Notizen aus Berlin: Mit Technik-Tetris zur optimalen Soundbar

Diese Soundbar kann sich sehen – und vor allem hören lassen: Die Cinebar Lux ist ein meisterlicher Brückenschlag zwischen Design und Technologie mit dem Ziel, bestmöglichen Soundbar-Klang für Heimkino und Musikstreaming zu bieten und dabei elegant, kompakt und flexibel nutzbar zu sein.

Cinebar Lux: Hallo, ich bin die Neue.

Genial konstruiert? Massimo, Akustik und Robert, Design haben die Antworten

Das Design- und das Akustik -Team des Cinebar-Lux-Projektes mussten dabei gemeinsam Lösungen finden, damit beide Seiten ihre Vorstellungen umsetzen konnten. Die Blog-Redaktion sprach darüber mit Massimo, Akustik und Robert, Design.

Blog Redaktion: Danke, dass ihr euch heute die Zeit genommen habt, mit uns über die neue Teufel Soundbar, die Cinebar Lux zu sprechen. Das Blog Team freut sich sehr, als eine der ersten im Haus die neue Soundbar näher kennen zulernen. Könnt ihr euch unseren Leser kurz vorstellen?

Robert: Ich bin Senior Designer bei Teufel, arbeite hier seit viereinhalb Jahren und bin für das komplette Produktdesign unserer Streaming-Produkte verantwortlich. Ich betreue Produkte designseitig von der ersten Skizze bis zur Marktreife. Wir erledigen den gesamten Prozess übrigens hier inhouse bei Teufel.

Massimo: Ich bin seit dreieinhalb Jahren Akustiker bei Teufel und habe langjährige Erfahrung im Bereich Consumer Audio-Produkte. Und natürlich bin ich bei Teufel ein Teil des akustischen Entwicklungsteams: unsere Hauptaufgaben sind akustisches Prototyping neuer Produkte, Design von Audiosystemen, elektroakustische Messungen und Sound-Tuning der Produkte.

Massimo (links) und Robert hatten zum Interview die Cinebar Lux dabei

Das Ziel: Soundbar mit vollem Klang, ohne Subwoofer

Blog Redaktion: Kommen wir zuerst zum Design. Robert, kannst du die Anforderungen an das Design aus deiner Sicht beschreiben? Was waren die Klippen?

Mit der Cinebar Lux wollten wir eine Soundbar entwickeln, für die kein Subwoofer erforderlich ist, da sie bereits selbst vollen Sound bietet.

Robert: Wie bei allen Projekten versuchten wir zunächst herauszufinden, was ein Mensch zu Hause braucht und auch haben möchte. Die ersten Überlegungen, wie ein Design sein sollte, gehen also immer von diesen Wünschen und Bedürfnissen. Mit der Cinebar Lux wollten wir eine sehr flache Soundbar entwickeln, für die kein Subwoofer erforderlich ist, da sie bereits selbst vollen Sound bietet.

Soundbar ohne Subwoofer, aber mit vollem Klang

Die rahmengebende Entwicklungskriterien waren eine flexibel einsetzbare, vielseitige Soundbar mit einer simplen und leicht verständlichen Bedienung bei geringem Platzbedarf im Wohnzimmer.

Wir sind uns bewusst, welche Ansprüche unserer Kunden neben einem hervorragenden Klang auch an ein durchdachtes und qualitativ hochwertiges Design haben. Besonders wichtig war uns deshalb auch die visuelle Integration des Produktes im Wohnraum unserer Kunden. Wir wollten von Anfang an ein möglichst flaches und kompaktes Produkt schaffen, das sich problemlos unten vor dem Fernseher positionieren lässt ohne das Bild des Fernsehers zu verdecken.

Die Umsetzung des Projektes war ein bisschen wie Tetris spielen.

Auch die Montage der Soundbar an der Wand sollte leicht möglich sein. Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden mussten wir sämtliche Bauteile wie die Treiber, das Display und weitere elektronische Komponenten so dicht wie möglich aneinander reihen ohne dabei ihre Funktion einzuschränken. Die Soundbar enthält defacto nicht einen Bereich, der nicht verwendet wird. Die Umsetzung des Projektes war ein bisschen wie Tetris spielen.

Mission: Technik-Tetris

Das akustische Konzept der Cinebar Lux

Blog Redaktion: Massimo, nun zur akustischen Seite. Bitte beschreibe das akustische Konzept der Cinebar Lux. Wie lange hat die Abstimmung der Lux gedauert und was war die größte Herausforderung bei der Umsetzung?

