Padel kombiniert das Beste aus zwei Welten: die Regeln und Zählweise des Tennis mit der Dynamik von Squash. Gespielt wird auf einem kleineren Court als beim Tennis, zudem mit Glas- und Gitterwänden, die zum Spielfeld gehören. Dadurch entstehen schnelle Ballwechsel und überraschende Spielzüge. In diesem Beitrag erfährst du, wie Padel funktioniert, woher der Sport kommt und warum er gerade so beliebt ist.
Was ist Padel?
Padel (seltener auch als Padel-Tennis bezeichnet) ist ein Rückschlagspiel, das Elemente aus Tennis und Squash kombiniert. Gespielt wird fast immer im Doppel, also zwei gegen zwei. Der Court ist etwa halb so groß wie ein Tennisfeld und von Glas- und Metallwänden umgeben.
Diese Wände gehören zum Spielfeld dazu: Nach dem Bodenkontakt darf der Ball daran abprallen und weitergespielt werden. Hier erinnert Padel ein wenig an Squash, bei dem ebenfalls Wände ins Spiel einbezogen werden. Regeln und Zählweise ähneln aber eher dem Tennis.
Viele Spieler beschreiben Padel als einfach zu lernen, aber schwer zu meistern. Die Grundtechnik versteht man schnell, doch das Spiel über die Wände und die taktischen Winkel eröffnen eine enorme Spieltiefe.

Von Mexiko in die Welt: Wie Padel entstand
Padel wurde Mitte der 1960erJahre in Mexiko erfunden. Der Unternehmer Enrique Corcuera baute sich einen verkleinerten Tennisplatz an eine Betonwand und integrierte diese kurzerhand ins Spiel. Aus dieser improvisierten Lösung entstand eine neue Sportart, die zunächst im Freundeskreis gespielt wurde.
Den Schritt nach Europa machte Padel erst einige Jahre später. 1974 brachte der spanische Unternehmer und Prinz Alfonso von Hohenlohe das Spiel nach einem Besuch bei Corcuera nach Spanien und ließ im Marbella Club an der Costa del Sol die ersten Padel-Courts Europas bauen. Von da aus verbreitete sich der Sport schnell in Spanien und später auch in Argentinien und anderen Ländern.
Heute ist Padel in Spanien hinter Fußball sogar die zweitbeliebteste Sportart. Auch in Deutschland nimmt die Zahl der Padel-Courts und Spieler zu. Seit 2022 ist der Deutsche Tennis Bund (DTB) offizieller Spitzensportverband für Padel und treibt die Entwicklung des Sports weiter voran.
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Wie spielt man Padel?
Wer schon einmal Tennis gespielt hat, findet sich beim Padel schnell zurecht. Gezählt wird ähnlich: Punkte gehen über 15, 30, 40 und Spielgewinn. Der größte Unterschied liegt im Spielfeld. Der Ball muss zunächst im gegnerischen Feld aufkommen. Danach darf er gegen die Wände springen. Hier wird das Spiel spannend. Denn ein Ball, der scheinbar schon verloren ist, kann plötzlich von der Glaswand zurück ins Feld springen und weitergespielt werden.
Besonderheiten:
- Aufschlag: Unter der Hüfte; der Ball muss erst auf dem Boden aufkommen, bevor er die Wände berühren darf.
- Wände im Spiel: Nach dem Aufkommen darf der Ball an den Glas- oder Gitterwänden abprallen.
- Taktik statt Kraft: Padel ist weniger kraftraubend als Tennis. Durch die Wände entstehen lange Ballwechsel, bei denen Spielwitz und Positionierung zählen.
Hier bekommst du eine anschauliche Erklärung der wichtigsten Padel-Regeln:
Varianten des Spiels
Padel wird normalerweise im Doppel gespielt. Doch rund um den Sport haben sich im Laufe der Zeit auch ein paar spannende Varianten entwickelt:
- Einzel-Padel: Neben dem klassischen Doppel gibt es auch Courts für Einzelmatches. Sie sind etwas länger gebaut, damit das Spiel trotz nur zweier Spieler dynamisch bleibt.
- Beach-Padel: Eine Variante wird, ähnlich wie Beachvolleyball, auf Sand gespielt. Dabei stehen die Spieler barfuß im Sand und spielen meist mit leichteren Bällen.
