Junge Frau in Sportkleidung steht vor einer mit Graffitis besprühten Steinwand.

Musik ist der Schlüssel: wie Saskia Stärk die Schwer-Kraft überwindet

Beeindruckend viel vor hat Saskia Stärk mit ihrem eher unkonventionellen Sport – Gewichtheben. Denn Saskia, seit ein paar Jahren in Berlin zu Hause, liebt es einfach Gewichte zu stemmen. Der neue Teufel In-Ear-Kopfhörer AIRY SPORTS ist genau für Menschen wie Saskia gemacht, die mit Leidenschaft ihren eigenen Weg gehen. Und das wir genau richtig damit lagen, stellte sich heraus, als wir Saskia fragten, ob sie unsere Produkt-Botschafterin werden will. Sie wollte.

Wir sprachen im Blog Interview mit einer leidenschaftlichen Gewichtheberin über ihren Sport und die Rolle von Musik beim Training.

Musik als Motivation

Teufel Blog: Saskia, was kam dir in den Sinn als du als Model für den AIRY SPORTS angefragt wurdest?

Saskia Stärk: Als Teufel für dieses Projekt angefragt hat, hat mich das wirklich sehr gefreut, weil ich die Produkte schon vorher mochte. Mein Freund ist ein Produzent, deswegen war ich davor bereits mit der Marke vertraut. Als ich es meinen Kollegen und Freunden hier erzählt habe, fanden sie es auch wahnsinnig cool und meinten, wie begeistert sie von den Boxen sind. Einige meiner Freunde sind Gamer, die das Teufel-Headset benutzen und die Marke daher auch kennen.

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Lesetipp > Auch der Berliner Sportler Ali Lacin ist Produkt-Botschafter für den AIRY SPORTS

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Teufel Blog: Was bedeutet Musik für dich?

Saskia Stärk: Musik bedeutet für mich eine ganze Menge Dinge. Sie kann mich motivieren, sie kann mich stärker machen. Sie kann mich von einem traurigen Moment in einen aggressiveren Modus versetzen. Wenn ich Musik höre, kann ich meine eigenen Geschichten erfinden. Es ist meine Zeit. Ich kann Zeit mit mir selbst und mit meinen Gedanken verbringen. Deshalb ist Musik wichtig für mich.

Junge Frau bringt Gewicht an einer Langhantel an.
Erst allmählich entdecken Frauen das Gewichtheben für sich.

Teufel Blog: Welche Musik hörst du?

Saskia Stärk: Wenn ich trainiere, dann höre ich eher Deutsch-Rap. Ich mag die Power, die ich dadurch bekomme, denn die brauche ich manchmal zum Gewichtheben. Ich höre dann Hip-Hop, oldschool, newschool, Cloud Rap, ganz egal. Auch Hardcore, wir haben wir hier in den Trainingsräumen quasi ein Hardcore-Musik-Sportstudio, wir hören sehr viel Hardcore (lacht).

Teufel Blog: Treibt dich Musik bei deinem täglichen Training an?

Saskia Stärk: Ja, Musik treibt mich an. Sie motiviert mich beim Gewichtheben, stärker und aggressiver zu sein. Beim Gewichtheben muss man nicht nur sehr stark, sondern auch wirklich schnell sein. Und wenn man sich der Hantelstange nähert, muss man es wirklich ernst meinen. Und dann hilft es, nicht zu weich zu sein. Und normalerweise mache ich mir viel zu viele Gedanken. Da hilft es mir sehr, wenn ich mich in die richtige Stimmung bringe und einfach loslegen kann. Dabei unterstützt mich Musik.

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Lesetipp > Du bist auf der Suche nach anheizenden Sounds? Dann lass dich von unserem Blogartikel über passende Work-out-Musik inspirieren und finde weitere Tipps für musikalische Energy-Booster. Mehr über die emotionale Wirkung von Klängen erfährst du in unserem Beitrag über Musik und Gefühle.

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Gewichtheben aus Leidenschaft

Teufel Blog: Wenn es darum geht, die eigenen Grenzen zu erweitern: Wie genau schaffst du es, über deine Grenzen hinauszugehen?

