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Zum Welttag des Radios: Wie alles begann

Ein Blick über den Tellerrand verrät: Das Radio ist immer noch die Informationsquelle, die weltweit die meisten Menschen erreicht. Es gibt sogar eine Radiostation, die aus der Antarktis sendet. Radio steht mit seinem mannigfaltigen weltweiten Angebot damit auch für höchste Diversität und spiegelt wie kein anderes Medium auch unsere globale Gesellschaft wider. Das WorldRadioDay-Motto 2021 ist deshalb auch treffend gewählt:We Are Diversity, We Are Radio.“ Anlässlich des diesjährigen Welttags des Radios schauen wir auch zurück auf die Geschichte des Radios.

Welttag des Radios am 13. Februar

Die UNESCO rief 2011 den Welttag des Radios ins Leben – nach einer Anregung durch die spanische Radioakademie (Academia Española de la Radio). Die weltweite Ausstrahlung des Rundfunks und die Bedeutung des Radios als Informationsmedium sollte damit betont werden. Denn das Radio ist ein starkes und weit verbreitetes Medium, das in seiner Vielfalt der Sender und Programme auch die Diversität der Hörer widerspiegelt und eine Plattform für den demokratischen Austausch bietet.

Jedes Jahr stehen der World Radio Day und seine Jubiläumsveranstaltungen unter einem anderen Motto: 2014 war es Geschlechtergleichheit, 2018 stand der Sport im Fokus und 2021 gibt es gleich drei Themenbereiche: Evolution, Innovation und Verbindung.

Warum der 13. Februar als Weltradiotag gewählt wurde? Am 13. Februar 1946 gründete die Generalversammlung der Vereinten Nationen das United Nations Radio (UN Radio). Es ist bis heute in mehreren Sprachen auf der ganzen Welt empfangbar. An dieses wichtige Ereignis in der Radio-Geschichte soll dieser Tag erinnern und die internationale Zusammenarbeit weiter gestärkt werden. Also zieh doch auch du am 13. Februar die Antenne aus und stell deine liebste Radiofrequenz ein – viele Rundfunkanstalten haben Sondersendungen und kleine Veranstaltungen und Events anlässlich des Radio-Feiertages im Programm.

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„Achtung, Achtung“ – Die Geburtsstunde des Radios

Bis zur Erfindung des Radios leisteten zahlreiche Wissenschaftler und Ingenieure Vorarbeit, um die erforderlichen Technologien zu entwickeln. Ein großer Meilenstein war der Nachweis von elektromagnetischen Wellen 1887 durch Heinrich Hertz. Diese waren notwendig für die drahtlose Übermittlung von Nachrichten. Auch Telefone und Telegraphen können als wichtige Vorstufen des Radios gesehen werden.

Das Patent für das erste Radio bekam 1904 Guglielmo Marconi – obwohl er dafür eine Erfindung von Nikola Tesla nutzte. Tesla demonstrierte mit einem Resonanz-Transformator im Grunde bereits 1883 eine drahtlose Übertragung von Radiowellen. Er dachte nur nicht daran, diese Erfindung für ein Kommunikationsmedium zu nutzen, sondern lediglich zur drahtlosen Übertragung von Energie. Später wurde jedoch Tesla die Erfindung des ersten Radios wieder zugeschrieben. Dennoch hatte Marconi zu Lebzeiten viel Erfolg mit der Erfindung des Radios – und erhielt sogar den Nobelpreis.

In Deutschland startete die Geschichte des Radio am 23. Oktober 1923. Der Startschuss erfolgte aus dem Voxhaus in Berlin – nachfolgend eine Aufnahme der Ausstrahlung.

Quelle: SWR 2020.

Das Radio im Wandel der Zeit

Das Radio war eine Erfindung, die viel Aufmerksamkeit erfuhr – eröffnete sie doch völlig neue Wege der Kommunikation: Drahtlos und über eine große Reichweite konnten Sprachnachrichten an mehrere Empfänger gleichzeitig versendet und von diesen angehört werden. In der Weimarer Republik wollte der Staat das Radio kontrollieren, weswegen nur Geräte hergestellt werden durften, die ausschließlich empfangen, aber nicht selbst senden konnten. Zudem musste der Erwerb eines privaten Radiogerätes genehmigt werden. Seine wohl unrühmlichste Zeit erlebte das Radio ab 1933 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, als es – von allen Ländern – offen als Propaganda-Instrument eingesetzt wurde.

Die Bedeutung des Radios und der Lauf seiner Geschichte wandelte sich glücklicherweise im Laufe der Zeit:

  • Nach dem Zweiten Weltkrieg sorgten die Alliierten für eine Umstrukturierung zum öffentlichen Rundfunk: Ein gebührenfinanziertes System, das dezentral organisiert und durch Gremien kontrolliert wurde – 1949 gründete sich die Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands – die ARD. Damit das Radio in Deutschland nie wieder ein staatliches Propagandainstrument werden kann.
  • Ab den 50ern veränderte sich der Rundfunk dann auch stark. Er diente mit Nachrichten, klassischer Musik und Hörspielen der Unterhaltung.
  • Große Konkurrenz gab es mit dem Einzug der Fernseher in die heimischen Wohnzimmer – infolgedessen wurde das Radioprogramm abwechslungsreicher und moderner. Die Sendung „Pop Shop“ war in den 70ern besonders populär mit den aktuellen Musikhits und der aufgeweckten Moderation.
Regal voller Radiogeräte aus den 1950er Jahren
Das Radio hatte im Laufe der Zeit bereits viele Gesichter.
  • Ab 1981 war nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts der Weg frei für den privaten Rundfunk: Die Sendervielfalt schoss in die Höhe.
  • Heute wird das Internetradio für viele immer mehr zum Standard, längst nicht mehr jeder Haushalt besitzt überhaupt noch ein klassisches Radiogerät. Zumindest in Europa – in vielen andern Ländern der Welt ist das Radio nach wie vor die wichtigste Nachrichtenquelle.

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  • MUSICSTATION: Diese Station lässt neben Radio sogar deine CD-Sammlung zum Zug kommen. Disc im formschönen und dezenten Einschub verschwinden lassen, Lautstärke aufdrehen und in Erinnerungen schwelgen.
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Titelbild: ©UNESCO.
Bild 1: ©Bundesarchiv, Bild 183-H10252 / Unknown author, bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Wikimedia Commons.
Bild 2: ©Skitterphoto, bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Pixabay.

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Teufel Blog Redaktion

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