Der Vorhang ist gefallen! Die Berlinale 2026 fand vom 12. bis 22. Februar 2026 statt und verteilte sich wie gewohnt auf zahlreiche Kinos in Berlin, mit dem Berlinale Palast als zentralem Ort. Inhaltlich verstand sich die diesjährige Berlinale als Einladung zum Zuhören: Im Mittelpunkt standen Filme, die sich mit Widersprüchen, Unsicherheiten und individueller Wahrnehmung von Realität auseinandersetzen. Wir haben euch die Gewinner der jeweiligen Kategorien sowie die spannendsten Momente zusammengefasst.
Berlinale 2026 – Gewinner im Überblick
| Kategorie | Gewinner | Film |
|---|---|---|
| Bester Film | İlker Çatak | Gelbe Briefe (Yellow Letters) |
| Großer Preis der Jury | Emin Alper | Kurtuluş (Salvation) |
| Preis der Jury | Lance Hammer | Queen at Sea |
| Beste Regie | Grant Gee | Everybody Digs Bill Evans |
| Beste Hauptdarstellerin | Sandra Hüller | Rose |
| Bester Nebendarsteller | Anna Calder-Marshall & Tom Courtenay | Queen at Sea |
| Beste Drehbuch | Geneviève Dulude-de Celles | Nina Roza |
| Herausragende Künstlerische Leistung | Anna Fitch, Banker White | Yo (Love is a Rebellious Bird) |
Berlinale 2026: Tricia Tuttle Episode II.
Unter der erneuten Leitung von Tricia Tuttle verfolgte die Berlinale einen klar kuratierten Ansatz. Weniger lose Sammlung einzelner Titel, mehr zusammenhängendes Programm, das als Dialog zwischen Filmen, Publikum und Gegenwart gedacht war. Den Juryvorsitz übernahm Wim Wenders, unterstützt von einer international besetzten Jury, zu der unter anderem Bae Doona und Reinaldo Marcus Green gehörten. Gemeinsam vergaben sie am 21. Februar 2026 die Goldenen und Silbernen Bären.
So viel die Bärenvergabe 2026 aus
Der Goldene Bär für den besten Film ging in diesem Jahr an Gelbe Briefe von İlker Çatak. Das Politdrama erzählt die Geschichte eines Künstlerpaares in der Türkei, das nach kritischen Äußerungen zunehmend unter staatlichen Druck gerät. Für Çatak bedeutete der Preis einen historischen Erfolg: Zum ersten Mal seit über 20 Jahren gewann wieder ein Film eines deutschen Regisseurs den Hauptpreis des Filmfestivals – zuletzt war dies 2004 Fatih Akin mit Gegen die Wand gelungen. Die Jury zeichnete den Film aus und würdigte ihn als Beispiel für engagiertes politisches Kino.
Die übrigen Preise spiegelten den politisch geprägten Wettbewerb ebenso wider. Den Silbernen Bären erhielt Kurtuluş (Salvation) von Emin Alper, ein modern erzählter Anatolien-Western über einen Konflikt zwischen zwei Dorfgemeinschaften. Auch bei den Schauspielpreisen gab es prominente Gewinnerinnen: Sandra Hüller erhielt für ihre Hauptrolle in Rose den Silbernen Bären. Die Preisverleihung wurde durch mehrere Sonderpreise ergänzt, etwa für Drehbuch, Regie und Dokumentarfilm. Auszeichnungen gingen unter anderem an Geneviève Dulude-de Celles, Grant Gee und den Dokumentarfilm If Pigeons Turned to Gold.
Der Ehren-Goldene Bär wurde Michelle Yeoh verliehen. Die Berlinale Kamera, eine unabhängig vom Wettbewerb vergebene Ehrenauszeichnung, erhielt Max Richter. Damit rückt das Festival einen Bereich in den Fokus, der oft im Hintergrund bleibt: Filmmusik und Sounddesign als wesentliche Bestandteile filmischer Erzählung.
Mit einer beeindruckenden Vielfalt an Geschichten, starken Charakteren und innovativen Erzählweisen bot die Berlinale 2026 einmal mehr eine Bühne für großes Kino. Während einige Filme das Publikum zu Tränen rührten, schockierten andere mit radikalen Ansätzen – eines war jedoch klar: Die diesjährige Auswahl ließ niemanden unberührt.
Berlinale-Feeling für dein Zuhause
Von Anfang an mutig: Die Geschichte der Berliner Filmfestspiele
Mit rund 330.000 verkauften Tickets zählt die Berlinale zu den besucherstärksten Publikumsfestivals der Welt. Jedes Jahr werden hier über 400 Filme gezeigt – verteilt auf zahlreiche Kinos in ganz Berlin, darunter der Berlinale Palast, der Zoo Palast und der Delphi Filmpalast. Besonders praktisch: Der Zoo Palast liegt nur einen Steinwurf von den Teufel Headquarters entfernt – falls man nach der Vorstellung noch kurz überprüfen will, ob der Heimkino-Sound mit dem Kinoerlebnis mithalten kann.
Die erste Berlinale fand am 6. Juni 1951 unter dem Titel „Schaufenster der freien Welt“ im Titania-Palast statt. Sie ging auf die Initiative eines amerikanischen Filmoffiziers zurück, der mit diesem Beitrag zur Berliner Kulturlandschaft die deutsche Filmindustrie fördern wollte. Spätestens mit der Integration der ehemaligen Gegenveranstaltung Internationales Forum des Jungen Films legte die Berlinale den Grundstein für ihre stetige Inklusion progressiver Perspektiven. Der Goldene Bär ging über die Jahrzehnte hinweg an Meisterwerke wie Rain Man (1989), den AnimeIm neuen Tab öffnen-Klassiker Chihiros Reise ins Zauberland (2002) und Synonymes (2019).
