Mikrofon vor Laptop

Einen eigenen Podcast erstellen: Wie geht das?

Podcasts sind in aller Munde – na eher in aller Ohren. Ob „Fest & Flauschig“ von Jan Böhmermann und Olli Schulz oder „Gemischtes Hack“ von Felix Lobrecht und Tommi Schmitt: Die Auswahl an Podcasts ist riesig, und bei vielen scheint das Entertainmentformat aktuell einen Nerv zu treffen. Du hast ein Thema, für das du brennst und über das du gerne fachsimpeln möchtest? Du willst einen eigenen Podcast erstellen? Wir verraten dir, was du dafür brauchst und wie du mit deinem Podcast am besten startest.

Einen Podcast erstellen: Schritt für Schritt

Einen eigenen Podcast erstellen – das klingt erstmal nicht schwer. Ist es auch nicht, wenn du weißt, worauf du achten solltest. Wir haben die wichtigsten Punkte in einer kleinen Anleitung für dich zusammengefasst: So startest du einen eigenen Podcast.

  1. Gute Ausrüstung besorgen

    Bei einem Podcast geht es zwar vorrangig um die Inhalte, allerdings sollen diese auch in einer angenehmen Art und Weise an die Ohren der Zuhörer gelangen. Das wichtigste Equipment ist daher ein hochwertiges Mikrofon, um deinen Podcast aufzunehmen. Von uns empfohlene Mikrofone von Shure findest du übrigens jetzt auch im Online-Shop von Teufel.

    Der zweite wichtige Baustein ist die Aufnahmesoftware. Mit dieser bearbeitest du einen Podcast, kannst die Aufnahme zuschneiden, die Lautstärke nachträglich anpassen und im besten Fall auch Interviewpartner über Skype und Co. direkt mitaufnehmen. Empfehlenswert ist hier beispielsweise die Software von Audacity, GarageBand (nur für iOS) und Hindenburg Journalist.

  2. Konzept erstellen und für Thema entscheiden

    Zumindest eine ungefähre Vorstellung hast du sicher, worüber du in deinem Podcast sprechen möchtest. Bringe deine Gedanken dazu in Worte und überlege dir ein Konzept. Verfasse eine kurze Beschreibung für deinen Podcast, anhand derer potenzielle neue Hörer direkt erkennen können, was sie bei dir erwartet. Dies zwingt dich dazu, nochmal selbst darüber nachzudenken und dein Ziel genau zu definieren. Das Thema, über das du sprichst, sollte eines sein, in dem du dich richtig gut auskennst. Expertenwissen und langjährige Erfahrung sind gefragt. Oder du sprichst in deinem Podcast über Gott und die Welt sowie das aktuelle Weltgeschehen: Auch das ist selbstverständlich möglich.

    Vielleicht ergibt sich aus diesen Überlegungen auch direkt ein griffiger Name für deinen Podcast: Wie bei den eingangs erwähnten, erfolgreichen Podcasts kann dieser auch etwas ungewöhnlich sein.

  3. Für Wiedererkennungswert sorgen mit Cover und Intro

    Bei einem Podcast geht es zwar in erster Linie ums Zuhören. Aber du kennst es sicher auch: Wenn du durch Listen mit Podcasts scrollst, fallen interessant gestaltete Cover einfach schneller ins Auge. Überlege dir also, wie du deinen Podcast optisch repräsentieren und anwerben möchtest. Dafür kannst du auch die Hilfe eines Grafikdesignerns in Anspruch nehmen.

    Das Intro ist die Einleitung für jede deiner Podcast-Folgen. Sie sorgt für Kontinuität und holt die Hörer direkt ab. Eine thematisch passende Musik, wenige Sätze, die den Hörer willkommen heißen und zusammenfassen, worum es in deinem Podcast generell geht: Mehr braucht es nicht.

  4. Erste Test-Aufnahme erstellen

    Bevor es ans Eingemachte geht, teste dein Setting! Mach dich zum einen mit der Technik vertraut und höre dir an, wie die Aufnahme klingt. Hallt es zu sehr? Bist du zu nah am Mikro? Oder zu weit weg? Um den Hall zu reduzieren, solltest du in einem möblierten Zimmer sitzen, in dem jedoch keine Nebengeräusche zu hören sind. Kein Witz: Manche Podcaster richten sich eine Aufnahmeecke in Abstellkammern oder geräumigen Kleiderschränken ein.

