Notizen aus Berlin: die Ultima wird aktiv

Ultima Stereo-Boxen waren und bleiben eine echte Erfolgsgeschichte. Angefangen von der Ultima 60 im Jahr 2009 oder die frühere Ultima 30, die Serie wusste zu überzeugen. Bei der Markteinführung der zweiten Generation der Ultima 40 und 20 standen sogar die Berliner Soundakrobaten von Culcha Candela Pate. In den nächsten Jahren wurde die Ultima  „aktiviert“ (Ultima 40 Aktiv) und sogar „flachgelegt“ (Ultima Soundbar).

Ultima 40 Aktiv. Die nächste Evolution.

Der Schritt lag nahe und war auch überfällig – eine aktive Variante der Ultima 40 sollte das Herz der Teufel Fans erwärmen. Und wenn wir sagen „aktiv“, dann meinen wir nicht einfach nur eine Ultima 40 mit eingebautem Verstärkermodul. Unsere Entwickler haben sich einen Haufen Gedanken gemacht, um unseren Klassiker so flexibel und gleichzeitig so intuitiv wie nur irgend möglich zu gestalten.

Lautsprecher der Ultima-Serie. Seit 2009 fester Bestandteil in vielen Wohnzimmern.

Das Ergebnis: Die Ultima 40 Aktiv mit 2 x 100 Watt Verstärkerleistung, die perfekt auf den Lautsprecher abgestimmt sind, mit flexiblen Anschlüssen, die neben analogen und digitalen Eingängen auch Bluetooth 4.0 und als Highlight sogar HDMI mit ARC (Audio Return Channel) und CEC (Consumer Electronics Control) umfassen. Eine echte „out-of-the-box“-Lösung. Und wem die Basspower der zwei Ultima-Tieftöner nicht reicht, schließt über den regelbaren Sub-Out einfach noch einen externen Subwoofer an. Eine vollwertige Crossover-Regelung steuert die Übergabefrequenz zwischen Ultima 40 und dem Subwoofer. Das entlastet je nach Einstellung die Ultima-40-Tieftöner und ermöglicht einen noch höheren Pegel der Lautsprecher.

Entwicklungsziel: Klangstarker Stand-Lautsprecher als Komplettsystem

Die interne Entwicklung der Ultima 40 Aktiv begann bereits Anfang 2015 mit der Konzeption der Anwendungsszenarien. „Markttrends und unsere eigenen Kundenbefragungen zeigen, dass viele Musikliebhaber einfach nicht mehr nach klassischen Stereoanlagen suchen“, erklärt Teufel-Entwickler Christoph Klug die Motivation.

„Klangstarke Lautsprecher, die den Verstärker und alle relevanten Anschlüsse gleich mitbringen – das waren die Vorgaben, nach denen wir die Ultima 40 Aktiv entwickelt haben.“ Technisch bietet eine solche

 

Lösung aus einer Hand eine Menge Vorteile, denn alle Komponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt. „Die Ultima 40 Aktiv klingen sogar noch besser aus ihre vielfach ausgezeichneten Passiv-Schwestern“, erklärt Klug, der den Verstärker für die Ultima 40 Aktiv entwickelt hat. „Wir haben den Verstärker direkt für die spezifischen Klangeigenschaften der Ultima 40 entwickelt, das kann kein externer Verstärker derart genau leisten.“ Der verbaute Sigma-DSP (Digital Signal Processor) vom Akustikspezialisten „Analog Devices“ bietet viele und komfortable Möglichkeiten, den Klang zu optimieren. Ein Limiter schützt die Töner vor Überlastung, Clipping oder Belastungsspitzen und auch der Frequenzgang konnte dank DSP-Modul feingliedrig optimiert werden.

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Die Power im Inneren: Verstärker-Modul der Ultima 40 Aktiv (erste Generation)

Die Elektronik besteht aus einem energieeffizienten Class-D-Verstärker des Marktführers Texas Instruments mit jeweils 100 Watt Leistung pro Lautsprecher und dem I/O-Modul mit reichhaltiger Auswahl an Anschlüssen: Analoger Line-In und digitaler SPDIF-In sind Standard bei Aktivlautsprechern. Bei der Entwicklung half den Teufel-Ingenieuren das Know-How, das sie bei der Arbeit an den Verstärkern CoreStation und vor allem CoreStation Compact gesammelt hatten.