- American Padel: Hier wechseln nach jedem Spiel die Partner. Ziel ist es, mit möglichst vielen verschiedenen Spielern Punkte zu sammeln. Diese Variante wird häufig bei Freizeitturnieren oder Club-Events gespielt.
Ausrüstung: Was brauche ich zum Padel?
Der Einstieg in den Sport ist unkompliziert, denn die Ausrüstung ist überschaubar:
- Padel-Schläger: Solide Schlagfläche, Schaumstoffkern, Schlaufe am Griff.
- Padel-Bälle: Ähneln Tennisbällen, haben aber weniger Luftdruck und springen niedriger.
- Schuhe: Spezielle Padel oder Hallenschuhe mit seitlichem Halt. Normale Sportschuhe gehen zum Start auch.
- Outfit: Bequeme Sportkleidung, idealerweise atmungsaktiv und beweglich.
- Accessoires: Schweißbänder, optional Knie oder Ellbogenschutz
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Große Turniere und Wettbewerbe im Padel
Padel wird mittlerweile auch auf professionellem Niveau gespielt. Die wichtigsten Turniere gehören zur Premier Padel Tour, die seit 2022 als wichtigste internationale Turnierserie gilt. Dort treten die besten Spieler der Welt an und spielen um Preisgelder und Ranglistenpunkte – ähnlich wie bei ATP-Turnieren im Tennis.
Neben der Tour gibt es auch Weltmeisterschaften, bei denen Nationalteams gegeneinander antreten. Diese sogenannten Padel World Championships finden alle zwei Jahre statt und werden vom internationalen Verband organisiert. Die bislang letzte Weltmeisterschaft wurde 2022 in Dubai ausgetragen. Die nächste Ausgabe ist 2026 in Barcelona (Spanien) geplant.
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Padel-Fakten, die du vielleicht noch nicht kennst
- Der Ball kann das Spielfeld verlassen: In Profi-Matches kommt es vor, dass ein Smash den Ball über die Glaswand hinausschießt. Gegner dürfen dann aus dem Court herausrennen und den Ball von außen wieder ins Spielfeld spielen.
- Die ersten Padel-Regeln wurden von einer Miss Argentina geschrieben: Viviana Corcuera, die Frau des Sport-Erfinders und ehemalige Miss Argentina, formulierte die ersten offiziellen Regeln für das Spiel.
- Olympia im Blick: Der internationale Verband arbeitet daran, Padel langfristig ins olympische Programm aufzunehmen.
- Ein „Golden Point“ kann ein ganzes Spiel entscheiden: In vielen Turnieren wird bei 40:40 nicht weitergespielt wie im Tennis. Stattdessen entscheidet der nächste Ballwechsel sofort über den Spielgewinn.
FAQ zum Padel
Padel wird meist im Doppel gespielt. Der Aufschlag erfolgt unterhalb der Hüfte, und nach dem Bodenkontakt darf der Ball auch von den Glas- oder Gitterwänden zurückspringen. Für Padel brauchst du einen Padel-Schläger ohne Saiten, spezielle Padel-Bälle, Sportschuhe mit gutem Halt und bequeme Sportkleidung.
Der Unterschied zwischen Padel und Tennis liegt vor allem im Spielfeld. Padel wird auf einem kleineren Court mit Glas- und Gitterwänden gespielt, die aktiv ins Spiel einbezogen werden. Außerdem wird Padel meist im Doppel gespielt und nutzt Schläger ohne Saiten.
Padel gilt als leicht zu erlernen, weil der Court kleiner ist und Ballwechsel durch die Wände länger im Spiel bleiben. Einsteiger können deshalb oft schon nach kurzer Zeit längere Ballwechsel spielen.
Padel wird auf speziellen Padel-Courts gespielt, die es inzwischen bei vielen Tennisclubs, Sportanlagen oder Freizeitcentern gibt. Die Courts können sowohl an der frischen Luft (outdoor) als auch in Hallen (indoor) aufgebaut sein.
Titelbild: ©IGfotojonas | Quelle: PixabayIm neuen Tab öffnen
Bild 1: ©Jacky Cheong | Quelle: Wikimedia CommonsIm neuen Tab öffnen