Saskia Stärk: Das ist eine sehr schwierige Frage. Beim Gewichtheben ist es momentan nicht mein Körper, der mich an meine Grenzen bringt. Ich weiß, dass ich physisch stark genug bin, um ein bestimmtes Gewicht heben zu können. Die Grenzen entstehen in meinem Kopf. Die Grenze ist mein Verstand. Ich bin sehr selbstkritisch, das bin ich immer. Ich suche nach Fehlern beim Heben und konzentriere mich auf sie. Ich muss lernen, mich mehr auf die guten Dinge zu konzentrieren. Also darauf, worin ich wirklich gut bin. Und das lerne ich gerade, mehr auf meinen Körper zu vertrauen, der ja weiß, was er zu tun hat. Und dann aber ebenso meinem Verstand zu trauen.

Teufel Blog: Wie bist du zu dieser besonderen Sportart gekommen?

Saskia Stärk: Ich bin zum Olympischen Gewichtheben gekommen, weil mir klar wurde, dass ich nur mit der Langhantel arbeiten möchte. Ich mochte keine Kurzhanteln, Maschinen oder Laufen. Und die Dinge, die man mit der Langhantel allein machen kann, sind begrenzt auf Kreuzheben, Bankdrücken und Squads. Aber es ist irgendwie langweilig, obwohl es auch hier verbundene Bewegungsabläufe gibt.

Gewichtheben hingegen ist viel technischer. Und man arbeitet nur mit einer Langhantel, und deshalb liebe ich es. Und ich liebe die technische Seite dabei. Man muss gelenkig sein, flexibel sein. Und dann habe ich mich in das Gewichtheben verliebt und diese Liebe ist gewachsen. Gewichtheben ist eine Leidenschaft. Man muss lernen, wie man leidet. Aber es ist es absolut wert.

Mehr Frauen an die Langhantel!

Teufel Blog: Kommen wir noch einmal zu deinen Anfängen: Gab es zu dem Zeitpunkt schon viele Frauen in diesem Sport oder warst du auch mit deinem Studio eine Art Pionierin oder auch Vorbild auf dem Gebiet in Deutschland und Berlin?

Saskia Stärk: Allgemein gesprochen ist Gewichtheben noch ein sehr junger Sport für Frauen. Das erste Mal, dass es Frauen erlaubt war, bei der Weltmeisterschaft teilzunehmen, war 1987, also wirklich noch nicht lange her. Und vor 20 Jahren erst wurde das Olympische Gewichtheben für Frauen eingeführt. Also für Frauen ist es ein wirklich junger Sport.

Mein erster Gedanke, als ich hier in Berlin ankam, war, einen Trainer für das Gewichtheben zu finden, denn ganz allein zu trainieren ist keine wirklich gute Idee. Aber es gab einfach keine Trainer in den Fitnessstudios. Also habe ich es mir hauptsächlich doch selbst beigebracht. Und hier gibt es natürlich auch Grenzen in dem, was man sich selbst durch das Gucken von YouTube-Videos beibringen kann. Jetzt habe ich einen Coach und werde auch meine eigene Trainerlizenz Ende des Jahres erhalten.

Ich will diesen Sport mehr vorantreiben, es ist wirklich ein wunderbarer Sport. Ich möchte, dass dieser Sport wächst – auch für Frauen. Denn gerade Frauen sind körperlich sehr gelenkig und haben damit eine sehr gute Startbedingung für das Gewichtheben. Sogar besser als die meisten Männer.

Junge Frau in Sportstudio mit Langhantel.
Saskia mag die „wilden“ Orte der Metropole und die mit Graffiti besprühten Gebäude.

Berlin braucht wilde Orte

Teufel Blog: Welchen Stellenwert hat Berlin für dich?

Saskia Stärk: Ich mag viel an Berlin. Ich kann im Schlafanzug herausgehen und keiner kümmert sich wirklich darum. Niemand würde mich hier dafür verurteilen, wie ich draußen herumlaufe. Denn hier ist alles möglich. Hier beurteilt dich auch keiner aufgrund deines Aussehens. Das ist eine sehr große Freiheit, die man hier gewinnen kann.

Teufel Blog: Ja absolut, Berlin hat auch viele besondere, vielleicht etwas morbide Orte wie das RAW-Gelände wo ja auch dein Fitnessstudio ist. Orte, die man in anderen Städten so nicht mehr findet…

Saskia Stärk: … richtig, Berlin braucht auch seine „wilden“ Orte. Wild heißt zum Beispiel, dass es Graffiti gibt und man einfach direkt an alten Gebäuden wie auf der RAW-Gelände entlanglaufen kann, die einem so viel Geschichte erzählen. Und wenn man diese Orte ausradiert, dann radiert man auch gleichzeitig die Stadt aus.

Teufel Blog: Saskia, hab vielen Dank für das Interview. Wir drücken Dir für alle deine Vorhaben die Daumen.

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