Die 5 besten Film-Soundtracks von Tarantino

Geniale Dialoge und Lachen aus Kunstblut: Für dies und mehr sind Filme von Quentin Tarantino berühmt-berüchtigt. Zudem hat der am 27. März 1963 in Knoxville, Tennessee geborene und in Los Angeles aufgewachsene Tarantino ein Händchen für die Auswahl passender Songs für seine Filme. Der Regisseur wählt die musikalische Untermalung jeder Szene selbst aus oder denkt bereits beim Verfassen des Drehbuchs an bestimmte Songs. Typisch für Tarantino und seine Film-Soundtracks ist, dass er bekannte Musikstücke nutzt oder zitiert, aber nichts neu komponieren lässt – nur bei einem Komponisten hat er bisher Ausnahmen gemacht, die wir auch in unserer Liste haben. Anlässlich seines Geburtstags widmen wir ihm eine Best-of-Liste mit einigen seiner gelungensten Film-Soundtracks.

Reservoir Dogs (1992)

Bereits mit seinem Erstlingswerk Reservoir Dogs kreierte Tarantino einen Kultfilm: Mit mickrigem Budget und sich selbst in einer Nebenrolle. Acht Kriminelle wollen gemeinsam Diamanten rauben: Zwischen den ruchlosen Verbrechern hat sich jedoch ein Undercover-Cop eingeschlichen. Alles geht schief, jeder verdächtigt jeden, die Nerven liegen blank. Die markanteste Szene des Films ist die Folterung eines Polizisten: Die brutale Gewalt durch den psychopatisch grinsenden und zur Musik tänzelnden Mr. Blonde bildet einen faszinierenden Kontrast zum Song „Stuck in the Middle with You“ der Stealers Wheel (Minute 19:10 im Video). Tarantino wollte diesen Kontrast so sehr, dass für diesen Track das gesamte geplante Musik-Budget draufging. Wir finden: Eine gute Investition!

Pulp Fiction (1994)

Kein Film steht so für Tarantino wie Pulp Fiction. Mit diesem Film schaffte er nach Reservoir Dogs endgültig den Durchbruch. Und er stellte auch direkt einen Bezug zu seinem Erstlingswerk her: Vincent Vega aus Pulp Fiction ist der Bruder von Vic Vega, alias Mr. Blonde, in Reservoir Dogs.

Zurück zum Soundtrack des Tarantino-Klassikers: Bereits beim Erklingen des Titelsongs „Misirlou“ (Minute 00:13) – der auf einem griechisch-osmanischen Volkslied basiert – denkt so ziemlich jeder sofort an diesen Kult-Streifen, die bunten Kulissen, die perfekt geschrieben Dialoge sowie die brutale Gewalt. Auch die unvergessene Tanzszene mit Vincent Vega und Mia Wallace zu Chuck Berrys „You Never Can Tell“ (Minute 31:48) lässt Erinnerungen wachwerden. Unser Bein beginnt direkt zu zucken: Tanzen wir den Twist!

Kill Bill Vol. 1 (2003)

Ganze 1.700 Liter Kunstblut kamen in Kill Bill Vol. 1 und 2 zum Einsatz beim Abarbeiten der Todesliste der ehemaligen Profikillerin Beatrix Kiddo. Sie will unter anderem an ihrem Ex Bill Rache nehmen, nachdem ihre gesamte Hochzeitsgesellschaft niedergemetzelt wurde und sie vier Jahre im Koma lag. Der Intro-Song von Vol. 1 stimmt direkt auf den restlichen Film ein: Mit einer Cover-Version des Cher-Songs „Bang Bang (My Baby Shot Me Down)“ von Nancy Sinatra.

Ein interessantes Detail an Kill Bill Vol. 1 findet sich im Kampf zwischen Beatrix und O-Ren. Letztere verkündet zunächst drohend, dass es keine fünf Minuten dauern wird, bevor Beatrix ihren Kopf verlieren wird. Exakt vier Minuten und 59 Sekunden später skalpiert Beatrix jedoch O-Ren. Tarantino legt eben Wert auf Details.

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Django Unchained (2012)

Wie eigentlich alle von Tarantinos Filmen ist auch der brutale Western Django Unchained gespickt mit diversen Zitaten früherer Filme – kein Wunder, schließlich war Tarantino schon immer ein großer Filmfan und hat vor seiner Karriere als Regisseur in einer Videothek gearbeitet. Die offensichtlichste Verbindung besteht zum Film Django von 1966: Dessen Hauptdarsteller Franco Nero auch einen Gastauftritt in Django Unchained hat. Auch zu seinen eigenen Filmen fügte Tarantino Verweise ein. Uma Thurmans Charakter wird in Kill Bill Vol. 2 lebendig begraben: Im Grab von Paula A. Schultz. Die Lebensdaten – 1823 bis 1898 – passen zu der Zeit, in der Django Unchained spielt. Weshalb sie eine Verwandte, vielleicht die Ehefrau, von Christoph Waltz’s Charakter Dr. King Schultz sein könnte.

Musikalisch sticht bei diesem Film der Kontrast zum Western-Thema des Films mit Rap-Musik heraus: Besonders im Song „Unchained“ von James Brown ft. 2Pac (Minute 37:26). Der Song passt wie die Faust aufs Auge zum Shootout im Candyland-Anwesen.

The Hateful 8 (2015)

Nachdem Tarantino für den Soundtrack von Django Unchained bereits von seinem üblichen Vorgehen abwich und von seinem liebsten Komponisten Ennio Morricone ein Musikstück komponieren ließ, steuerte dieser für The Hateful 8 sogar den ganzen Score bei. Der Film wird begleitet von der letzten Westernmusik des 2020 verstorbenen Morricone, für die er auch einen Oscar erhielt. Auch hier sticht besonders das Intro „L’Ultima Diligenza di Red Rock“ heraus, das die mörderische Stimmung des gesamten Films widerspiegelt. Hier der Link zur Playlist mit dem gesamten Film-Soundtrack zu The Hateful 8.

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Titelbild: ©Victoria_Borodinova, Quelle: Pixabay und ©xoancarballo, Quelle: Pixabay.

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