Lautsprecheranschlüsse an den Standlautsprechern Ultima 40

Lautsprecheranschlüsse: Der große Überblick

Die Kabellitzen freilegen, sie an den dafür vorgesehenen Lautsprecheranschlüssen einklemmen – das war’s schon. Zumindest ist es mal so einfach gewesen. Denn mit der Verbreitung hochwertiger Aktivlautsprecher sind im HiFi-Bereich andere Anschlüsse relevant geworden. Die integrierten Verstärker können sowohl analoge als auch digitale Audiosignale verarbeiten – und entsprechend vielfältig sind die möglichen Zuspieler und die Verbindungen zu ihnen.

Old but gold: Lautsprecheranschlüsse bei Passivlautsprechern

Auf der Rückseite von herkömmlichen Passivlautsprechern hat sich in den vergangenen Jahren nicht viel getan. Sowohl bei Stereosystemen als auch bei Heimkinosatelliten sind häufig nur zwei Lautsprecheranschlüsse mit Klemmen integriert. Die beiden Litzen des Lautsprecherkabels werden darin einfach eingeklemmt. Halt geben entweder Schraub- oder Kippklemmen.

Weißes Lautsprecherkabel mit freiliegenden Kabelenden
Lautsprecherflachkabel für den Anschluss von Passivlautsprechern

Sind Lautsprecher für Bi-Wiring ausgelegt, verdoppelt sich die Zahl der Eingänge. Beim Bi-Wiring führen zu jedem Lautsprecher zwei Stereokabel, weil das Audiosignal abhängig von der Frequenz auf zwei Kabel aufgeteilt wird. Zwischen den Lautsprecheranschlüssen sind ab Werk Metallklemmen angebracht; für den Bi-Wiring-Betrieb müssen sie entfernt werden.

Hier findest du weitere Infos zum Anschließen von Lautsprecherkabeln.

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Die Ausnahme unter den Lautsprecheranschlüssen

Subwoofer-Anschlüsse unterscheiden sich von denen anderer Lautsprecher. Die tieffrequenten Audiosignale werden häufig über eine Mono-Cinch-Buchse (Line-In) an den Tieftöner geleitet. Der dazu passende Ausgang am Verstärker oder Receiver ist meist mit „Sub Out“ oder Ähnlichem beschriftet. Mitunter sind Subwoofer auch mit zwei Stereoanschlüssen ausgestattet. Dann kommt ein Y-Cinch-Kabel mit zwei Enden zum Einsatz.

Lautsprecheranschlüsse bei Aktivlautsprechern

Da in Aktivlautsprechern ein Verstärker integriert ist, besitzen sie verschiedene Lautsprecheranschlüsse; so lassen sie sich flexibel mit einer Vielzahl von Zuspielgeräten verbinden.

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Der analoge Generalist: Der AUX-Eingang

An der AUX-Buchse lassen sich unterschiedliche Zuspieler anschließen. Dazu gehören zum Beispiel Laptops, CD-Player, MP3-Player und Smartphones. Zur Orientierung gilt: Geräte, die du über eine Klinke mit Kopfhörern verbinden kannst, lassen sich auch über ein AUX-Kabel an Aktivlautsprecher anschließen. AUX (für „auxiliary“, also „Hilfs-“ oder „Zusatz-“) bezeichnet dabei nur die Funktion, aber keinen technischen Standard; als Lautsprecheranschlüsse haben sich hier jedoch Cinch-Stecker durchgesetzt.

Das optische Übertragungsverfahren: TOSLINK-Anschlüsse

Eines der am weitesten verbreiteten digitalen Verfahren zur Übertragung von Audiodaten ist TOSLINK. Es hat sich seit den 1980er-Jahren vor allem aufgrund seiner geringen Störanfälligkeit durchgesetzt. Digitale Audiodaten werden dabei als Lichtimpulse übertragen. Als Anschlüsse kommen zwei Varianten infrage: zum einen die herkömmliche, rechteckige TOSLINK-Buchse, zum anderen spezielle Klinkenstecker (3,5 mm), die optische Signale übertragen – sogenannte Mini-TOSLINK-Stecker. Ein Mini-TOSLINK-fähiger Klinkenanschluss muss demzufolge optische Signale verarbeiten können.

