Spieße und Melone auf Grillrost

Vegan Grillen: So wird’s nachhaltig auf dem Rost

Mit Freunden an den glühenden Kohlen – oder dem heißen Elektrogrill – zu sitzen, nach und nach das Grillgut zu brutzeln und den lauen Sommerabend bei der Mahlzeit unter freiem Himmel zu genießen: Grillen ist im Sommer für viele die liebste Abendbeschäftigung und einfach die schönste Art zu essen. Lange Zeit suchte man hierzulande auf den Grillrosten vegetarische Kost vergebens, eventuell schaffte es eine Brotscheibe. Doch das Grillgut wird immer bunter, Gemüse und auch vegane Alternativen zu Fleisch machen den Grillabend nicht nur abwechslungsreich, sondern auch deutlich umweltfreundlicher. Steak und Bratwurst aus Pflanzenprotein erleichtern den Umstieg zudem für all diejenigen, die auf den Fleischgeschmack nicht verzichten möchten.

Wir geben Tipps, wie du bei maximalem Geschmack vegan grillen kannst, und erklären, welchen Einfluss der Verzicht auf Fleisch und Wurst beim Grillen auf deinen ökologischen Fußabdruck hat.

Wie viel CO2 sparst du mit Fleischersatz ein?

Eine pauschale Antwort zu geben, ist bei dieser Frage schwierig, denn viele Faktoren spielen in die CO2-Bilanz eines Lebensmittels hinein, beispielsweise, welche Fleischsorte auf dem Grill landet oder ob das Fleisch Bio-zertifiziert ist oder aus einem herkömmlichen Fleischbetrieb stammt. Bei der Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch werden durchschnittlich etwa 13,3 Kilogramm CO2 ausgestoßen. Im Vergleich zu einem Burger-Patty aus Rindfleisch entsteht beispielsweise für einen Patty aus Soja etwa viermal weniger CO2, wie die Verbraucherzentrale vorrechnet.

Infografik: Fleischesser belasten das Klima stärker | Statista

Bringt ein Soja-Steak auf dem Rost aber nicht ebenfalls Nachteile für die Umwelt? Soja wird schließlich in großen Mengen angebaut und für die Produktion wird teilweise illegal Regenwald gerodet, so ein gängiger Kritikpunkt. Das stimmt zwar, allerdings wird das meiste Soja als Futtermittel, beispielsweise für Rinder, angebaut. Wenn weniger Fleisch produziert werden müsste, würde auch weniger Futtermittel benötigt werden. Zum direkten menschlichen Verzehr dienen laut Verbraucherzentrale nur etwa 20 Prozent des weltweit angebauten Sojas.

Ohne jegliche Belastungen für die Umwelt funktioniert Ernährung in aller Regel nicht – vollkommen selbst versorgen kann sich heutzutage und in unserer Gesellschaft praktisch niemand. Aber wer sich vegan ernährt, spart jährlich etwa zwei Tonnen Treibhausgase ein, wie eine britische Studie zeigt. Kompletter Verzicht ist jedoch für viele (noch) keine Option – die ein oder andere vegane oder vegetarische Grillparty mit diversen leckeren Alternativen bringt aber neue kulinarische Entdeckungen und vor allem viel Genuss. Auch für Fleischesser erweitert so ein Abend mit vielen neuen Rezepten den eigenen Horizont und ist zumindest ein spannendes Experiment.

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Tipps zum fleischlosen Grillen

Du brauchst noch etwas Inspiration für leckere Rezeptideen oder bist dir gar nicht sicher, wie du bekannte Klassiker durch vegane Alternativen ersetzen sollst? Im Folgenden haben wir ein paar Tipps und Hinweise für dich, wie du vegan grillst und der Genuss dabei garantiert nicht zu kurz kommt.

Gewürze und Marinaden machen den Unterschied

Es gibt bereits eine große Auswahl an fertig produziertem Grillfleischersatz aus pflanzlichem Protein, beispielsweise Soja, Weizen, Erbsen oder auch als vegetarische Variante aus Ei. Diese Produkte musst du einfach nur auf den Grill legen und bekommst den gewohnten Grillfleischgeschmack. Denn das typische Aroma entsteht zu großen Teilen durch Gewürze. Wenn du beispielsweise Tofu-Gemüse-Spieße oder Polenta-Schnitten selbst machen möchtest, solltest du vor allem auf die Würzung achten. Tofu kann zum Beispiel mehrere Stunden in einer pikanten Marinade eingelegt oder kräftig mit Öl, Kräutern, Salz und Pfeffer eingerieben werden. Legst du lediglich Natur-Tofu auf den Grill, wird das Geschmackserlebnis hingegen eher fad ausfallen.

Achte auch auf vegane Getränke

Wenn die Grillparty tatsächlich komplett vegan sein soll, solltest du über einige versteckte tierische Anteile in augenscheinlich veganen Produkten Bescheid wissen. Unter anderem werden Apfelsaft oder Wein mitunter mit Gelatine geklärt. Da dies lediglich ein Schritt in der Produktion ist und keine Zutat, muss dies nicht auf der Verpackung stehen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, halte Ausschau nach dem Aufdruck „vegan“, der auch auf immer mehr Getränken prangt.