Massimo in seinem Element: Beim Erklären der Cinebar Lux-Akustik

Massimo:Die Cinebar Lux ist eine Mehrkanal-Soundbar mit 10 Breitband-Tönern, 2 Hochtöner und 4 Front-Passivstrahler in einem kompakten und eleganten Gehäuse. Unter den Breitband-Tönern sind 6 für die 3 Frontkanäle (Links, Mitte, Rechts), 2 für die seitliche Ausgabe und 2 weitere arbeiten als Upfiring-Töner.

Eine Besonderheit von Cinebar Lux ist seine Modularität: Die Soundbar kann allein arbeiten, aber man kann auch einen externen Subwoofer und/oder unsere drahtlosen Rearspeaker Effekt hinzufügen.

Dank 9 einzelner Verstärkerkanäle und einer leistungsstarken DSP-Verarbeitung arbeiten alle Treiber in perfekter Synergie und liefern einen beeindruckend breiten und einhüllenden Klang.

Eine Besonderheit von Cinebar Lux ist seine Modularität: Die Soundbar kann allein arbeiten, aber man kann auch einen externen Subwoofer und/oder unsere drahtlosen Rearspeaker Effekt hinzufügen. Dies bietet maximale Flexibilität und kann eine Vielzahl von Anwendungsfällen abdecken. Angesichts der sehr komplexen Natur des Systems war die Klangabstimmung besonders anspruchsvoll, was Monate sorgfältiger Implementierung, endlose Messungen und Hörtests erforderte.

Kann die Lux allein auch Bass spielen und wie funktioniert das?

Blog Redaktion: Die Cinebar Lux wird in der Grundversion ohne Subwoofer geliefert. Kann die Lux allein auch Bass spielen und wie funktioniert das? Wenn man noch mehr Bass will, kann man noch einen Subwoofer hinzufügen?

Massimo: Die Cinebar Lux wurde speziell entwickelt, um einen satten und tiefen Bass zu erzeugen, ohne einen externen Subwoofer zu benötigen. Möglich wird dies durch ein sorgfältiges Akustikdesign mit maßgeschneiderten Komponenten: 10 High-End-Breitband-Töner, die von kraftvollen Verstärkern angetrieben werden, sowie 4 langhubige Passivstrahler, die für die Wiedergabe von Tiefbässen sorgen.
Auf Wunsch ist es aber auch möglich, einen externen Subwoofer drahtlos oder drahtgebunden hinzuzufügen, um den Frequenzgang im Tieftonbereich noch zu erweitern.

Blog Redaktion: Die Cinebar Lux ist für die Wiedergabe von HD-TV-Sound gedacht. Wie funktioniert das genau und was bietet die Lux darüber hinaus?

Massimo: Die Cinebar Lux kann an den Fernseher oder andere Mehrkanalquellen über HDMI oder am optischen Ausgang angeschlossen werden und so 5.1 diskrete Kanäle dekodieren. Dann wird das Signal von Dynamore 3D-Algorithmen verarbeitet und an alle verfügbaren Töner der Soundbar und – wenn so konfiguriert – auch an die Rearspeaker Effekt geleitet, so dass ein voller dreidimensionaler Klang erzeugt werden kann. Auch auf der Cinebar Lux wird Musik großartig klingen: Selbst mit einer Stereoquelle ist die dreidimensionale Wiedergabe voll funktionsfähig.

Für maximale Flexibilität stehen andere Klangmodi zur Verfügung. Puristen werden einen reinen Stereo-Modus zu schätzen wissen, der alle zusätzlichen Effekte deaktiviert und seitliche und aufsteigende Treiber stumm schaltet. Der Voice-Modus ist in allen Fällen enthalten, in denen ein Fokus auf Dialoge gewünscht wird. Und schließlich ein Nachtmodus, um die Nachbarn nicht zu stören.

Ein Teufel Soundbar Novum: Upfiring Treiber

Blog Redaktion: Die Cinebar Lux ist unsere erste Soundbar mit integrierten Upfiring-Tönern. Was bieten die?

