Wie binaurale Beats die Sinne schärfen können

Binaurale Beats als Wundermittel gegen Schlafstörungen oder mangelnde Konzentration? Was ist da dran? Fakt ist: Im Gehirn passiert etwas, wenn du auf jedem Ohr Töne in einer anderen Frequenz hörst. Und wenn die Frequenzen passen, sollen die binauralen Beats ihre Wirkung entfalten: Entspannung pur oder geschärfte Wahrnehmung – je nachdem, was du gerade brauchst. Wir erklären, wie „Binaural Beats“ entstehen und wie du von ihnen profitierst.

Das passiert im Gehirn: Binaurale Beats und ihre Wirkung

Unsere Ohren nehmen zwar Geräusche auf – die eigentliche auditive Wahrnehmung findet jedoch im Gehirn statt. Dort werden die Schallwellen verarbeitet, die aufs Ohr treffen. Hören wir mit Kopfhörern auf dem einen Ohr einen Ton und auf dem anderen einen Ton mit deutlich abweichender Frequenz, hört es sich meist einfach schief an. Doch wenn der Unterschied zwischen den Tönen nur minimal ist, passiert etwas Faszinierendes im Gehirn.

Imaginäre Töne

Binaurale Beats entstehen im Gehirn, sie lassen sich nicht akustisch wahrnehmen. Das Gehirn generiert vielmehr einen imaginären Ton, dessen Frequenz der Differenz zwischen den Frequenzen der beiden gehörten Töne entspricht: Wenn du auf dem rechten Ohr einen Ton mit 400 Hz hörst und auf dem linken Ohr einen mit 410 Hz, kreiert dein Gehirn nach kurzer Zeit also Wellen mit einer Frequenz von 10 Hz. Übrigens funktioniert das auch dann, wenn der Sound, der auf deine Ohren trifft, außerhalb des hörbaren Bereichs liegt – das Gehirn nimmt ihn trotzdem wahr.

Hirnfrequenz gezielt beeinflussen

Im menschlichen Gehirn entstehen je nach Aktivität Wellen in unterschiedlichen Frequenzbereichen. Wenn du beispielsweise konzentriert lernst, ist viel los in deinem Kopf. Schließlich musst du viel verarbeiten. Bei einer Meditation oder im Tiefschlaf sinkt die Frequenz der Gehirnwellen hingegen stark. Seit Heinrich Wilhelm Dove 1839 die Fähigkeit des Gehirns entdeckte, Wellen auf bestimmten Frequenzen selbst zu erzeugen, wird erforscht, wie sich das Gehirn mit Tönen beeinflussen lässt. Die Erkenntnisse legen nahe, dass du es mithilfe binauraler Beats gezielt in den Ruhe- oder Aktivitätszustand versetzen kannst.

Binaurale Beats auf die Ohren: Mit Kopfhörern von Teufel

Das benötigst du für das intensive Hörerlebnis

  • Das wichtigste Equipment für binaurale Beats sind Stereo-Kopfhörer. Denn jedes Ohr muss abgeschottet vom anderen Ohr eine andere Frequenz wahrnehmen.
  • Entsprechende Tonaufnahmen findest du beispielsweise bei YouTube oder du nutzt einen der vielen Binaural-Beat-Generatoren aus dem Internet.
  • Damit das Gehirn binaurale Beats wahrnehmen kann, dürfen die Frequenzen der Audio-Dateien nicht über 1.500 Hz liegen und die Differenz darf 30 Hz nicht überschreiten.

Hier ein typisches Beispiel für Binaural Beats von YouTube: Einzelne langgezogene Töne verschiedener Frequenz werden mit entspannenden Hintergrundgeräuschen unterlegt.

Der passende Binaural Beat für jede Situation

Entscheidend für die Wirkung binauraler Beats ist die Frequenz der Wellen, die in deinem Gehirn entstehen. Die Gehirnwellen lassen sich in folgende Frequenzbereiche einteilen:

  • Delta – 0,1 bis 3 Hz: Dieser niedrigste Frequenzbereich im Gehirn stellt sich in Tiefschlafphasen ein. Währenddessen regenerieren sich die Zellen im Körper.
  • Theta – 3 bis 8 Hz: Diese Frequenz stellt sich bei tiefer Meditation oder in Trance-Zuständen ein.
  • Alpha – 8 bis 14 Hz: Wenn die Gedanken fließen können und du dich nicht auf etwas Bestimmtes konzentrierst, stellen sich die Alpha-Wellen ein – sei es beim Meditieren oder bei Routineaufgaben wie der Hausarbeit.
  • Beta – 14 bis 38 Hz: Bei konzentrierter Arbeit und der Fokussierung auf eine Sache bewegen sich die Gehirnwellen im Beta-Bereich.
  • Gamma – 38 bis 42 Hz: Beim schnellen Denken und Erfassen von komplexen Zusammenhängen treten Gamma-Wellen im Gehirn auf.

Binaurale Beats hören: Mit Kopfhörern von Teufel

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  • AIRY: Federleicht ist auch der AIRY. Mit diesem Bluetooth-Kopfhörer kannst du an jedem Ort Musik genießen – oder binaurale Beats beispielsweise beim Lernen einsetzen. Dank seiner handlichen Maße ist er unter anderem in der Bibliothek ein idealer Begleiter. Intensive Lern-Sessions werden damit (fast) zum Genuss.

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Fazit: Das können binaurale Beats

  • Das Gehirn selbst erzeugt binaurale Beats, wenn du jedes Ohr mit Tönen in leicht unterschiedlicher Frequenz beschallst.
  • Die Differenz zwischen den Frequenzen ist entscheidend, denn die Gehirnwellen passen sich daran an.
  • Je nach Frequenzbereich kannst du dein Gehirn in einen entspannten oder besonders aufmerksamen Zustand versetzen: Das kann dir sowohl beim Abschalten als auch beim konzentrierten Arbeiten helfen.

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Teufel Blog Redaktion

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