Baguette und andere Beilagen gehören dazu

Viele Dinge, die seit eh und je zu einem klassischen Grillabend gehören, sollten und müssen natürlich auch beim veganen Grillen nicht fehlen: Brot ist in jedem Fall für Veganer geeignet und Kräuterbutter lässt sich auch mit Margarine herstellen. Oder du machst schnell etwas Hummus oder andere vegane Aufstriche selbst. Bei den meisten Salaten muss lediglich der für viele obligatorische Feta oder Mozzarella ersetzt werden: Hierfür gibt es ebenfalls viele Ersatzprodukte zu kaufen. Oder du schneidest eine Avocado in den Salat, die für ein ähnliches Mundgefühl beim Essen sorgt.

Fröhliche Freunde am Grill, im Vordergrund ROCKSTER Lautsprecher
Ganz gleich, was auf dem Grill landet – Hauptsache du und deine Freunde habt eine schöne Zeit.

Der besondere Abschluss: Veganes Dessert grillen

Hast du schon einmal Obst gegrillt? Falls nicht, ist dir etwas entgangen: Es ist nicht nur vegan und damit auf jeden Fall für alle Gäste auf deiner Grillparty genießbar, gegrilltes Obst ist auch besonders aromatisch. Durch den karamellisierten Fruchtsaft und die Wärme schmecken Ananas, Äpfel, Erdbeeren, Birnen, Feigen oder Pfirsiche deutlich intensiver.

Sorge für eine gemütliche Atmosphäre

Egal, was genau auf dem Teller landet – es wird vor allem dann ein gemütlicher Grillabend, wenn du für die passende Stimmung sorgst. Beispielsweise mit Lichterketten (besonders nachhaltig sind vor allem Solar-Lichterketten), der ein oder anderen Citronella-Kerze, damit die Mücken fernbleiben, und passender Musik. Übrigens kannst du mit der Musikauswahl den Insektenschutz direkt mitabdecken. Wie genau, erfährst du im Beitrag „Musik gegen Mücken“. Falls die vorgeschlagene Musik nicht nach deinem Geschmack ist, haben wir noch eine bunt gemischte Grill-Playlist auf unserem Spotify Channel Teufel Music erstellt. Vielen Dank an alle Songvorschläge via Teufel auf Instagram.

Keine Party ohne Musik aus starken Boxen

Die Playlist steht – nun brauchst du noch die passenden Lautsprecher. Im Teufel Online-Shop findest du verschiedene tragbare und Outdoor-taugliche Lautsprecher. Zum Grillen stellst du die Box auf den Balkon, und wenn es kühl wird, nimmst du die Musik einfach mit ins Wohnzimmer.

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Kann gut aussehen und starken Sound produzieren: Der MOTIV GO.
  • MOTIV GO: Sicherer Stand, stabiles Gehäuse und strahlwassergeschützt nach IPX5 – Flexibilität ist die große Stärke des MOTIV GO. Zudem sieht der Bluetooth-Lautsprecher gut aus, egal für welche der vier Farben du dich entscheidest. Und auch die inneren Werte stimmen: Zwei Vollbereichstreiber, zwei passive Bassmembranen, die integrierte Teufel Dynamore® Technologie und ein Akku mit bis zu 16 Stunden Laufzeit sorgen für gute Laune.
  • ROCKSTER GO: „Klein, aber oho“ ist die passende Beschreibung für diesen universell einsetzbaren Lautsprecher. Das gummierte Gehäuse ist stoßfest und wasserdicht nach IPX7. Innen erwarten dich trotz der geringen Größe zwei Vollbereichstreiber und ein passiver Basstreiber für echten, satten Stereo-Sound. Der ROCKSTER GO sorgt wirklich immer und überall für guten Ton.

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Zusammengefasst: Die wichtigsten Argumente für eine vegane Grillparty

  • Pflanzliche Fleischersatzprodukte verbrauchen rund viermal weniger CO2 als ihre tierischen Pendants (Vergleich von Rindfleisch mit Soja-Produkten).
  • Dank Soja-Steak und Seitan-Bratwurst bleibt der Genuss für alle leidenschaftlichen Fleischesser beim umweltfreundlichen Grillen keineswegs auf der Strecke. Gerade Grillfleisch ist oft stark gewürzt und mariniert oder wird mit diversen Saucen verspeist. Sei ehrlich, so sehr viel Fleisch schmeckt man dann gar nicht mehr heraus.
  • Ein geringerer Fleischkonsum ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Gesundheit: Gerade der Verzehr von rotem Fleisch, etwa vom Rind, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen nachweislich.
  • Selbst wenn du feststellst, dass veganes Grillfleisch nicht nach deinem Geschmack ist, kannst du nach einer fleischlosen Grillparty mitreden und hast es zumindest einmal ausprobiert.

Titelbild: ©Dan Gold. Unsplash Lizenz. Quelle: Unsplash.
Infografik: ©Statista. Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0. Quelle: Statista.

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  1. Peter
    06. Aug. 2021, 10:41

    Plädoyer für eine vegane Grill-Party im Blog von Lautsprecher Teufel? Echt jetzt? Sollte es hier nicht vorrangig um Lautsprecher gehen?

    • Teufel Blog Redaktion
      06. Aug. 2021, 13:36

      Hallo Peter, danke für dein Feedback. Sporadisch wollen wir zukünftig auch mal über den „Tellerrand“ schauen. Dieser Beitrag zählt dazu. Ja unsere Lautsprecher dürfen gerne beim BBQ laufen. Viele Grüße.

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Teufel Blog Redaktion

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