    Lachende Frau vor Mikrofon

  5. Plattform zur Veröffentlichung deines Podcasts wählen

    Du hast verschiedene Möglichkeiten, deinen Podcast unter die Menschen zu bringen. Dafür solltest du dich zunächst für einen Podcast-Hoster entscheiden, der die Folgen automatisch bei verschiedenen Plattformen veröffentlicht. Dies geschieht anhand eines RSS-Feeds, über den stets die aktuelle Podcast-Folge bei Spotify, TuneIn und Co. verfügbar ist. Hoster, die dir diesen RSS-Feed generieren und teilweise ganz automatisch und auf Knopfdruck an die verschiedenen Plattformen verteilen, sind unter anderem SoundCloud, Libsyn oder Podigee.

  6. Mikro starten und loslegen!

    Gut vorbereitet kannst du nun endlich starten: Leg los und nimm deine erste Podcast-Folge auf. Diese sollte sich bereits um ein bestimmtes Thema drehen, kann aber auch durchaus als Vorstellung von dir und deinem Podcast dienen. Quatsch drauflos und steck deine Zuhörer mit deinem Enthusiasmus und deiner Vorfreude auf viele weitere Podcast-Folgen an!

    Für zukünftige Folgen ist es wahrscheinlich sinnvoll, wenn du dir einen Plan machst, wie häufig du neue Folgen veröffentlichen möchtest, wann du dir Themen im Voraus überlegst und ob du vielleicht kurze Skripte für jede Folge formulierst, damit dir der rote Faden bei der Aufnahme nicht verloren geht.

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FAQ: Fragen rund um den eigenen Podcast

Was ist ein Podcast?

Podcasts sind Audiodateien, die du zu Unterhaltungs- oder Informationszwecken über das Internet streamen kannst. Du kannst sie entweder über Musikstreaming-Dienste oder spezielle Podcast-Apps anhören – teilweise kostenlos, manche kostenpflichtig. Der ein oder andere Podcaster liefert seine Folgen auch als Videodatei und filmt sich bei der Aufnahme. Podcaster nehmen regelmäßig neue Folgen auf, die ein Thema weiterführend behandeln oder jeweils einen eigenen thematischen Schwerpunkt haben.

Was kostet mich ein Podcast?

Wenn du einen Podcast erstellen möchtest, kommen zunächst für den Kauf der Ausrüstung einmalige Kosten auf dich zu. Diese variieren, je nach deinem Budget, Anspruch und deinen Plänen für den Podcast. Für das Mikrofon solltest du mit Kosten ab 100 Euro rechnen. Zusätzlich benötigst du einen Mikrofonständer sowie Kopfhörer. Das ist die Basis-Ausstattung – mehr Zubehör ist möglich. Für die Gestaltung eines Covers kannst du Design-Software nutzen oder einen Grafiker engagieren. Entsprechend schwanken die Kosten bei diesem Punkt stark.

Diverse Aufnahmesoftware ist auch kostenlos erhältlich und gerade für den Anfang meist ausreichend. Zusätzlich kommen Kosten für den Podcast-Hoster und das Bereitstellen des Podcasts auf diversen Plattformen hinzu. Hierbei ist es schwer, einen pauschalen Preis zu nennen. Im Jahr können Kosten von 100 bis 200 Euro entstehen.

Wie mache ich meinen Podcast bekannt? 

Mit einer eigenen Homepage für deinen Podcast und mit suchmaschinenoptimierten Beschreibungen des Podcasts an sich sowie der einzelnen Folgen unternimmst du wichtige Schritte, damit dein Podcast auch gefunden werden kann. Außerdem kannst du – falls vorhanden – deinen Blog oder diverse Social-Media-Kanäle nutzen, um dein neues Projekt anzuwerben. Streue deinen Podcast zudem möglichst breit und stelle ihn auf mehreren verschiedenen Plattformen zur Verfügung. Und hole dir hin und wieder Interviewpartner als Experten zu speziellen Themen hinzu: Das macht es nicht nur spannender, sondern du nutzt deren Reichweite auch direkt mit.

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Titelbild: ©Soundtrap. Quelle: Unsplash

Bild 1: ©NeONBRAND. Quelle: Unsplash

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Autor

Teufel Blog Redaktion

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