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Mehr als Sound: DMX macht den ROCKSTER 2 zum Showmaster

Zuletzt aktualisiert:

27.01.2026

Wer schon mal auf einem Festival stand, bei einem Clubgig geschwitzt hat oder nachts um drei plötzlich beschlossen hat, das Wohnzimmer in eine Bühne zu verwandeln, kennt das Gefühl: Musik allein reicht hier nicht. Erst Licht macht aus Sound eine Show. Und genau hier kommt Digital Multiplex, kurz DMX, ins Spiel. Die Technik sorgt normalerweise im Hintergrund für die Steuerung von Lichteffekten – steht in diesem Blog aber einmal selbst im Rampenlicht.

Was genau ist eigentlich DMX?

DMX steht also für Digital Multiplex. Klingt erstmal nach Serverraum und Kabelsalat, ist aber in Wahrheit der globale Standard, mit dem Lichtsysteme gesteuert werden. Egal ob Theater, Stadthalle, Techno‑Club oder Dorffest: Wenn Lichter synchron leuchten, dimmen oder im Takt pulsieren, kommunizieren sie fast immer über DMX. Ein DMX‑Signal sagt Leuchten ganz nüchtern, was sie wann tun sollen: Farbe wechseln, heller werden, dunkler werden, Effekt starten. Kein Chaos, kein Rätselraten – sondern klare Kommandos. Und genau das macht DMX so erfolgreich.

Der neue ROCKSTER 2: Partyanimal trifft Lichtregie

Mit dem ROCKSTER 2 gehen wir einen ungewöhnlichen Schritt: Er ist einer der ersten portablen Bluetooth‑Speaker, der DMX‑Signale senden kann. Das bedeutet: Der Sound kommt aus dem ROCKSTER 2 – die Lichtshow auch.

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Der ROCKSTER 2 unterstützt DMX

Lichtsteuerung, die sich so einfach anfühlt wie Musikstreaming

Sobald du deinen ROCKSTER 2 mit der Teufel Go AppIm neuen Tab öffnen verbunden hast, übernimmt diese die Kontrolle über deine Lichtshow. Ein paar Tipps, kein externes Lichtpult, keine komplizierten Menüs – einfach App öffnen, zu DMX‑Lichtshow wechseln und loslegen.

Teufel Go App Screenshot DMX

Das Coole daran: DMX, eigentlich ein klassischer Bühnenstandard, wird hier auf Intuition und Spaß heruntergebrochen. Statt mit Zahlen, Kanälen oder Programmen zu hantieren, steuerst du die Lichtstimmung direkt über klare Presets und simple Optionen. In der App legst du fest:

  • wie deine Lichtsysteme auf den Beat reagieren, von kraftvoll bis dezent
  • wie und ob die Farben wechseln, fließend oder konstant bleiben
  • welches der acht Farbthemen gerade zur Musik, zum Raum oder zur Stimmung passt

So fühlt sich DMX nicht mehr nach Technik an, sondern wie ein natürlicher Teil der Party. Du hörst einen neuen Track, wechselst das Farbthema – und die Atmosphäre passt sich sofort an.

Wie genau funktioniert der ROCKSTER 2 als Lichtshowmaster?

Du benötigst den ROCKSTER 2, ein Lichtsystem, ein DMX-Kabel und eine Verteilersteckdose. Alle weiteren Schritte werden auf unserer DMX-Hilfeseite im Teufel Support Guide erklärt.

Rückseite des ROCKSTER 2: DMX-Lichtshow-Anschluß serienmässig

Du kannst kompatible DMX‑Lichtsysteme wie RGB‑PARs, LED‑Bars oder Lichtorgeln direkt anschließen und in Reihe betreiben. Kein zusätzliches Pult, kein Laptop, kein DMX‑Diplom nötig.

ROCKSTER 2, DMX-Kabel, Lichtsystem, Stromverteiler (von links)

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Ein kurzer Blick auf die DMX-Geschichte

DMX entstand in den 1980er‑Jahren, als Lichttechniker endgültig genug davon hatten, für jeden Scheinwerfer eigene Kabel zu legen. Ziel: ein einziger Standard, der zuverlässig funktioniert – selbst dann, wenn Rauchmaschinen, wummernde Bässe und schwitzende Techniker zusammenkommen. Bereits die erste Version war so robust, dass sie bis heute nahezu unverändert genutzt wird.

Der ROCKSTER 2: das DMX-Feature und mehr im Video

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Die 5 häufigsten Fragen rund um DMX

Was ist DMX?

DMX ist die digitale Sprache, mit der Lichttechnik gesteuert wird. Statt jedes Licht einzeln zu bedienen, schickt eine zentrale Quelle klare Befehle: Farbe, Helligkeit, Effekt. Das System ist seit Jahrzehnten Standard auf Bühnen, in Clubs und auf Events – weil es zuverlässig, präzise und herstellerübergreifend funktioniert.

Brauche ich für DMX zwingend ein Lichtpult?

Nicht unbedingt. Klassisch übernimmt ein Lichtpult oder eine Software die Kontrolle, aber moderne Lösungen wie die direkt im ROCKSTER 2 integrierte Schnittstelle können diese Rolle direkt übernehmen. Entscheidend ist nur, dass ein Gerät DMX‑Signale senden kann. Für einfache Setups reicht das vollkommen – ohne zusätzliches Pult oder Laptop.

Was bedeuten DMX‑Kanäle und Adressen?

DMX arbeitet mit Kanälen – bis zu 512 pro „Universe“. Jeder Kanal steuert genau eine Funktion, etwa eine Farbe oder die Helligkeit. Die DMX‑Adresse sagt einem Licht, ab welchem Kanal es zuhören soll. Nutzt eine Leuchte mehrere Kanäle, belegt sie automatisch mehrere Plätze. Stimmt die Adresse, reagiert alles korrekt – stimmt sie nicht, passiert meist gar nichts oder etwas völlig Unerwartetes.

Welche DMX‑Lichter funktionieren – und welche nicht?

Grundsätzlich funktionieren alle DMX‑fähigen Leuchten, entscheidend ist aber der Kanalmodus. Einfache RGB‑Lichter mit wenigen Kanälen sind ideal. Sehr komplexe Geräte mit vielen Funktionen brauchen entsprechend mehr Kanäle – und nicht jede Steuerquelle unterstützt diese. Vor dem Anschließen lohnt sich immer ein Blick ins Handbuch der Leuchte.

Fazit: DMX wird zum Party-Gadget

DMX war jahrzehntelang das Werkzeug der Profis. Der ROCKSTER 2 bringt es dahin, wo es hingehört: zu den Menschen, die einfach feiern wollen. Kein Studium, kein Pult, kein Kabelalptraum. Nur Musik, Licht – und der Moment, in dem aus einer Party eine Show wird.

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