Junge schreit in Mikrofon

Soundeffekt im Film: Die besten Beispiele der Kinogeschichte

Fans von Action-, Science-Fiction- und Horrorfilmen lieben vor allem packende Storylines, charismatische wie tollkühne Figuren und spektakuläre visuelle Effekte. Doch einige Streifen sind auch für den einen oder anderen unverwechselbaren Soundeffekt bekannt geworden. Ja, ein paar von diesen Effekten sind gar so charakteristisch, dass sie sich regelrecht in unser Gedächtnis eingebrannt haben. Wir haben einige der bekanntesten Beispiele für euch zusammengetragen.

Diese vier Soundeffekte haben Filmgeschichte geschrieben

1. Der Atem von Darth Vader

Auch diejenigen, die noch nie einen Film aus der Star Wars-Reihe gesehen haben, dürften die charakteristischen, tiefen Atemzüge von Darth Vader kennen. Der Vater von Luke Skywalker, der als Anakin auf die dunkle Seite der Macht wechselte, ist eine Ikone unter den Filmbösewichten – und sein schwerer Atem sogar markenrechtlich geschützt. Übrigens: Das Schnaufen erinnert nicht zufällig an einen Tiefseetaucher. Ben Burtt, der sich als Sounddesigner in mehreren Star Wars-Filmen einen Namen machte und unter anderem auch die Stimme des Roboters R2-D2 kreierte, atmete in eine Tauchermaske und nahm sich dabei selbst auf, um den Effekt zu erhalten.

2. Prügelsounds aus alten Kung-Fu-Streifen

Jeder kennt es: Verpasst eine Figur einer anderen einen gehörigen Fausthieb, ist im Moment des Gesichtstreffers meist ein dumpfes bis knallendes Geräusch zu vernehmen. Was seinen Ursprung in frühen Kung-Fu-Streifen hat, setzen Filmemacher auch heute noch regelmäßig in Prügelszenen ein. In den frühen Jahren waren die Geräusche im Film übrigens noch wesentlich markanter: Quasi jede Armbewegung wurde mit einem Effekt unterlegt – wodurch die Prügelei gleich viel actionreicher und dynamischer wirkte.

3. Der Predator

Predator war 1987 der Schocker schlechthin. Der Actionthriller avancierte zu den brutalsten, aber gleichzeitig beliebtesten Streifen des Jahres. Das lag sicherlich auch an Arnold Schwarzenegger, der wenige Jahre zuvor als Terminator seinen endgültigen Durchbruch erlangt hatte. Berühmt wurde der Streifen aber vor allem für das unverwechselbare Geräusch, mit dem der Predator den Zuschauer permanent in Angst und Schrecken versetzt. Das furchteinflößende Knattern des mordenden außerirdischen Monsters erinnert wahlweise an Kastagnetten, ein Maschinengewehr oder einen Delfin und gipfelt häufig in einem markerschütternden Gebrüll. Der 2,20 Meter große Kevin Peter Hall war seinerzeit in die Rolle des Predators geschlüpft. Doch weder er noch ein Sounddesigner zeichneten verantwortlich für das grauenerregende Geräusch – stattdessen erzeugte der Synchronsprecher Peter Cullen den Sound ganz ohne die Hilfe eines Computers.

4. Der Wilhelmsschrei

Auch wenn der Begriff vielleicht nicht jedem geläufig ist: Den unverkennbaren Schrei, der an den Ruf eines Adlers erinnert, hat jeder schon einmal in einem Film gehört – ob bewusst oder unbewusst. Meist bauen Regisseure den beliebten Soundeffekt in einer actionreichen, besonders dramatischen Kampfszene ein. Verwendung findet der Wilhelmsschrei unter anderem in Der Herr der Ringe: Die zwei Türme, Toy Story, in der Star Wars-Reihe sowie in Der brennende Pfeil. Von letzterem leitet sich auch der Name des Soundeffekts ab: In dem Streifen aus dem Jahr 1953 stößt eine Nebenfigur namens Wilhelm den unvergleichlichen Schrei aus.

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So erschafft man Horrorklänge

Doch wie kreiert man eigentlich derartige Sounds, wenn nicht durch die menschliche Stimme oder einen Computer? Am Beispiel des Komponisten Mark Korven sieht man, wie erfinderisch und kreativ manche Vertreter aus der Filmbranche sind: Statt wie die meisten seiner Kollegen digitale Samples zu verwenden, entwickelte Korven gemeinsam mit dem Gitarrenbauer Tony Duggan-Smith ein völlig neuartiges Saiteninstrument, das er zusätzlich mit Spiralfeder, Metallbändern und -stäben versah. „Apprehension Engine“ – Angstmaschine – nannte er das unkonventionelle Instrument.

Und der Name ist Programm: Gemäß Korvens Intention erzeugt die Maschine Töne, die kalt und disharmonisch klingen und beim Zuhörer für Spannung und Unruhe sorgen sollen. Teilweise handelt es sich auch um rein perkussive Geräusche: ein Klappern, das an ein Skelett erinnert, oder ein furchterregendes Quietschen, das sich so anhört, als würden Metalle aneinanderreiben.

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Viele Klänge nehmen wir während eines Films gar nicht wahr, da sie lediglich als dezente Untermalung dienen. Andere wiederum sind so unverkennbar, dass sie noch Jahrzehnte später in unseren Köpfen sind. Mit Heimkino-Systemen von Teufel verpasst du keinen noch so kleinen Soundeffekt.

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Fazit: Die Bedeutung von guten Soundeffekten ist nicht zu unterschätzen

Klar, häufig machen eine fesselnde Geschichte, leidenschaftliche Schauspieler und atemberaubende Kulissen einen guten Streifen aus. Doch die Rolle, die charakteristische Soundeffekte im Film oft spielen, sollte man keinesfalls unterschätzen. Manche Filme haben quasi nur wegen eines unverwechselbaren Sounds Legendenstatus erhalten. Wir sagen nur Psycho, Zurück in die Zukunft oder Der weiße Hai – diese Liste könnte man endlos fortführen.

Titelbild: ©Jason Rosewell. Quelle: Unsplash

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Teufel Blog Redaktion

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