Augmented-Reality-Brillen (AR) schaffen ein faszinierendes Erlebnis, indem sie virtuelle Komponenten in die Umgebung des Nutzers integrieren. Gut möglich, dass sich das Phänomen innerhalb weniger Jahre von einer Nischentechnologie zu einem essenziellen Bestandteil unseres Alltagslebens entwickelt. Wir verraten dir, welche Brillen zu den derzeitigen Spitzenmodellen gehören. Und welche dir zusätzliche Sound-Features bieten.
Die Augmented-Reality-Brille
Bei einer Augmented-Reality-Brille handelt es sich um ein vielseitig einsetzbares Wearable, mit dem sich digitale Inhalte ins eigene Blickfeld einblenden lassen. Der Nutzer sieht dabei weiterhin die reale Umgebung, diese wird jedoch durch virtuelle Komponenten teilweise überlagert. Dadurch schafft die Technologie eine Mischung aus virtuellen und realen Objekten, was dem Nutzer ein immersives Digitalerlebnis beschert.
AR vs. VR: Hierin liegt der Unterschied
Was das Erscheinungsbild des jeweiligen Wearables betrifft, sind auf den ersten Blick nur geringfügige Unterschiede zwischen AR- und VR-Brillen zu erkennen. Beide sind mit verstellbaren Kopfbändern oder anderen Tragekonstruktionen ausgestattet und verfügen über Sensoren und Kameras, um die Position der Brille definieren zu können.
Darüber hinaus besitzen sowohl AR- als auch VR-Brillen eine Linse, die das Bild vor dem Blickfeld des Nutzers projiziert. Und hier liegt schon der erste wichtige Unterschied: Im Gegensatz zu AR-Brillen, die eine transparente und somit lichtdurchlässige Linse besitzen, ist bei VR-Brillen eine undurchsichtige Linse verbaut, dank der sich die reale Umgebung vollständig mit virtuellen Inhalten überlagern lässt.
Mixed-Reality-Brillen (MR) verbinden Elemente aus AR und VR. Sie verfügen über geschlossene Displays mit Kameras, um die reale Umgebung darzustellen, und platzieren digitale Inhalte räumlich darin. Dadurch ermöglichen sie sowohl AR-ähnliche Anwendungen als auch vollständig virtuelle Erlebnisse und gelten derzeit als die flexibelste Form immersiver Wearables.
AR, VR und Mixed Reality im Vergleich
| Aspekt | AR-Brille (Augmented Reality) | MR-Brille (Mixed Reality) | VR-Brille (Virtual Reality) |
|---|---|---|---|
| Grundprinzip | Digitale Inhalte werden in die reale Umgebung eingeblendet | Reale Umgebung wird erfasst und mit digitalen Inhalten räumlich kombiniert | Die reale Umgebung wird vollständig durch eine virtuelle ersetzt |
| Sicht auf die Umwelt | Reale Umgebung bleibt direkt sichtbar (optisch transparent) | Reale Umgebung wird per Kamera dargestellt (Passthrough) | Reale Umgebung ist komplett ausgeblendet |
| Linsen / Display | Transparente bzw. lichtdurchlässige Optik | Geschlossene Displays mit Kameradurchsicht | Undurchsichtige Linsen mit geschlossenem Display |
| Immersion | Gering bis mittel | Mittel bis hoch | Sehr hoch |
| Interaktion mit der Umgebung | Eingeschränkt (Overlay-Charakter) | Hoch (Raum-, Hand- und Objekt-Tracking) | Keine reale Interaktion |
| Typische Nutzung | Navigation, Infoeinblendungen, Assistenz, Industrie | Spatial Computing, Gaming, Produktivität, MR-Anwendungen | Gaming, Simulationen, virtuelle Erlebnisse |
| Bewegungsfreiheit | Nutzung im realen Raum | Freie Bewegung im realen Raum mit Tracking | Meist auf definierte Spiel- oder Bewegungsbereiche begrenzt |
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AR-Brillen für Smartphones
Eine AR-Brille kann viele Funktionen erfüllen, die ein Smartphone zu bieten hat, solange es mit einem solchen verbunden ist. Um die Nutzung zu ermöglichen, greift die AR-Brille auf das Display und den Prozessor des Smartphones zurück. Zudem muss auf dem jeweiligen Smartphone eine herstellereigene App installiert sein.
Sofern du eine Smartphone-kompatible AR-Brille besitzt, kannst du diese beispielsweise als Kommunikationstool, Navigationssystem, Kalender oder virtuelles Shoppingcenter nutzen, dir interaktive Lerninhalte anzeigen lassen oder auf Anwendungen zugreifen, die beruflichen Zwecken dienen. So lassen sich über AR-Brillen mit den richtigen Tools auch Baupläne und Designs visualisieren oder betriebliche Administrationsaktivitäten durchführen.
Wenn du nach AR-Brillen suchst, die sich mit Smartphones connecten lassen, solltest du die folgenden Modelle unbedingt in die engere Auswahl nehmen:
Die RayNeo Air 3s wird per USB-C direkt mit dem Smartphone verbunden und nutzt dessen Rechenleistung sowie Inhalte als Quelle. Sie fungiert dabei als externes Display, das ein großes virtuelles Bild im Sichtfeld erzeugt und sich vor allem für Medienkonsum, Gaming oder einfache AR-Anwendungen eignet. Voraussetzung für die Nutzung ist ein kompatibles Smartphone sowie die jeweilige Hersteller-App.
