Ein verwuchertes, kaputtes Gebäude.

Einmal Zombieapokalypse in gut, bitte! Ist The Last of Us die bisher beste Videospielverfilmung?

Die neue Original-HBO-Serie The Last of Us ist seit dem 16. Januar 2023 auf WOW und Sky Q streambar – und sowohl von Gamern, Filmkritikern als auch von der Community regnet es Lobeshymnen ohne Ende. Auch wir sind definitiv hyped, wenngleich für uns noch ein paar Fragen offen waren. Wo kann man den neuen Serienhammer streamen? Und in welcher Qualität eigentlich? Diese und weitere Infos bekommst du zusammen mit unserem Fazit (fast) ganz spoilerfrei in diesem Beitrag.

Update 16.03.23: Ab sofort kannst du die erste Staffel entweder als Paket (25,99€) oder episodenweise (2,99€ für HD-Qualität, 2,49€ für SD-Qualität) auf Amazon Prime Video kaufen.

Für The Last of Us-Neulinge: Wovon reden hier eigentlich alle?

The Last of Us ist die erste Film-Adaption eines Videospiels durch den Video-Streaming-Dienst HBO und basiert auf dem gleichnamigen Kult-Videospiel, in dem vor über 20 Jahren ein mutierter Pilz ausgebrochen ist und die Erde in eine apokalyptische Zombiewelt gestürzt hat. Wobei: Ganz richtig ist das ja nicht, statt Zombies ist hier von Infizierten die Rede, also genmutierten Menschen.

Wie in I Am Legend und World War Z versuchen die verbliebenen Menschen, irgendwie zu überleben. In The Last of Us stehen der etwas wortkarge Schmuggler Joel (Pedro Pascal) und die rebellische Teenagerin Ellie (Bella Ramsey) im Mittelpunkt. Ersterer begleitet Ellie durch das düstere Amerika der Zukunft, weil sie vielleicht der Schlüssel gegen den mutierten Pilz sein könnte. Vorab skizziert Folge 1 jedoch das Drama um Joels Tochter Sarah, und in Folge 2 geht es dramatisch weiter. Und überhaupt: Die Macher scheuen keine drastischen Plottwists…

Hier kannst du dir den deutschen The Last of Us-Trailer anschauen:

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Mit Videospielverfilmungen ist das ja immer so eine Sache …

Als klar war, dass das Gaming-Meisterwerk verfilmt werden soll, machte sich große Skepsis breit. Es gab in den letzten Jahren nicht wirklich viele gute Videospielverfilmungen. Wahrscheinlich nehmen sich hier Games und Bücher nicht viel, wenn man sagt, dass die Angst bei Fans jedes Mal groß ist, enttäuscht zu werden. In der Regel schafft es die Adaption nicht an das Original heran. Wo Enttäuschung ist, ist Häme meist auch nicht weit. Viele haben sich wahrscheinlich gefragt, ob das nicht nur Geldmacherei wird.

Wer die Spiele gezockt hat, weiß, dass sie selbst schon wie ein spielerischer Film funktionieren. Bestes Storytelling, großartige Charaktere. Deswegen ist die Frage erlaubt: Wozu braucht es jetzt noch eine Serie?

Hier scheiden sich die Geister. Vielleicht ist das auch eine Grundsatzfrage. Für die einen kann eine (serielle) Spielverfilmung niemals so gut wie das Original sein. Andere sind da offener und sehen es vielleicht eher so, dass eine Adaption neue Perspektiven aufzeigen kann – und durchaus auch eine andere Atmosphäre bzw. ein anderer Look erlaubt ist. Wir denken, dass so ein Serienformat viel Potenzial mitbringt, die eh schon großartige Story des Games charmant zu erweitern.

Lesetipp: Ähnlich gelagert, aber mit mehr schwarzem Humor versehen ist die Amazon-Serie Fallout zur gleichnamigen Videospielereihe. Lies mehr darüber bei uns im Blog!