Lautsprecheranschlüsse an der Cinebar 52 THX.
Rückseite der Cinebar 52 THX u. a. mit optischen HDMI- und Cinch-Eingängen

Die Alternative: Digitale Koaxialbuchsen

Die Alternative zu TOSLINK ist ein digitaler Koaxialeingang. Beide Verstärker- bzw. Lautsprecheranschlussarten haben gemeinsam, dass sie mit der S/PDIF-Schnittstelle (Sony/Philips Digital Interface) arbeiten. Mitunter weisen Aktivlautsprecher beide Digitaleingänge auf, häufig aber auch nur einen von beiden – hier gilt es also, vorher die Kompatibilität zu prüfen. Koaxialkabel lassen sich in der Regel über Cinch-Stecker anschließen.

Eine der wichtigsten Eigenschaften der digitalen Koaxialkabel ist die Impedanz; diese muss für eine reibungslose Übertragung 75 Ohm betragen. Wegen abweichender Widerstandswerte ist daher nicht jedes Koaxialkabel mit Cinch-Stecker für die Übertragung digitaler Audiodaten geeignet.

Hier stellen wir den koaxialen Digitalausgang und die Schnittstelle S/PDIF ausführlich vor.

Lautsprecheranschlüsse der neuen Generation

Mit der Diversifikation der Zuspieler sind Aktivlautsprecher immer häufiger mit Anschlüssen ausgestattet, die vor allem in der Smartphone- und Computertechnik verbreitet sind. Es geht dabei vor allem um:

  • HDMI: Die digitale Audio-Video-Schnittstelle ist besonders nützlich, um (hochauflösende) Audiodaten vom Fernseher oder von der Konsole zum Verstärker zu leiten. Noch vielseitiger einsetzbar ist HDMI mit ARC („Audio Return Channel“).
  • USB: USB ist eine der wichtigsten Schnittstellen, um Peripheriegeräte mit Notebooks und PCs zu verbinden. Mit USB-Audio und einem entsprechendem D/A-Converter können als Zuspieler auch NAS-Systeme und Computer per USB mit der Anlage gekoppelt werden.
  • Micro-USB: Micro-USB-Buchsen an Lautsprechern dienen in erster Linie dazu, Software-Updates einzuspielen.

Hier ist jeder Zuspieler richtig – Teufel Lautsprecher

Die Anschlüsse auf der Rückseite der Ultima 40 Aktiv mit HDMI
  • Ultima 40: 3-Wege-System der Extraklasse, ein edles Gehäuse, hoher Wirkungsgrad – die Stereo-Standlautsprecher geben deine Lieblingssongs in der Qualität wieder, die du dir schon immer gewünscht hast. Wer das absolute Klangoptimum herausholen will, der kann die Ultima 40 auch im Bi-Wiring-Modus betreiben.
  • Ultima 40 Aktiv: Alles, was guter Sound heute braucht, findest du in der Aktivvariante der Ultima 40. 3-Wege-System, Class-D-Verstärker und dazu alle wichtigen Lautsprecheranschlüsse, unter anderem HDMI-ARC, TOSLINK und Stereo-AUX. Bluetooth aptX ermöglicht es außerdem, die Ultima 40 drahtlos ohne Qualitätsverluste zu bespielen.

Fazit: Platz für analoge und digitale Audiodaten

  • Passive Schallwandler haben in der Regel nur zwei Klemmanschlüsse für die beiden Litzen eines Lautsprecherkabels.
  • Wer Audiosignale nach verschiedenen Frequenzen getrennt zu den Lautsprechern schicken möchte, braucht zwei Kabel: Bi-Wiring-fähige Passiv-Speaker weisen insgesamt vier solcher Lausprecheranschlüsse auf.
  • AUX-Eingänge zur Übertragung analoger Audiosignale sind weit verbreitet.
  • Digitale Audiodaten lassen sich entweder über einen TOSLINK- oder Koaxial-Anschluss übertragen.
  • Über HDMI und USB verbindest du TV- und Computergeräte mit Aktivlautsprechern.

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Teufel Blog Redaktion

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