Karnevalslieder: Deine Playlist für die närrischen Tage

Der Karneval ist wieder in vollem Gange, vielerorts ziehen die Narren durch die Straßen und Stimmungsmusik schallt aus den Lautsprechern. Was sind eigentlich die beliebtesten deutschen Fastnachtshits? Und wie haben sich die Karnevalslieder im Lauf der Zeit verändert? Das und noch viel mehr erfährst du hier.

Faschingsfeier, Rosenmontagsumzug, Fastnacht – der Karneval hat auch in Deutschland viele Gesichter. Während er in manchen Gegenden kaum zur Kenntnis genommen wird, zelebrieren ihn andere als das ausgelassenste Fest des Jahres. Da darf die passende Musik natürlich nicht fehlen.

Doch was ist eigentlich ein Karnevalslied? Hierbei kann man unterscheiden in Popsongs oder Schlager, die auch zum Fasching gern gespielt werden, und Stimmungsliedern, die speziell für den Karneval komponiert und getextet wurden – die Grenze zwischen beiden Gruppen ist fließend. Denn manche der regional entstandenen Lieder sind so bekannt geworden, dass sie auch außerhalb der Fastnachtszeit gespielt und gesungen werden, zum Beispiel in Fußballstadien. Viele Bands und Künstler, die durch den Karneval erfolgreich geworden sind, schreiben und interpretieren auch Songs abseits des Genres.

Wir konzentrieren uns hier auf Lieder, die speziell den Karneval zum Thema haben oder für diese Zeit geschrieben wurden. Naturgemäß bleiben dabei simple Refrains, Party-Klischees und närrischer Frohsinn nicht aus. Aber darauf bist du eh vorbereitet, stimmt’s? Dann komm mit auf unsere Faschings-Hitparade durch sechs Jahrzehnte! Vielleicht hält sie ja auch ein paar Überraschungen für dich bereit. Aber Achtung: Große Ohrwurm-Gefahr!

Diese Karnevalslieder dürfen in deiner Playlist nicht fehlen

Klassiker der Karnevalsmusik sind Trinklieder wie Schnaps, das war sein letztes Wort (Willy Millowitsch, 1960) oder Schunkelsongs wie Am Rosenmontag bin ich geboren (Margit Sponheimer, 1969). In den allermeisten Fällen stammen die Lieder aus dem Rheinland, insbesondere aus den drei Karnevalshochburgen Köln, Mainz und Düsseldorf.

Bläck Fööss: Mer losse d’r Dom en Kölle (1973)

Mit den Bläck Fööss („Nackte Füße“) beginnt in den 1970ern die einzigartige Erfolgsgeschichte kölscher Karnevalslieder. Die Liste ihrer Hits ist lang und umfasst längst nicht nur Stimmungssongs. Auch der fröhliche Titel Mer losse d’r Dom en Kölle ist kein stumpfes Partylied, sondern eine Satire über die damals geplante Sanierung der Kölner Altstadt. Hier eine Aufführung von 2010 am passenden Ort:

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Hans Lötzsch: Das Altbierlied (1978)

Düsseldorf rühmt sich mit der „längsten Theke der Welt“. Besungen wird sie im Altbierlied von Hans Ludwig Lonsdorfer, das eigentlich …wo bleibt unser Altbier? heißt. Hans Lötzsch bringt den Schunkel-Klassiker 1978 zur Uraufführung, acht Jahre später nehmen die Toten Hosen ihre Version auf. Viel Spaß mit Hans Lötzsch:

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Paveier: Ich han de Musik bestellt (1984)

Die Kölner Gruppe Paveier („Pflasterleger“) gründet sich 1983. Wie die Bläck Fööss wird sie von dem Komponisten und Texter Hans Knipp unterstützt, der auch einen ihrer ersten Hits, Ich han de Musik bestellt, schreibt. 1989 geht aus der Gruppe das Label Pavement Records hervor, das sich auf Musik in Kölner Mundart spezialisiert.

