Powerbank laden und pflegen: So geht’s richtig

Beim Ausflug an den See, während der Wandertour oder auf der Zugfahrt zu den Großeltern: Wann immer die nächste Stromquelle in weiter Ferne ist und sich Smartphone, Kopfhörer oder Fitnessuhr plötzlich aufgrund eines leeren Akkus verabschieden, kann eine Powerbank zum Retter in der Not werden. Und sei es nur die Rettung vor stundenlanger Langeweile und Stille in den Kopfhörern im Zug. Damit der mobile Stromspeicher möglichst lange hält, gibt es ein paar Dinge, die du bei der Handhabung und immer dann beachten kannst, wenn du deine Powerbank auflädst. Wir geben Tipps, damit du lange was von deiner Powerbank hast.

Powerbank laden: Tipps und Ratschläge

In modernen Powerbanks sind leistungsstarke und robuste Lithium-Ionen-Akkus verbaut. Im Grunde musst du nicht viel beachten, wenn du diese nutzt oder auflädst. Der von vielen gefürchtete Memory-Effekt spielt bei dieser Akku-Technologie kaum noch eine Rolle. Mehr Informationen speziell dazu findest du auch in unserem Ratgeber zur Akku-Pflege.

Dennoch kannst du die Lebensdauer deiner Powerbank positiv beeinflussen, wenn du die Bedingungen so optimal wie möglich gestaltest. Das bedeutet beispielsweise, dass du die Powerbank laden solltest, noch bevor sie ganz leer ist – auch wenn meist ein Sicherheitsmechanismus eingebaut ist, der dafür sorgt, dass stets eine kleine Restladung in der Powerbank verbleibt. Eine vollständige Entladung des Akkus über einen längeren Zeitraum kann im ungünstigsten Fall dazu führen, dass der Akku gar nicht mehr reagiert. Auch der umgekehrte Fall ist zu vermeiden: Wenn deine Powerbank noch sehr viel Ladung aufweist, solltest du sie nicht erneut an den Strom hängen, sondern erst, wenn der Akkustand bei weniger als 70 Prozent, besser noch unter 50 Prozent liegt. Ansonsten könnte dies auf Dauer die Leistungsfähigkeit deiner Powerbank verringern.

Achte zudem darauf, die Powerbank vom Strom zu nehmen, sobald sie vollgeladen ist und sie nicht stundenlang oder gar die ganze Nacht am Kabel zu lassen. Passiert dies jedoch hin und wieder mal, musst du dir keine Sorgen machen.

Eine Powerbank ist praktisch, wenn unterwegs der Handy-Akku schlapp macht.

Tipps zur Nutzung und Lagerung von Powerbanks

Dass du deine Powerbank nicht auf den Boden werfen oder drauftreten solltest, ist dir sicherlich klar – doch Missgeschicke passieren. Die Akku-Zellen im Inneren der Powerbank sind in der Regel äußerst robust. Problematisch wird es jedoch, wenn das Gehäuse beschädigt wird. Solltest du deinen mobilen Energiespeicher regelmäßig auf Outdoor-Abenteuern mitnehmen, such dir am besten ein Exemplar mit einer sehr stoßfesten Hülle aus. Sollten dir Beschädigungen auffallen und vor allem eine Hitzeentwicklung in der Powerbank, auch wenn sie gerade nirgendwo angeschlossen ist, solltest du sie nicht mehr nutzen.

Auch bei der Lagerung gibt es ein paar Ratschläge, die du beachten kannst. Kommt deine Powerbank vor allem im Sommer für diverse Unternehmungen zum Einsatz und liegt im Winter eher nur rum, dann achte am besten darauf, dass sie einen Ladestand irgendwo zwischen 30 und 70 Prozent aufweist. Zudem sollte sie trocken und optimalerweise bei Temperaturen um die 15 Grad lagern. Generell verträgt die Powerbank keine dauerhaften Extremtemperaturen. Sollte dich der kleine Stromspeicher in den Winterurlaub begleiten, musst du mitunter damit rechnen, dass die Powerbank bei sehr kalten Temperaturen etwas von ihrer Leistung einbüßt.

Welche Leistung braucht meine Powerbank?

Um die passende Powerbank für dich zu finden, überlege dir, was du damit in der Regel aufladen möchtest und wie viel Energie das Gerät benötigt. Die Kopfhörer REAL BLUE NC beispielsweise haben eine Kapazität von 700 Milliamperestunden (mAh), Smartphones mit ausdauernden Akkus etwa 5.000 mAh. Wenn für den Bürotag oder einen Ausflug sicherheitshalber eine volle Neuaufladung mit der Powerbank drin sein soll, sollte diese nicht nur 700 mAh oder 5.000 mAh Leistung aufweisen, sondern etwas mehr, denn: Beim Aufladen der Geräte-Akkus geht Energie verloren und zudem wird die Entladung in den Powerbanks ab einem bestimmten Punkt gestoppt, um den Akku zu schützen. Du kannst damit rechnen, dass etwa ein Drittel der gespeicherten Energie der Powerbank nicht direkt zum Aufladen zur Verfügung steht.

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  • VARTA Wireless Power Bank: Bis zu drei Geräte gleichzeitig kannst du mit dieser 10.000 mAh starken Powerbank aufladen – mit Qi-kompatiblen Geräten sogar kabellos. Flexibel und leistungsstark: Diese Powerbank ist ideal auf Reisen und unterwegs.
  • VARTA Energy Power Bank: Gleich vier verschiedene Anschlüsse weist diese Powerbank von VARTA auf. Das Design mit der griffigen Oberfläche sorgt zudem dafür, dass dir das gute Stück nicht versehentlich aus der Hand rutscht.

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Zusammengefasst: Tipps zum Powerbank-Laden

  • Vermeide eine vollständige Entladung deiner Powerbank und lade sie erst wieder neu auf, wenn sie mindestens ein Viertel Ihrer Ladung abgegeben hat.
  • Extreme Hitze oder Kälte mag der Akku der Powerbank gar nicht.
  • Solltest du den mobilen Speicher längere Zeit nicht nutzen, sorge für ein Ladevolumen von etwa 30 bis 70 Prozent und eine eher kühle und zudem trockene Umgebung.
  • Du musst deine Powerbank jedoch nicht in Watte packen – moderne Lithium-Ionen-Akkus sind insgesamt unkompliziert und einen Memory-Effekt musst du nicht befürchten.

Bild 1: ©C10Maj. Pixabay Lizenz. Quelle: Pixabay.

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Teufel Blog Redaktion

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