Ähnlich arbeitet die XREAL Air 2 Pro, die ebenfalls als mobiler Bildschirm für Smartphones konzipiert ist. Auch hier erfolgt die Verbindung über USB-C, wobei das Smartphone Display-Inhalte und Apps an die Brille überträgt. Zusätzlich lässt sich die Lichtdurchlässigkeit der Gläser anpassen, was die Nutzung in unterschiedlichen Umgebungen erleichtert. Damit eignet sich das Modell sowohl für unterwegs als auch für den Einsatz im Arbeitsumfeld oder in der Freizeit.
Mixed-Reality-Brillen

Mixed-Reality-Brillen (MR) sind eigenständige Wearables, die Augmented Reality und Virtual Reality in einem System vereinen. Sie benötigen weder Smartphone noch PC oder Konsole, da sie über einen eigenen Prozessor, Sensorik, Kameras, Akku und ein eigenes Betriebssystem verfügen. Digitale Inhalte können dabei entweder vollständig virtuell dargestellt oder mithilfe von Kameras passgenau in die reale Umgebung eingeblendet werden. Damit bilden Mixed-Reality-Brillen aktuell die technologisch fortschrittlichste Form von AR-naher Nutzung im Consumer-Bereich.
Ein prominentes Beispiel ist die Apple Vision Pro. Apple positioniert das Gerät als „Spatial Computer“, der digitale Fenster, Apps und Medien räumlich in die reale Umgebung integriert. Dank hochauflösendem Passthrough, präzisem Hand- und Eye-Tracking sowie leistungsstarker Hardware eignet sich die Vision Pro vor allem für produktives Arbeiten, Medienkonsum und immersive Anwendungen. Klassisches Gaming spielt hier eine untergeordnete Rolle, stattdessen steht die Nutzung im Alltag und im professionellen Kontext im Vordergrund.
Ebenfalls zur Kategorie Mixed Reality gehört die Meta Quest 3S. Sie kombiniert klassisches VR-Gaming mit AR-ähnlichen Funktionen über Kameradurchsicht und richtet sich stärker an den Consumer- und Gaming-Markt. Die Quest 3S unterstützt sowohl vollständig virtuelle Spiele als auch Anwendungen, bei denen digitale Inhalte in die reale Umgebung eingebettet werden. Damit bietet sie einen vergleichsweise günstigen Einstieg in Mixed Reality, insbesondere für Entertainment und interaktive Erlebnisse.
AR-Brillen für Konsolen
Im Konsolen-Umfeld existiert derzeit praktisch kein echtes Augmented-Reality-Gaming. Zwar lassen sich einige AR- oder MR-Brillen grundsätzlich mit Spielekonsolen verbinden, doch dabei handelt es sich meist nicht um AR-Gaming im engeren Sinne, sondern um die Darstellung des Konsolenbilds auf einem virtuellen Display.
Aktuelle sogenannte AR-Brillen für Gaming funktionieren meist als externe Displays, die das Bild der Konsole spiegeln – etwa über Adapter oder Docks. Dabei entsteht zwar ein großes virtuelles Spielfeld vor den Augen, die Spiele selbst bleiben jedoch klassische 2D-Konsolenspiele ohne AR-Interaktion mit der realen Umgebung.
Unser Fazit: Wer auf der Konsole in neue Spielwelten eintauchen möchte, ist aktuell mit Virtual Reality besser bedient. Systeme wie PlayStation VR setzen zwar auf VR statt AR, sind aber speziell für Konsolen entwickelt und bieten echte, dafür optimierte Gaming-Erlebnisse.

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Worauf muss ich beim Kauf einer AR-Brille achten?
Überlege dir vor dem Kauf gut, welche Zwecke und Funktionen die AR-Brille erfüllen soll und ob diese beispielsweise bestimmte digitale Interaktionen ermöglichen soll. Wenn du deine AR-Brille auch für Gaming-Zwecke und somit in Verbindung mit deinem PC oder deiner Konsole nutzen möchtest, ist es wichtig, dass das Modell mit dem jeweiligen Gerät kompatibel ist. Letzteres ist auch wichtig, wenn du die Brille mit deinem Smartphone connecten möchtest. Wenn du Wert auf Audio-Features legst, sind vor allem Standalone-AR-Brillen interessant für dich.
Im Anschluss solltest du – z. B. über Rezensionen – in Erfahrung bringen, ob die von dir favorisierten Modelle eine zufriedenstellende Benutzererfahrung bieten, wie es in puncto Komfort und Passform aussieht und welche Batterielaufzeit du erwarten kannst.
Fun Facts rund um AR-Brillen
- Das Grundprinzip von Augmented Reality geht auf den Informatiker Ivan Sutherland zurück, der bereits 1968 erste digitale Grafiken direkt ins Sichtfeld einblendete.
- Berühmt wurde AR vor allem durch Filme wie Minority Report und Iron Man, deren Interface-Designs bis heute reale AR-Systeme beeinflussen.
- Die in vielen Sci-Fi-Filmen gezeigte Vision einer permanenten AR-Überlagerung des Alltags hat sich bislang nicht durchgesetzt, da sie technisch aufwendig und mental belastend ist.
- In der Medizin wird Augmented Reality bereits eingesetzt, um Ärzte während Operationen oder Trainings wichtige Informationen direkt im Sichtfeld anzuzeigen.
- Für echte Immersion spielt Audio eine zentrale Rolle, denn räumlicher Klang hilft dabei, digitale Inhalte in der realen Umgebung sinnvoll zu verorten.
- Titelbild: Reto ScheiwillerIm neuen Tab öffnen auf PixabayIm neuen Tab öffnen. Pixabay LicenseIm neuen Tab öffnen.
- Beitragsbild: My name is YanickIm neuen Tab öffnen auf UnsplashIm neuen Tab öffnen. Unsplash LicenseIm neuen Tab öffnen.
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