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Räuber: Wenn et Trömmelche jeht (1993)

Auch die Räuber sind bei Pavement Records unter Vertrag. Die 1991 gegründete Band feiert bereits 1993 ihren Durchbruch mit dem Faschingslied Wenn et Trömmelche jeht, das hauptsächlich wegen des „Kölle alaaf“-Refrains zum Klassiker avanciert. Musikalisch steht es ganz klar in der Tradition der Karnevals-Volkslieder. Aber hör selbst:

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Höhner: Viva Colonia (2003)

Auf sie hast du bestimmt schon gewartet, oder? Die Höhner (hochdeutsch: „Hühner“) sind die wahrscheinlich erfolgreichste der kölschen Gruppen und Viva Colonia ihr wohl bekanntester Titel. Der einprägsame Refrain geht auf ein Volkslied zurück. Der Partysong ist in verschiedene Sprachen übertragen und umgetextet worden. 2019 spielen Metallica das Karnevalslied bei ihrem Köln-Konzert. 2022 treten die Höhner sogar beim Wacken Open Air auf. „Da simmer dabei …“

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Alt Schuss: Die Sterne funkele (2004)

2003 gründet sich die Karnevalscombo Alt Schuss – natürlich in Düsseldorf. Die Sterne funkele ist einer ihrer unwiderstehlichsten Hits. Mit ihm treten sie 2004 in ihrer ersten Karnevalssession auf. Das Lied wird quasi aus dem Stand zum Klassiker. Wer hier nicht mitschunkelt, dem ist wahrlich alles egal:

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Querbeat: Nie mehr Fastelovend (2014)

Querbeat machen Brasspop – Popmusik mit Blasinstrumenten. Die vielköpfige Band spielt seit 2007 beim Kölner Karneval. Mit Nie mehr Fastelovend (für Nicht-Kölner: „Fastelovend“ ist Kölsch für „Karneval“) von ihrem ersten Album Cuba Colonia landen sie 2015 einen Riesenhit. Laut Spotify gehört der Song 2018/2019 zu den drei meistgestreamten Karnevalsliedern in Deutschland. 2019 erreicht das Album Gold-Status.

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Brings: Jeck Yeah! (2016)

Die bereits 1990 gegründeten Brings sind ursprünglich eine Kölschrock-Band in der Tradition von BAP. Ab 2001 wechseln sie ins Lager der Karnevalsgruppen, ohne jedoch ihre Rockwurzeln gänzlich aus den Augen zu verlieren. Der Song Jeck Yeah! bringt beide Welten zusammen und feiert die Vielfalt des Mensch-Seins. Hiermit ist auf jeder Karnevalsparty gute Laune garantiert:

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Cat Ballou: Mer fiere et Levve (2017)

Sie stehen für kölschen Frohsinn mit Pop-Appeal: Cat Ballou aus Bergisch Gladbach gibt es schon seit 1999. Benannt hat sich die Gruppe nach einer Westernkomödie aus den 1960ern. Seit 2013 geht es mit Cat Ballou steil bergauf. Ihre Heimathymne Et jitt kei Wood („Es gibt kein Wort“) schafft es sogar in die Singlecharts. Der Party-Popsong Mer fiere et Levve („Wir feiern das Leben“) ist Sonne für die Ohren:

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Planschemalöör: Eat Sleep Alaaf Repeat (2022)

Planschemalöör halten seit 2018 die Fahne des Pops in kölscher Mundart hoch. Obwohl nicht allein darauf spezialisiert, werden sie vor allem durch ihre Beiträge zur Karnevalssession bekannt. Eat Sleep Alaaf Repeat bringt die Karnevalshochstimmung, der man sich auch außerhalb Kölns nur schwer entziehen kann, auf den Punkt:

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Spotify-Playlist zum Karneval

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Fun Facts zum Karneval: Wusstest du …

  • … dass in Berlin am wenigsten Karnevalssongs gestreamt werden? Nachzulesen gibt’s die Statistik in dem oben verlinkten Spotify-Artikel.
  • … dass das erste Kölner Karnevalslied um 1500 von einer Nonne aufgeschrieben wurde? Damals gab es den sogenannten Nonnenkarneval, einen Vorgänger der Weiberfastnacht.
  • … dass sich das Wort „Karneval“ wahrscheinlich von dem lateinischen „carne levare“ ableitet, was „Fleisch wegnehmen“ bedeutet? „Fasching“ wiederum soll auf das mittelhochdeutsche „vaschanc“ („Fastenschank“) zurückgehen – alles Begriffe, die auf die bevorstehende Fastenzeit Bezug nehmen.

Lesetipp: In unserem Blog geben wir dir Tipps, wie du deinen Partyraum einrichtest und wie auch deine Halloween-Party zum Erfolg wird!

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Autor:in

Teufel Blog Redaktion

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