Jetzt mal Tacheles: Unser Fazit zu The Last of Us

Vorweg: Ein persönliches Fazit ist natürlich immer sehr subjektiv. Dennoch möchten wir dir abseits der objektiven Serienbeschreibung ein paar Gedanken und Eindrücke mitgeben, sodass du noch besser abschätzen kannst, ob die Serie auch etwas für dich sein könnte.

Die Community ist schon mal ganz klar pro The Last of Us! Kommentare wie die folgenden gibt es im Netz zuhauf:

  • „Also viel besser kann eine erste Episode nicht sein.“
  • „Habe Teil 1 und 2 zusammen 10 mal durchgespielt. Einfach großartig. So muss das.“
  • „Die ersten Folgen waren eine 10/10!! Richtig guter Start und dem Spiel sehr treu.“

Flankiert wird das fast ausschließlich positive Grundrauschen zu The Last of Us von den überwiegend positiven Kritiken à la Robert Hofmann oder Sebastian Gerdshikow, die zumindest in Deutschland Instanzen sind. Auch, wenn ersterer so seine Probleme mit der ersten Staffel und die Serie ihm nach ein „Clicker-Problem“ hat. Soll heißen: In der Serie gibt es deutlich weniger Infizierte zu sehen, als es noch im Spiel der Fall war. Und er hat auch recht, in mehreren Episoden von Staffel 1 sucht man Infizierte vergebens. Dafür legen die Macher großen Wert auf die Skizzierung der verschiedenen Haupt- und Nebencharakter.

Unsere Erwartungen hat die erste Staffel definitiv erfüllt! In unserem ersten Fazit vor ein paar Wochen schrieben wir an dieser Stelle, dass das Wichtigste sei, ob die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren dauerhaft passt. Joel und Ellie geraten am Anfang zwar noch arg aneinander, aber werden mit der Zeit ein Team und knüpfen irgendwann sogar eine Art Vater-Tochter-Band. Nachdem wir uns nun auch Folge 9 angeschaut haben, legen wir uns fest: The Last of Us ist eine der krassesten und intensivsten Serien seit Langem.

Die Macher von The Last of Us nehmen sich viel Zeit für die Geschichten der einzelnen Charaktere, selbst Randfiguren wird – etwa in Folge 3 (Bill und Frank) – eine große Bühne gegeben, was unweigerlich dazu führt, dass man noch mehr mitfühlt und mitfiebert. Da kann es schonmal emotional werden, wenn wichtige Personen aus der Serie ausscheiden. Aber an dieser Stelle möchten wir nicht zu viel spoilern.

Was uns auch noch sehr positiv aufgefallen ist, sind die toll inszenierten und authentischen Settings, z. B. in Folge 2 bzw. 3 das verwucherte Boston.

Das Bild zeigt ein Set in Edmonton der neuen HBO-Serie The Last of Us.
Viel Liebe zum Detail: Ein Set in Edmonton, Alberta.

Die Serie spielt abwechselnd in der Gegenwart oder Vergangenheit. Gerade die Rückblenden sind es, die die Story sehr gut abrunden, weil wir irgendwie doch informationssüchtig sind und nicht nur die Erzählungen hören, sondern die Geschichte hautnah miterleben wollen. Und genau diese Info-Häppchen geben uns die Macher.

Zum Beispiel wäre da das Intro von Folge 1: Es zeigt eine Talkshow aus den 1960ern, in der ein Wissenschaftler über die potenzielle Gefahr von mutierten Pilzen in der Zukunft philosophiert. Eine Anspielung auf heutige Podiumsrunden, in denen über den Klimawandel debattiert, aber zu wenig dagegen getan wird?

Auch in Folge 2 bekommen wir Einblicke, wie die Apokalypse begann und was es mit den „Bombardements“ in den Städten auf sich hat. Solche Rückblicke ziehen sich durch die gesamte Staffel. In der neunten Folge wird uns dann erstmals auch erklärt, weshalb Ellie eigentlich immun ist. Das gab es nicht im Spiel. Chapeau an die Serienmacher, hier auch mal neue Wege zu gehen, die abseits des bereits aus den Games bekannten Skripts verlaufen.

