Star Trek: Zeitlose Reisen in die Unendlichkeit des Weltraums

„Der Weltraum – unendliche Weiten …“ Echte Trekkies dürften schon bei der ikonischen Einleitung von Raumschiff Enterprise (Original: Star Trek; später auch Star Trek: The Original Series, Abkürzung TOS) ein gewisses Kribbeln verspüren. Die epischen Weltraum-Abenteuer von Captain Kirk und seiner Crew ziehen seit den 1960er Jahren Millionen von Zuschauern in ihren Bann. Wie du Star Trek (TOS) in der korrekten Reihenfolge schaust und was du sonst noch über die Weltraum-Saga wissen solltest, erfährst du hier.

Eine schwere Geburt – mit eindrucksvoller Entwicklung

Niedrige Einschaltquoten, Überlänge, explodierende Produktionskosten: Als im Jahr 1966 die allererste, dreiviertelstündige Star Trek-Episode „Das Letzte seiner Art“ über den Äther ging, dürften nur die kühnsten Optimisten beim Fernsehsender NBC erahnt haben, welche Erfolgsstory sich aus der Serie entwickeln sollte. Im Jahr 1969 wurde die Serie um das Raumschiff Enterprise sogar – Fanprotesten zum Trotz – bis auf Weiteres eingestellt, da sich der Sender mit den Quoten weiterhin nicht zufrieden zeigte.

Das Timing sollte sich als ungünstig erweisen, denn im selben Jahr entfachte die erste Mondlandung einen nie dagewesenen Hype um den Weltraum. Das führte in den 1970er Jahren zu einem stark wachsenden Interesse an der ursprünglichen Star Trek-Serie, die seinerzeit quasi in Dauerschleife ausgestrahlt wurde. Die Folge: NBC plante nach Raumschiff Enterprise eine zweite Serie. Diese wurde jedoch wieder eingestampft, als mit Star Wars ein weiterer Sci-Fi-Kracher in den Fokus der Öffentlichkeit trat.

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Stattdessen lief ab 1973 zunächst eine 22-teilige Zeichentrickserie namens Die Enterprise, bevor Captain Kirk und seine Crew in Star Trek: Der Film erstmals die Kinoleinwände eroberten. Der Streifen war zwar ein finanzieller Erfolg, die Resonanz des Feuilletons war aber eher durchwachsen. Dennoch kamen in den darauffolgenden Jahren regelmäßig neue Star Trek-Filme in die Kinos. Star Trek II: Der Zorn des Khan (1982), Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock (1984) und Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart (1986) ließen die Kinokassen klingeln und sorgten endlich auch bei den Kritikern für wohlwollendere Töne.

Star Trek USS Enterprise
Die USS Enterprise (NCC-1701) dient Captain Kirk und seiner Crew als Fortbewegungsmittel.

Star Trek punktet mit progressiven Themen

Kein Zweifel: Die Geschichten von Captain James T. Kirk, der mit Dr. McCoy, Mr. Spock und anderen Mitstreitern im Raumschiff Enterprise durchs weite All reist und die unterschiedlichsten Abenteuer besteht, haben längst Kultstatus erreicht. Mittlerweile sind satte 13 Kinofilme und elf Star Trek-Serien erschienen und die Macher konnten sich bereits dutzende Auszeichnungen ans Revers heften. Zudem gibt es seit Jahrzehnten eine riesige, weltweite Fan-Community, die sich bei regelmäßigen Star Trek-Conventions trifft.

Dass die Franchise eine derartige Popularität besitzt, hängt nicht nur mit den tiefgründigen Handlungen und den liebenswerten Figuren, sondern vor allem auch mit dem progressiven Charakter der Storys zusammen: Mit der Kommunikationsoffizierin Lieutenant Nyota Uhura (gespielt von Nichelle Nichols) zählte etwa eine schwarze Frau zu den Tonangebern der Raumschiffbesatzung der ersten Star Trek-Serie. Eine Kussszene mit Captain Kirk in der Episode „Platos Stiefkinder“, ausgestrahlt 1968, sorgte zusätzlich für Furore, gilt dieser Kuss nämlich als der erste Kuss zwischen einer Schwarzen und einem Weißen im US-Fernsehen.

