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Olympische Winterspiele 2026: Das waren die wichtigsten Momente der Winterolympiade

Zuletzt aktualisiert:

09.03.2026

Vom 6. bis 22. Februar 2026 kämpften rund 2.900 Athletinnen und Athleten aus mehr als 90 Nationen in Mailand, Cortina d’Ampezzo und weiteren Wettkampforten in Norditalien um Medaillen. Neben bekannten Wintersportarten wie Biathlon, Skispringen oder Eiskunstlauf stand diesmal auch eine olympische Premiere auf dem Programm: Skibergsteigen feierte erstmals seinen Einzug in das Wettkampfprogramm. Wir blicken auf die Highlights der Winterolympiade zurück.

Premiere im Schnee: Skibergsteigen erstmals olympisch

Skibergsteigen feierte 2026 seine olympische Premiere – und hat damit eine der ursprünglichsten Wintersportarten auf die große Bühne gebracht. Der Sport, oft auch Skimo genannt (Abkürzung für das englische „Ski Mountaineering“), kombiniert den Aufstieg aus eigener Kraft mit der Abfahrt im alpinen Gelände, fernab präparierter Pisten.

Seine Wurzeln reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, als Skitouren noch in erster Linie der Fortbewegung im Winter dienten. Inzwischen hat sich daraus eine eigenständige Wettkampfsportart entwickelt, die besonders in den Alpenregionen eine große Anhängerschaft hat.

Mit der Aufnahme ins olympische Programm hat diese traditionsreiche Disziplin nun auch bei den Winterspielen ihren festen Platz gefunden.

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Die sportlichen Highlights der Winterspiele

Auch sportlich hatten die Spiele einiges zu bieten. Besonders in den klassischen Wintersportarten waren viele Entscheidungen denkbar knapp.

Gold für Deutschland im Rodeln

Für einen der emotionalsten Momente aus deutscher Sicht sorgte Julia Taubitz. Die Rodlerin gewann im Einsitzer Gold und setzte dabei im zweiten Lauf sogar einen neuen Streckenrekord.

Auch im Bob- und Skeleton-Sport gehörte Deutschland erneut zu den stärksten Nationen.

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Biathlon und Skispringen bleiben Publikumsmagneten

Kaum überraschend: Die größten Zuschauerzahlen erreichten wieder einmal die klassischen Wintersportarten. Besonders Biathlon, Skispringen und Ski alpin sorgten weltweit für Aufmerksamkeit – nicht zuletzt, weil viele Entscheidungen erst im letzten Durchgang fielen.

Im Biathlon blieb der große deutsche Durchbruch in diesem Jahr aus. Die Mixed-Staffel mit Vanessa Voigt, Franziska Preuß, Philipp Nawrath und Justus Strelow holte immerhin Bronze.

PREUSS Franziska Team GER Staffel

Spektakuläre Bilder im Freestyle und Snowboard

Neben den traditionellen Disziplinen boten auch moderne Wettbewerbe spektakuläre Szenen. Vor allem in der Snowboard-Halfpipe und in den Freestyle-Wettbewerben zeigten die Athleten Tricks auf höchstem Niveau.

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Im Medaillenspiegel setzte sich erneut eine der großen Wintersportnationen durch: Norwegen belegte am Ende den ersten Platz. Dahinter folgten unter anderem die USA, die Niederlande, Italien und Deutschland.

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Viel Aufmerksamkeit für das Eiskunstlaufen

Besonders viel Aufmerksamkeit bekam bei den Winterspielen 2026 auch das Eiskunstlaufen. Kaum eine andere Disziplin sorgte während der Spiele für so viele Diskussionen und virale Momente auf Social Media. Programme, spektakuläre Sprünge und emotionale Reaktionen verbreiteten sich schnell online – und machten die Wettbewerbe zu einem der meistbesprochenen Themen der Olympiade.

Alysa Liu beendet lange Durststrecke

Sportlich stand vor allem Alysa Liu im Mittelpunkt. Die US-Amerikanerin gewann Gold im Einzel der Frauen und beendete damit eine 24-jährige Durststrecke der USA in dieser Disziplin. Ihre Kür mit mehreren sauber gestandenen Dreifachsprüngen wurde vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert.

Auch im Teamwettbewerb spielte Liu eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit Teamkollegen wie Ilia Malinin und Madison Chock gewann das US-Team Gold und bestätigte damit seine starke Rolle im internationalen Eiskunstlauf.