Premiere bei Aktiv-Lautsprechern: HDMI

Schon mit dem Bluetooth-4.0-Modul geht Teufel über den Standard hinaus, dank Partymodus können sich hier sogar zwei Geräte gleichzeitig verbinden. Bisher einmalig bei Aktivlautsprechern dieser Klasse ist der HDMI-Eingang der Ultima 40 Aktiv. Dadurch eignen sich die Lautsprecher auch als Klangverstärker für den Fernseher, die sogar bequem über die TV-Fernbedienung gesteuert werden können. Allein die Forschungs- und Entwicklungszeit bei der Programmierung der HDMI-Schnittstelle erstreckte sich über einen Zeitraum von mehr als neun Monaten, mehr als ein Dutzend verschiedener Fernseher hielten als Testgeräte her, um sicherzustellen, dass ARC- und CEC-Funktionalität reibungslos mit allen relevanten TV-Herstellern funktionieren. Über einen USB-Serviceport lässt sich die Elektronik der Ultima 40 Aktiv sogar updaten, etwa um ARC- und CEC-Kompatibilität für neue Fernseher zu gewährleisten oder den DSP zu programmieren.

Mehr als Standard. Von Anfang an.

„Intuitive Bedienung stand neben der Klangpower im Mittelpunkt bei der Entwicklung,“ erklärt Ulrike Gollner. „Die Auto-On-Funktion bedeutet, dass die Lautsprecher sofort loslegen, sobald sie ein Signal empfangen, unser bewährter Teufel-Puck steuert als Fernbedienung alle Kernfunktionen wie Lautstärke oder Eingangswahl. Für den Einsatz am Fernseher haben wir extra einen HDMI-Eingang eingebaut, damit die TV-Fernbedienung über den HDMI-CEC-Standard auch gleich die Lautsprecher regelt.“
Teufel hat sich bewusst gegen ein Display am Lautsprecher entschieden, um die Front nicht zu überfrachten. Eine simple LED zeigt in verschiedenen Farben an, welcher Eingang gewählt ist und signalisiert intuitiv den Betriebszustand über verschiedene Blink- und Pulsrhythmen. Wobei „simpel“ eigentlich der falsche Ausdruck ist. Denn selbst in dieses Detail floss viel Gehirnschmalz bei der Designentwicklung: Vor der eigentlichen LED im Lautsprecher sitzt eigens ein Diffusor, der das Licht gleichmäßig auf die Linse verteilt. Zudem regelt ein Schalter auf der Gehäuserückseite die Helligkeit der LED, je nachdem ob sie die Lautsprecherabdeckung auf den Ultima 40 sitzt oder nicht. Insgesamt fünf verschiedene Positionen und Varianten für die LED testeten die Produktdesigner bei Teufel zudem, bevor sie sich entschieden.

 

Klang-Power bleibt auch mit integrierter Technik konstant.

Alle Anschlüsse und die gesamte Elektronik der Ultima 40 Aktiv sind für einfachste Bedienung in einem der beiden Lautsprecher untergebracht. Großer Vorteil für die Teufel-Entwickler: Der bewährte Ultima-40-Lautsprecher musste überhaupt nicht angefasst werden. Das beschleunigte natürlich auch die Entwicklung enorm. Die passive „Slave“-Box entspricht 1:1 der etablierten Ultima 40, die aktive „Master“-Box bekam nur zusätzlich das Elektronikmodul mit Verstärker, Ein- und Ausgängen verpasst. Nur ein gewohntes Lautsprecherkabel verbindet beide Lautsprecher, der Master-Speaker verfügt zusätzlich über einen Subwoofer-Ausgang, um die zwei Tieftöner bei Bedarf zu unterstützen.

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  1. Günter
    26. Jun. 2017, 10:18

    Hallo, ich besitze die MK40, also nicht die aktuelle Variante, kann diese zum 5.1 Set erweitert werden oder passt das Erweiterungsset nur zu den MK2’s?

    Wenn möglich, kann der Center auch hochkant verwendet werden?

    • Teufel Blog Redaktion

      Teufel Blog Redaktion
      26. Jun. 2017, 14:17

      Hallo Günther, grundsätzlich sollte eine Erweiterung auch mit der älteren Variante und neueren Komponenten möglich sein. Bitte wende Dich zur genauen Beratung an unseren Support.

  2. Heiko
    03. Mrz. 2017, 23:32

    Hallo Teufelaner,
    bin seit wenigen Wochen begeisterter Zuhörer der Ultima 40 Aktiv.
    Meine Frage: Ist Bi-Wiring/Bi-Amping auch auf das Aktiv-Lautsprecher-Set anwendbar und wenn ja, wie? Oder ist das nur mit separatem AV-Receiver möglich?
    Wäre für eine Antwort sehr dankbar.

    • Teufel Blog Redaktion

      Teufel Blog Redaktion
      06. Mrz. 2017, 11:59

      Hallo Heiko, Bi-Wiring/Bi-Amping ist mit diesem System nicht möglich. Es fehlt das Anschlußpanel. Wir geben deine Idee an unsere Entwicklung gern weiter.

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Teufel Blog Redaktion

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