Was ist Mesh WLAN

Mesh-WLAN & Repeater gegen Signalschwächen und tote Winkel

Mesh-WLAN & Repeater gegen Signalschwächen und tote Winkel Und schon wieder macht das WLAN schlapp und der Stream stottert … Ein moderner Multimedia-Haushalt mit Video- und Multiroom-Streaming kann das WLAN schnell überfordern. Ein häufiges Problem ist ein zu schwaches Signal. Der Weg vom Router in die verschiedenen Räume ist mitunter zu lang. Mesh-WLAN ist eine vergleichsweise neue Möglichkeit, das Signal zu verstärken. Es gibt aber auch noch andere Methoden.

Was ist Mesh-WLAN?

Man kann sich Mesh-WLAN so vorstellen, dass das Heimnetzwerk um mehrere Zugangspunkte erweitert wird, sodass an verschiedenen Orten Zugangspunkte zum Heimnetzwerk vorhanden sind. Die Hardware besteht aus einem Mesh-Router und einem oder mehreren Verstärkern. Je nach Position wählt sich das Empfangsgerät (Smartphone, Lautsprecher etc.) über den nächstgelegenen Zugang ein. Reichweitenprobleme werden damit behoben.

Du könntest jetzt einwenden: Das machen doch auch WLAN-Repeater! Das stimmt grundsätzlich, allerdings gibt es Unterschiede.

Mesh-WLAN und Repeater ermöglichen Multiroom-Streaming, auch bei Signalschwächen.
Für stabiles Multiroom-Streaming wird in unterschiedlichen Räumen ein gutes Signal benötigt.

Der Unterschied zwischen Repeatern und Mesh-Sets besteht darin, dass sich bei einem Repeater die Bandbreite am Zugangspunkt teilweise deutlich verringern kann – „kann“, weil es auf die Art des Repeaters ankommt (zu den Repeater-Varianten kommen wir später). Bei einem Mesh-WLAN sollte die Bandbreite hingegen weitgehend konstant bleiben – unabhängig davon, ob man sich über die Schaltzentrale oder eine Erweiterung einwählt. Die Zugangspunkte schließen sich nämlich immer zu einem Gesamtnetzwerk zusammen und verteilen die Bandbreite je nach Bedarf intelligent auf die einzelnen Knotenpunkte. Wie das technisch umgesetzt ist, kann sich je nach Mesh-Lösung unterscheiden. Neben Dual-Band-Mesh-Systemen gibt es beispielsweise auch aufwendige Systeme mit Tri-Band-Mesh. Ein einheitlicher Mesh-Standard existiert nicht.

Gute Mesh-Systeme ermöglichen es außerdem, sich im Mesh-Netzwerk zu bewegen, ohne dass der Nutzer es bemerkt. Bei herkömmlichen Repeatern erfolgt der Wechsel zwischen den Teil-Netzwerken mitunter nicht nahtlos. Es kann passieren, dass ein Smartphone am einmal verbundenen Knotenpunkt kleben bleibt, obwohl man den Raum verlassen hat und ein anderer Zugang ein besseres Signal bieten würde. Oder es kommt beim Wechsel zum Verbindungsabbruch. Bei stationären Streaming-Lautsprechern ist das kein großes Problem, beim Skypen beispielsweise ist es dafür umso ärgerlicher.

Warum WLAN-Repeater gegenüber Mesh mitunter auch Vorteile haben

Mesh-WLAN hat also das technisch größere Potenzial. Das bedeutet aber nicht, dass es immer die schlaueste Lösung ist. Zum einen kosten Mesh-Sets meist deutlich mehr als Repeater. Zum anderen kannst du ein bestehendes WLAN oft nicht so leicht zu einem Mesh-WLAN erweitern, weil dafür ein entsprechender Router notwendig ist. Im Allgemeinen ist der Markt (noch) etwas unübersichtlich, weil beständig neue Anbieter auftauchen und es keinen einheitlichen technischen Mesh-Standard gibt. Deswegen lassen sich die Komponenten verschiedener Mesh-Hersteller auch nicht miteinander verbinden. Vielmehr handelt es sich immer um geschlossene Systeme.

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WLAN-Repeater lassen sich hingegen mit unterschiedlichen Routern verbinden – auch herstellerübergreifend. Außerdem sind sie deutlich günstiger, wobei sich die Repeater erheblich voneinander unterscheiden. Das wohl wichtigste Kriterium bei einem Repeater ist die Anzahl der Frequenzbänder. Einfache Repeater unterstützen nur das 2,4-GHz-Frequenzband. Höherpreisige Repeater beinhalten auch das 5-GHz-Frequenzband.

Grundsätzlich gilt, dass bei Repeatern mit zwei Frequenzbändern der Verlust an Bandbreite deutlich geringer ausfällt, weil ein Band für die Übertragung zum Endgerät (Lautsprecher, Smartphone etc.) und das andere für die zum WLAN-Router genutzt wird. Bei einem Single-Band-Router laufen beide Verbindungswege über ein Frequenzband, was die Bandbreite natürlich deutlich einschränkt. Neue Repeater können je nach Auslastung zwischen Frequenzbändern wechseln. An diesem Punkt wird die Grenze zwischen Mesh-Systemen und Repeatern fließend.

Was ist nun die bessere Wahl: Mesh oder Repeater?

Die Antwortet lautet wie so oft: Es kommt drauf an. Maßgeblich für die Entscheidung ist, welche Entfernung zwischen Signal-Verstärker und Router besteht und welche Bandbreite du benötigst. Für viele Anwendungsszenarien dürfte ein Repeater bereits ausreichen. Zumal das 2,4-GHz-Frequenzband sehr gut durch Wände dringt und damit auch Bereiche wie Keller und andere Geschosse erreichen kann.

Für die Bandbreite empfehlen wir Breitbandinternet bzw. eine Leitung, die zumindest CD-Qualität ermöglicht (ca. 1.400 KBit/s). Zur Orientierung: Für ruckelfreies Filmstreaming gibt Netflix folgende Empfehlungen:

  • ✔ 5 MBit/s für HD-Auflösung
  • ✔ 25 MBit/s für Ultra-HD-Auflösung

Legst du Wert darauf, dass überall in deinem Netzwerk diese Werte erreicht werden, kannst du über die Anschaffung eines Mesh-Systems nachdenken. Brauchst du die Bandbreite zum Beispiel nur im Wohnzimmer, ist es am besten, du stellst dort auch den Router auf. Andere Räume versorgst du dann mit Repeatern, falls das Routersignal dort zu schwach sein sollte.

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Zusammenfassung

  • Ein gutes Mesh-WLAN hat als leistungsstarke Alternative zu einem Repeater den Hauptvorteil, dass du stets die bestmögliche Verbindung bekommst, egal wo im Netzwerk du dich befindest.
  • Anders als bei den wesentlich günstigeren WLAN-Repeatern bist du bei Mesh-Systemen allerdings an einen bestimmten Anbieter gebunden.
  • Für die meisten Anwendungsszenarien, gerade im Privatbereich, reichen Repeater aus. Mesh-WLAN ist immer dann sinnvoll, wenn überall im Netzwerk die nahezu gleiche Bandbreite erreicht werden soll.

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