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Überraschung im Männerwettbewerb

Für zusätzliche Spannung sorgte der Wettbewerb der Männer. Der große Favorit Ilia Malinin, bekannt für seine spektakulären Vierfachsprünge, galt vor den Spielen als Topkandidat auf Gold. In der Kür unterliefen ihm jedoch mehrere Fehler.

Am Ende gewann überraschend Mikhail Shaidorov aus Kasachstan den Olympiasieg – eine der größten Überraschungen der Eiskunstlauf-Wettbewerbe.

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ARD und ZDF zeigten die olympischen Winterspiele 2026

In Deutschland wurden die Olympischen Winterspiele 2026 kostenlos im Free-TV übertragen. ARD und ZDF zeigten die Wettkämpfe im Wechsel im Fernsehen und per Livestream in ihren Mediatheken – insgesamt rund 220 Stunden live.

Die Eröffnungsfeier am 6. Februar im Mailänder San-Siro-Stadion lief in der ARD, die Abschlusszeremonie am 22. Februar in der Arena von Verona übertrug das ZDF.

Technisch wurden die Wettbewerbe überwiegend in HD (720p bzw. 1080i) ausgestrahlt. Beim Ton gab es meist Stereo, bei einigen Highlights auch 5.1-Surround-Sound. UHD- oder Dolby-Atmos-ÜbertragungenIm neuen Tab öffnen boten die öffentlich-rechtlichen Sender nicht an.

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Winterolympiade 2026 für die Ohren

Nicht jede Entscheidung will man sehen – manchmal reicht es völlig, sie zu hören. Viele Fans verfolgten die Winterspiele auch einfach über Audioangebote. Radiosendungen, Livestreams und Podcasts begleiteten die Wettkämpfe mit Kommentaren, Analysen und Hintergrundberichten.

Radio

  • ARD Olympiaradio / Sportschau Live: Verichtete während der Spiele täglich über wichtige Entscheidungen und ordnete die Ereignisse ein
  • Länderprogramme wie BR und SWR, aber auch internationale Sender wie ORF (Österreich) oder SRF (Schweiz) lieferten Olympia-Abende, Live-Updates zur vollen Stunde und Hintergrundberichte.

Podcasts

Das Gute an Podcasts: Viele Folgen bleiben auch nach den Spielen online. Wenn du also etwas verpasst hast, kannst du die spannendsten Olympia-Momente später noch einmal in Ruhe na

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Lesetipp: Wenn du dein Joggingprogramm auch im Winter durchziehen möchtest oder doch lieber in den eigenen vier Wänden mit kostenlosen Apps fit bleiben willst, haben wir ein paar Tipps für dich.

Dein Olympia-Soundtrack: Besser hören, egal wo

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Interessante Fakten zu den Olympischen Winterspielen 2026

  • Im Skilanglauf starteten Frauen und Männer erstmals über identische Distanzen.
  • Im Skeleton wurde erstmals eine Mixed-Staffel ausgetragen, bei der Frauen und Männer gemeinsam im Team starteten.
  • Die Wettkampfstätten lagen ungewöhnlich weit auseinander: Zwischen Mailand und dem alpinen Cortina d’Ampezzo lagen rund 300 Kilometer.
  • Der Winter erschwert die Aufnahmemöglichkeiten. Bei kalten Temperaturen entlädt der Akku schneller, was für die Kamerateams suboptimal ist.

Häufige Fragen rund um die Olympischen Winterspiele 2026

Wo konnte man die Olympischen Winterspiele 2026 im Fernsehen sehen?

In Deutschland wurden die Olympischen Winterspiele 2026 im Free-TV bei ARD und ZDF übertragen. Beide Sender zeigten die Wettkämpfe im Wechsel im Fernsehen sowie per Livestream in ihren Mediatheken.

Wann finden die nächsten Olympischen Winterspiele statt?

Die nächsten Olympischen Winterspiele sollen 2030 in den französischen Alpen stattfinden.

Wo konnte man die Olympischen Winterspiele 2026 streamen?

Die Wettkämpfe waren während der Spiele über die Mediatheken von ARD und ZDF als Livestream verfügbar. Zusätzlich stellten internationale Anbieter teilweise eigene Streams oder Highlight-Clips bereit.

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