Notizen aus Berlin: die ULTIMA wird aktiv

ULTIMA Stereo-Boxen waren und bleiben eine echte Erfolgsgeschichte bei Teufel.  Angefangen von der Ultima 60 im Jahr 2009 oder die frühere Ultima 30, die Serie wusste zu überzeugen. Bei der Markteinführung der zweiten Generation der Ultima 40 und 20 standen sogar die Berliner Soundakrobaten von Culcha Candela Pate. 2015 dann fiel der Startschuss für die Entwicklung einer aktiven Variante. Und unsere Entwickler haben sich einige Gedanken gemacht, um den Klassiker so flexibel einsetzbar und gleichzeitig so intuitiv bedienbar wie möglich zu gestalten.

Entwicklungsziel: Klangstarker Stand-Lautsprecher als Komplettsystem

Die interne Entwicklung der ersten Version ULTIMA 40 Aktiv begann bereits Anfang 2015 mit der Konzeption der Anwendungsszenarien. „Markttrends und unsere eigenen Kundenbefragungen zeigen, dass viele Musikliebhaber einfach nicht mehr nach klassischen Stereoanlagen suchen“, erklärt Teufel-Entwickler Christoph Klug die Motivation.

„Klangstarke Lautsprecher, die den Verstärker und alle relevanten Anschlüsse gleich mitbringen – das waren die Vorgaben, nach denen wir die Ultima 40 Aktiv entwickelt haben.“ C.Klug

Technisch bietet eine solche Lösung aus einer Hand eine Menge Vorteile, denn alle Komponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt. „Die ULTIMA 40 Aktiv klingen sogar noch besser aus ihre vielfach ausgezeichneten Passiv-Schwestern“, erklärt Klug, der den Verstärker entwickelt hat. „Wir haben den Verstärker direkt für die spezifischen Klangeigenschaften der Ultima 40 entwickelt, das kann kein externer Verstärker derart genau leisten.“ Der verbaute Sigma-DSP (Digital Signal Processor) vom Akustikspezialisten „Analog Devices“ bietet viele und komfortable Möglichkeiten, den Klang zu optimieren. Ein Limiter schützt die Töner vor Überlastung, Clipping oder Belastungsspitzen und auch der Frequenzgang konnte dank DSP-Modul feingliedrig optimiert werden.

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Die Power im Inneren: Verstärker-Modul der Ultima 40 Aktiv (erste Generation)

Die Elektronik besteht bei der aktuellen Variante aus einem energieeffizienten Class-D-Verstärker mit jeweils 130 Watt Leistung pro Lautsprecher und dem I/O-Modul mit reichhaltiger Auswahl an Anschlüssen: Analoger Line-In und digitaler SPDIF-In sind Standard bei Aktivlautsprechern. Bei der Entwicklung half den Teufel-Ingenieuren das Know-How, welches sie bei der Entwicklung anderer Teufel Systeme bereits gesammelt hatten.

Premiere bei Aktiv-Lautsprechern: HDMI

Schon mit dem Bluetooth-Modul geht Teufel über den Standard hinaus, dank Partymodus können sich hier sogar zwei Geräte gleichzeitig verbinden. Bisher einmalig bei Aktivlautsprechern dieser Klasse ist der HDMI-Eingang der Ultima 40 Aktiv. Dadurch eignen sich die Lautsprecher auch als Klangverstärker für den Fernseher, die sogar bequem über die TV-Fernbedienung gesteuert werden können.

TV IN – per HDMI Kabel wird die ULTIMA zum Soundsystem für den TV.

Allein die Forschungs- und Entwicklungszeit bei der Programmierung der HDMI-Schnittstelle erstreckte sich über einen Zeitraum von mehr als neun Monaten, mehr als ein Dutzend verschiedener Fernseher hielten als Testgeräte her, um sicherzustellen, dass ARC- und CEC-Funktionalität reibungslos mit allen relevanten TV-Herstellern funktionieren.

Mehr als Standard. Von Anfang an.

„Intuitive Bedienung stand neben der Klangpower im Mittelpunkt bei der Entwicklung,“ erklärt UX-Designerin Ulrike Gollner. „Die Auto-On-Funktion bedeutet, dass die Lautsprecher sofort loslegen, sobald sie ein Signal empfangen, die Fernbedienung steuert alle Kernfunktionen wie Lautstärke oder Eingangswahl. Für den Einsatz am Fernseher haben wir extra einen HDMI-Eingang eingebaut, damit die TV-Fernbedienung über den HDMI-CEC-Standard auch gleich die Lautsprecher regelt.“

Dank HDMI als TV-Soundsystem einsetzbar.