Berühmt ist das Festival aber nicht nur für seine Filmauswahl, sondern auch für seine politischen Statements: Sei es die Protestaktion gegen den Iran 2010 oder die wiederkehrenden Diskussionen über Diversität und Gleichberechtigung in der Filmbranche. Zudem war die Berlinale das erste große A-Festival, das eine Gender-Quote für die Wettbewerbsjury einführte und auch in der Programmgestaltung verstärkt auf Diversität setzte. Die Berlinale ist eine Plattform, die es wagt, zu provozieren, herauszufordern und Kunst als Katalysator für Veränderung zu nutzen.
Lesetipps: Schau dir auch unseren Artikel über das International Film Festival RotterdamIm neuen Tab öffnen an. Außerdem haben wir für dich zusammengetragen, welche Berliner Schauplätze in bekannten Filmen vorkommen.

Ein Blick hinter die Kulissen: Der Weg zum Goldenen Bären
Das Vergabeverfahren der Berlinale ist durch einen sorgfältig gestalteten und transparenten Auswahlprozess gekennzeichnet. Zunächst werden die Filme im Wettbewerb von einer Fachjury gesichtet, die sich aus internationalen Filmexperten zusammensetzt.
Diese Jury ist für die Vorauswahl verantwortlich und entscheidet, welche Filme in die engere Auswahl kommen. Für jede Kategorie – von der besten Regie bis zum besten Drehbuch – werden die entsprechenden Filme bewertet. Nach dieser Vorauswahl beginnt die eigentliche Jurysitzung, bei der die Mitglieder über die Preisträger abstimmen. Interessanterweise gibt es für jede Kategorie eine eigene Jury, die sich intensiv mit den jeweiligen Filmen auseinandersetzt.
Bei der finalen Preisverleihung, die traditionell im großen Rahmen stattfindet, werden dann die Gewinner bekannt gegeben. Der Goldene Bär, die höchste Auszeichnung des Festivals, wird dem herausragendsten Film des Wettbewerbs verliehen. Doch auch die Silbernen Bären und andere Preise, wie der Publikumspreis, würdigen außergewöhnliche Leistungen in verschiedenen Kategorien.
Die Abstimmung erfolgt anonym, um eine faire und unvoreingenommene Entscheidung zu gewährleisten – jedes Jurymitglied gibt seine Stimme basierend auf persönlichem Urteil und fachlicher Expertise ab. So wird sichergestellt, dass die Berlinale jedes Jahr die besten Filme auszeichnet und feiert.
Licht, Kamera, Teufel: Die Berlinale auf deinem Heimkino
Die 75. Berlinale mag vorbei sein, doch für Filmliebhaber beginnt jetzt erst das eigentliche Vergnügen: Viele der prämierten Filme und Festival-Highlights stehen nun für das Heimkino bereit. Wer es nicht nach Berlin geschafft hat oder einige der gefeierten Werke noch einmal erleben möchte, kann sich nun bequem auf dem Sofa zurücklehnen und in die Welt des Festivals mit den Lautsprechern von Teufel eintauchen.
Im neuen Tab öffnen▶ DEFINION 3 Surround Power Edition „5.1-Set“Im neuen Tab öffnen: Das Lautsprecher-Set mit XXL-Subwoofer Im neuen Tab öffnenvon Teufel bietet ein beeindruckendes Heimkinoerlebnis mit erstklassiger Klangqualität und elegantem Design. Dieses Set kombiniert hochwertige Komponenten, um sowohl Film- als auch Musikliebhabern ein immersives Audioerlebnis zu bieten.
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FAQ zur Berlinale
Das vollständige Programm, einschließlich der Spielzeiten und Orte, wird auf der offiziellen Berlinale-Website veröffentlicht.
Tickets sind online auf der offiziellen Berlinale-Website erhältlich. Du kannst Tickets immer 3 Tage im Voraus ab 10:00 Uhr buchen.
Normalpreis: 15 Euro
Ermäßigter Preis: 10 Euro (für Studierende, Senioren, Menschen mit Behinderungen etc.)
Für spezielle Veranstaltungen wie den Publikumstag und die Uber Eats Music Hall können unterschiedliche Preise gelten.
Die Filme der Berlinale werden in mehreren Kinos in Berlin gezeigt, darunter der Berlinale Palast am Potsdamer Platz, der Zoo Palast am Kurfürstendamm, der Delphi Filmpalast und das CinemaxX am Potsdamer Platz. Weitere Spielstätten sind Kinos wie das Arsenal Kino, Babylon und die Hackeschen Höfe. Tickets und Spielzeiten sind auf der offiziellen Berlinale-Website zu finden. In unserem Blog erfährst du, welche dieser Kinos Dolby AtmosIm neuen Tab öffnen unterstützen.
Tipp: Für ein besonderes Filmerlebnis empfiehlt sich ein Besuch des Open-Air-Kinos am Brandenburger Tor, das während des Festivals ausgewählte Filme unter freiem Himmel zeigt. Der Eintritt ist kostenlos!
Noch mehr Surround-Sound: Entdecke die Soundbars von Teufel
- Titelbild: ©Elena TernovajaIm neuen Tab öffnen via Wikimedia Commons.
- Bild 1: ©Bernd Schuttke via Wikimedia Commons.