Lesetipp: Schon in den ersten Sekunden der Serie hört man vertraute Klänge von jenem Komponisten, der schon für die immersive Soundkulisse in den beiden Games gesorgt hat. Wir haben ein Interview mit Oscar-Gewinner Gustavo Santaolalla führen dürfen.

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Wo kannst du The Last Of Us streamen?

The Last of Us ist aktuell auf den Streamingdiensten WOW, Sky Q und Amazon Prime Video verfügbar.

Kann man The Last of Us kostenlos streamen?

WOW bietet aktuell kein Testabonnement. Entweder buchst du das 6-Monats-Abo für 7,99 Euro oder du bezahlst 9,99 Euro für das Monatsabo, dass du monatlich kündigen kannst. Allerdings gibt es die Serie seit 16.03. auch auf Amazon Prime Video, das du 30 Tage gratis nutzen kannst.

Wann erscheinen die einzelnen Folgen?

Serienstart in Deutschland war der 16. Januar 2023. WOW veröffentlichte jede Woche eine der neun Folgen. Seit dem 13. März kannst du alle neun Folgen streamen.

Für wen ist die Serie geeignet?

Die Serie ist etwas für alle, die The Walking Dead-Durst haben, weil diese Serie ja ihr Ende gefunden hat. Es gibt definitiv einige Parallelen, wenngleich The Last of Us deutlich zentrierter auf die Beziehung zwischen Joel und Ellie zugeschnitten ist, während The Walking Dead versucht, viele Handlungsstränge zu kombinieren.

Kann ich The Last of Us in UHD und Dolby Atmos streamen?

Jein, Dolby Atmos gibt es aktuell nur für die englische Original-Tonspur. Die deutsche Synchronisation liegt in Dolby Digital Plus (DD+) vor. Um die The Last of Us-Serie in Ultra-HD zu genießen, brauchst du das UHD-Paket von Sky, den neuen Sky Q Receiver sowie einen UHD-fähigen Fernseher. Falls kein hochauflösendes Bildformat zur Auswahl steht, vergewissere dich, dass auf dem Receiver die neueste Firmware installiert ist.

Bester Raumklang für den The Last of Us-Serienabend

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Lesetipps: Wir haben die Gaming-Geschichte abgeklappert und die prägendsten und besten Gaming-Soundtracks zusammengestellt. Außerdem präsentieren wir dir unsere Auswahl der besten Horrorspiele, in der The Last of Us natürlich nicht fehlen darf.

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Das Wichtigste von The Last of Us im Überblick

  • Der serielle Apokalypse-Thriller ist seit dem 16. Januar 2023 auf WOW und Sky Go streambar. Alle 9 Folgen der ersten Staffel sind seit dem 13. März verfügbar. Zudem kannst du dir die Serie auf Amazon Prime Video anschauen.
  • Das Endzeit-Drama nimmt sich viel Zeit für die Erzählung der zentralen Beziehungen und Charaktere.
  • Experten und die Fanszene sind sich einig: Die Macher haben es geschafft, die DNA des Spiels auf die Serie zu übertragen.
  • Die Serie erweitert das Spielgeschehen in vielen Bereichen sinnvoll, z. B. werden die Hintergrundgeschichten von Nebenfiguren ausführlicher erzählt.
  • Ab dem 6. März erfolgt die lineare Ausstrahlung immer montags um 20:15 Uhr auf Sky Atlantic (in Ultra-HD).
  • Um The Last of Us in UHD und Dolby Atmos zu schauen, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein: UHD-Paket von Sky, aktueller Sky Q Receiver für Satellit oder Kabel, UHD-fähiger Fernseher.
  • Wann Staffel 2 erscheint, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben. Vermutlich nicht vor Ende 2024.

Titelbild: ©Denny Müller. Unsplash. Unsplash License

Bild 1: thanks-i-hate-it (Reddit), The Last of Us – Edmonton set 1. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 3.0.

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