beide Formate verbreitet, wobei vor allem Apple und Streaming-Dienste auf AAC setzen.
  • AAC ermöglicht im Vergleich zu MP3 eine bessere Qualität bei gleicher Komprimierung als.
  • Vor allem bei niedrigen Bitraten ist der Unterschied hörbar.

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Teufel Blog Redaktion

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