Teufel hat sich bewusst gegen ein Display am Lautsprecher entschieden, um die Front nicht zu überfrachten. Eine simple LED zeigt in verschiedenen Farben an, welcher Eingang gewählt ist und signalisiert intuitiv den Betriebszustand über verschiedene Blink- und Pulsrhythmen. Wobei „simpel“ eigentlich der falsche Ausdruck ist. Denn selbst in dieses Detail floss viel Gehirnschmalz bei der Designentwicklung: Vor der eigentlichen LED im Lautsprecher sitzt eigens ein Diffusor, der das Licht gleichmäßig auf die Linse verteilt. Zudem regelt ein Schalter auf der Gehäuserückseite die Helligkeit der LED, je nachdem ob sie die Lautsprecherabdeckung auf den Ultima 40 sitzt oder nicht. Insgesamt fünf verschiedene Positionen und Varianten für die LED testeten die Produktdesigner bei Teufel zudem, bevor sie sich entschieden.

Klang-Power bleibt auch mit integrierter Technik konstant.

Alle Anschlüsse und die gesamte Elektronik der Ultima 40 Aktiv sind für einfachste Bedienung in einem der beiden Lautsprecher untergebracht. Großer Vorteil für die Teufel-Entwickler: Der bewährte Ultima-40-Lautsprecher musste überhaupt nicht angefasst werden. Das beschleunigte natürlich auch die Entwicklung enorm. Die passive „Slave“-Box entspricht 1:1 der etablierten Ultima 40, die aktive „Master“-Box bekam nur zusätzlich das Elektronikmodul mit Verstärker, Ein- und Ausgängen verpasst. Nur ein gewohntes Lautsprecherkabel verbindet beide Lautsprecher, der Master-Speaker verfügt zusätzlich über einen Subwoofer-Ausgang, um die zwei Tieftöner bei Bedarf zu unterstützen.

Neugierig? Hier geht es direkt zur Ultima 40 Aktiv

 

ULTIMA 40 AKTIV – ermöglicht Streaming per Smartphone

Mittlerweile gibt es für die aktive Version selbst auch ein Nachfolge-Modell mit 2 x 130 Watt Verstärkerleistung, die perfekt auf den Lautsprecher abgestimmt sind, mit flexiblen Anschlüssen, die neben analogen und digitalen Eingängen auch Bluetooth und für die direkte Verbindung zum TV auch HDMI mit ARC (Audio Return Channel) und CEC (Consumer Electronics Control) umfassen. Eine echte „out-of-the-box“-Lösung. Und wem die Basspower der zwei Ultima-Tieftöner nicht reicht, schließt über den regelbaren Sub-Out einfach noch einen externen Subwoofer an. Eine vollwertige Crossover-Regelung steuert die Übergabefrequenz zwischen Ultima 40 und dem Subwoofer. Das entlastet je nach Einstellung die Ultima-40-Tieftöner und ermöglicht einen noch höheren Pegel der Lautsprecher.

Passende Produkte dazu:

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  1. Günter
    26. Jun. 2017, 10:18

    Hallo, ich besitze die MK40, also nicht die aktuelle Variante, kann diese zum 5.1 Set erweitert werden oder passt das Erweiterungsset nur zu den MK2’s?

    Wenn möglich, kann der Center auch hochkant verwendet werden?

    • Teufel Blog Redaktion

      Teufel Blog Redaktion
      26. Jun. 2017, 14:17

      Hallo Günther, grundsätzlich sollte eine Erweiterung auch mit der älteren Variante und neueren Komponenten möglich sein. Bitte wende Dich zur genauen Beratung an unseren Support.

  2. Heiko
    03. Mrz. 2017, 23:32

    Hallo Teufelaner,
    bin seit wenigen Wochen begeisterter Zuhörer der Ultima 40 Aktiv.
    Meine Frage: Ist Bi-Wiring/Bi-Amping auch auf das Aktiv-Lautsprecher-Set anwendbar und wenn ja, wie? Oder ist das nur mit separatem AV-Receiver möglich?
    Wäre für eine Antwort sehr dankbar.

    • Teufel Blog Redaktion

      Teufel Blog Redaktion
      06. Mrz. 2017, 11:59

      Hallo Heiko, Bi-Wiring/Bi-Amping ist mit diesem System nicht möglich. Es fehlt das Anschlußpanel. Wir geben deine Idee an unsere Entwicklung gern weiter.

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Teufel Blog Redaktion

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