Massimo: Die von den Upfiring-Treibern nach oben ausgesandten Schallwellen werden von der Decke reflektiert, so dass die vom Zuhörer wahrgenommene effektive Schallquelle tatsächlich in Deckennähe platziert scheint. In Kombination mit den bei Teufel entwickelten Dynamore 3D Algorithmen ermöglicht dies eine erhebliche Ausdehnung des Schallfeldes in der vertikalen Dimension. Zusammen mit den seitlichen Treibern ist es dann möglich, eine immersive und großzügige Klangbühne zu erzeugen, die mit einem einzigen Gerät das intensivste und einnehmendste Kinoerlebnis bietet.

Linkes Endstück einer Cinebar Lux im Modell. Töner sind außen, seitlich und- oben! Der schräg eingesetzte Upfiring sorgt für noch mehr Surround-Spaß

Blog Redaktion: Die Akustik der Cinebar Lux passt zum wirklich zum Namen und gibt sich luxuriös. Dazu kommt ein schlankes Design – ein Kontrast zu seiner kraftvollen Klangleistung! Wie war es möglich, bei diesen kompakten Abmessungen die 12 Treiber zu integrieren und einen solchen Schalldruckpegel zu erzeugen?

Massimo: Ein langwieriger Prozess zur mechanischen Optimierung war notwendig, um alle Komponenten in das kompakte, aber robuste Gehäuse zu integrieren; außerdem sind alle Treiber speziell für die hohe Belastbarkeit ausgelegt. Die sorgfältige Feinabstimmung durch den DSP war ein weiterer Schlüsselfaktor, um unter allen Bedingungen einen stabilen und klaren Klang zu gewährleisten und die maximale Leistung aus dem System herauszuholen.

Erdacht in Berlin: Mit einer Höhe von nur 7,5 cm die die Cinebar Lux für ihrem Sound unglaublich kompakt.

Blog Redaktion: Zu welchen Herausforderungen hat der Brückenschlag zwischen den Vorstellungen eines kompakten Designs und dem starken einhüllenden Sound geführt?

Robert: Wenn du dir die finale Bauhöhe von gerade mal 7,5 cm ansiehst, dann kann man erahnen, wie diszipliniert wir arbeiten mussten, um die Soundbar nicht einen Millimeter größer als nötig zu machen. Das heißt, wir haben alles auf den Kopf gestellt, uns angesehen, welche Treiber wir verwenden und wie
diese letztendlich in ein elegantes und puristisches Design integriert werden können.

Es ist also letztendlich ein Riesenerfolg des gesamten Teams, dass es geschafft hat, diesen starken Sound in solch eine kompakte und optisch ansprechende Soundbar einzubauen. Nicht zu vergessen, dass neben der Akustik auch das Teufel-Streaming-Modul für Raumfeld integriert ist.

Blog Redaktion: Robert, du hast gerade erwähnt, dass die Cinebar Lux auch Raumfeld Musikstreaming kann. Wenn ich also ein Multiroom-System suche, kann ich die Cinebar Lux verwenden?

Robert: Ja, die Soundbar kann problemlos mit bestehenden Raumfeld-Multiroom-Setups verbunden werden. Also alle Produkte aus der Teufel Streaming Serie.

Für wen ist die Cinebar Lux gedacht?

Blog Redaktion: Für welchen Hörertyp ist die Cinebar Lux perfekt?

Robert: Ich sehe für die Cinebar Lux einen Hörer mit einem hohen Anspruch an den Sound, der gerne Filme sieht, der aber auch die Option Musikstreaming haben möchte und der auch offen für Multiroom-Systeme ist.

Blog Redaktion: Ist die Cinebar Lux vielleicht wirklich die vielzitierte All-in-One-Soundlösung?

Massimo: Ja, das kann sein. Wir haben spezielle Klangmodi integriert, damit die Soundbar für Puristen nur reines Stereo wiedergeben kann, eine erweiterte Klangbühne mit Dynamore 3D wiedergeben kann, aber auch einen erweiterten Dialog für jede tägliche TV-Show wiedergeben kann. Es wird also vielen verschiedenen Anwendungsfällen gerecht, und da man es mit anderen Produkten erweitern kann, erhöht sich der Anwendungsfall. Es geht also definitiv in Richtung eines Allrounders, aber mit hervorragendem Sound für Filme.

Blog Redaktion: Danke euch für die Einblicke in die Entwicklung des Produktes. Die Soundbar ist wirklich gelungen und wird sicher viele Anhänger finden. Vielen Dank für das Gespräch.

Hands on: Cinebar Lux

 

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Teufel Blog Redaktion

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