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Generell hatte Star Trek schon immer ein gewisses Talent darin, seiner Zeit voraus zu sein. Schöpfer Gene Roddenberry verpackte in den Episoden regelmäßig Kritik an gesellschaftlichen Missständen, etwa der Rassendiskriminierung und gewaltsamen Konflikten wie dem Vietnam-Krieg. Roddenberry, ein passionierter Verfechter sozialer Gleichheit, konnte durch Raumschiff Enterprise seine persönlichen Vorstellungen von einer gerechten Welt für ein breites Publikum visualisieren.

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Alle Serien und Filme von Star Trek in chronologischer Reihenfolge: Eine Übersicht

Längst nicht alle Star Trek-Serien und -Filme bauen auf dem jeweils zuvor erschienenen Werk auf; vielmehr handelt es sich bei vielen Serien um Spin-offs und Prequels. Wer die Abenteuer um Captain Kirk und seine Crew in einer chronologischen Reihenfolge genießen möchte, der sollte sich an die folgende Auflistung halten, um nicht den Überblick zu verlieren.

Titel des Films bzw. der SerieSpielt im Jahr bzw. in den Jahren …Erscheinungsjahr
Star Trek: Enterprise2151–21552001–2005
Star Trek: Discoveryab 2256läuft seit 2017
Star Trek: Strange New Worldsab 2259läuft seit 2022
Raumschiff Enterprise2265–22691966–1969
Die Enterprise2269/22701973/1974
Star Trek: Der Film22731979
Star Trek II: Der Zorn des Khan22851982
Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock22851984
Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart22861986
Star Trek V: Am Rande des Universums22871989
Star Trek VI: Das unentdeckte Land22931991
Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert2364–23701987–1994
Star Trek: Treffen der Generationen23711994
Star Trek: Der erste Kontakt23731996
Star Trek: Deep Space Nine2369–23751993–1999
Star Trek: Der Aufstand23751998
Star Trek: Raumschiff Voyager2371–23771995–2001
Star Trek: Nemesis23792002
Star Trek: Lower Decks2380läuft seit 2020
Star Trek: Prodigy2383läuft seit 2021
Star Trek: Picard23992020–2023

Die drei Kinofilme Star Trek (erschienen 2009; spielt den Jahren 2233–2258), Star Trek Into Darkness (2013; 2259–2260) und Star Trek: Beyond (2016; 2263) bewegen sich in einer eigenen, alternativen Zeitschiene im Universum von Star Trek und lassen sich daher unabhängig von der obigen Reihenfolge schauen.

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Du möchtest alle Star Trek-Serien und -Filme per Stream genießen? Dann brauchst du auf jeden Fall mehrere Abos. Denn während Paramount+ beispielsweise Star Trek: Lower Decks im Programm hat, hat sich Streaming-Riese Netflix exklusiv die Rechte für Star Trek: Discovery gesichert.

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Hättest du’s gewusst? Fun Facts aus dem Star-Trek-Universum

  • Echte Trekkies feiern jedes Jahr am 26. März den internationalen Live Long and Prosper Day (zu Deutsch „Lebe-lang-und-in-Frieden-Tag“, wenn man von der gängigen Synchro-Übersetzung ausgeht).
  • Die charakteristische Handbewegung, die Teil des vulkanischen Grußes ist, geht auf eine Kindheitserinnerung von Leonard Nimoy zurück. Es handelt sich dabei um eine Segensgeste, die im orthodoxen Judentum Anwendung findet.
  • Der US-Schauspieler Mark Lenard hatte gleich drei verschiedene Rollen in Star Trek. Dabei spielte er je einmal einen Romulaner (Raumschiff Enterprise, 1966), einen Vulkanier (u. a. Raumschiff Enterprise, 1967) und einen Klingonen (Star Trek: Der Film, 1979).
  • Gene Roddenberry ist gemeinsam mit seiner Frau Majel Barrett Roddenberry und den Original-Darstellern der Enterprise-Crew James Doohan, DeForest Kelley und Nichelle Nichols im Weltraum bestattet worden. Eine Rakete hat ihre Asche am 8. Januar 2024 ins All befördert, wo sie rund 330 Millionen Kilometer von der Erde entfernt in Kapseln freigesetzt wurde.

Lesetipps: Du kriegst nicht genug von Weltraum-Abenteuern, fiktionalen Technologien und packenden Spezialeffekten? Wir verraten dir, welche die fünf besten Science-Fiction-Filme sind, die du per Streaming sehen kannst. Außerdem liest du bei uns im Blog mehr über Film-Fantasiesprachen wie Klingonisch.

Titelbild: IMAGO Images

Beitragsbild: p2722754 auf Pixabay. Pixabay License.

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Autor:in

Teufel Blog Redaktion

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