Die Bluetooth-Technologie begleitet uns schon lange – und mindestens genauso lange halten sich einige Mythen über diese kabellose Verbindungsmöglichkeit. Allen voran die unbegründete Sorge, dass Bluetooth-Kopfhörer irgendwie ungesund sein könnten. Wir gehen dieser und ein paar weiteren Bluetooth-Mythen auf den Grund und räumen auf mit Vorurteilen.
YouTube Tutorial zum Thema: Sind Bluetooth-Geräte ungesund?
Die Bluetooth-Technologie ist schon längst Alltag, doch es gibt noch immer Mythen über eine angeblich ungesunde Strahlung. Wir gehen diesen im Video auf den Grund und räumen mit Vorurteilen auf.
Zum Verständnis: Wie funktioniert Bluetooth?
Bluetooth ist neben WLAN ein wichtiger und weit verbreiteter Funkstandard. Er ist herstellerübergreifend in zahlreichen Geräten verbaut und funktioniert so: Wenn du beispielsweise dein Smartphone mit einem Bluetooth-Lautsprecher verbindest, kommunizieren die beiden Geräte über hochfrequente elektromagnetische Felder. Dort entsteht also die „Bluetooth-Strahlung“. Über diese sehr stabile Verbindung tauschen die Geräte kabellos Daten aus – meist nur über kurze Distanzen.

Wie weit ein Bluetooth-Signal reicht, hängt von der Sendeklasse ab. Die Klassen 2 und 3 erreichen Reichweiten von 5 bis 30 Metern. Dieser Standard ist in den meisten Geräten – wie Bluetooth-Kopfhörern, -Lautsprechern, in Wearables oder auch den meisten Smartphones – verbaut. Mit der Klasse 1 sind Reichweiten von 100 Metern oder sogar mehr möglich.
Ist Bluetooth-Strahlung nun ungesund?
Wir sind in unserem Alltag fast ständig von elektrischer Strahlung umgeben, die auch als Elektrosmog bezeichnet wird. Bluetooth trägt ebenfalls dazu bei. Allerdings ist die Strahlung, die von herkömmlichen Bluetooth-Geräten ausgeht, sehr gering – geringer als beispielsweise bei einem Smartphone oder dem WLAN-Router.
SAR – die Maßeinheit für elektromagnetische Strahlung
Die Maßeinheit, mit der beurteilt wird, wie stark die abgegebene Strahlung ist, ist die Spezifische Absorptionsrate (SAR). Sie gibt an, wie viel Strahlung vom menschlichen Körper aufgenommen wird. Selbstverständlich gibt es Regelungen und Höchstwerte. Diese stammen vom Bundesamt für Strahlenschutz und besagen, dass bis zu 0,08 Watt pro Kilogramm des gesamten Körpergewichts beziehungsweise bis zu 2 Watt pro Kilogramm lokal bei einzelnen Körperbereichen unbedenklich sind. Mit letzteren ist beispielsweise der Kopf gemeint.
Wie hoch ist die Strahlung bei Handys und Bluetooth-Kopfhörern?
SAR-Werte bei bestimmten Smartphones kannst du beim Bundesamt für Strahlenschutz nachsehenIm neuen Tab öffnen. Ein paar konkrete Beispiele:
- Huawei P30: SAR-Wert am Ohr 0,33, SAR-Wert am Körper 0,85.
- Apple iPhone 11: SAR-Wert am Ohr 0,95, SAR-Wert am Körper 0,99
- Samsung Galaxy S10: SAR-Wert am Ohr 0,48, SAR-Wert am Körper 1,59
Die Apple Airpods – die zu den ersten True Wireless In-Ear-Kopfhörer gehören – haben eine Sendeleistung der Klasse 1, damit eine hohe Reichweite und ebenfalls einen SAR-Wert, der mit denen von Smartphones vergleichbar ist, nämlich 0,466 Watt pro Kilogramm. Was immer noch deutlich unter dem Grenzwert von 2 Watt liegt.
Die meisten anderen Bluetooth-Kopfhörer, so auch die REAL BLUE TWS 3Im neuen Tab öffnen von Teufel, gehören der Sendeklasse 2 oder 3 an und weisen dadurch wesentlich geringere Werte auf.

Entwarnung: Bluetooth-Kopfhörer sind ungefährlich
Wie du siehst, bewegen sich alle diese Geräte im unbedenklichen Bereich. Bluetooth-Geräte mit Sendeklassen 2 und 3 bleiben aufgrund der niedrigen Sendeleistung immer unter den empfohlenen Höchstwerten – diese Entwarnung gibt das Bundesamt für StrahlenschutzIm neuen Tab öffnen. Tatsächlich tust du dir also eher einen Gefallen, wenn du statt mit dem Handy am Ohr über Bluetooth-Kopfhörer telefonierst – etwa mit unseren REAL BLUE mit eingebauter FreisprecheinrichtungIm neuen Tab öffnen.

Zu viel Elektrosmog sollte vermieden werden: Tipps für den Strahlungs-Detox
Konkret zu Bluetooth können wir also Entwarnung geben: Du musst dir keine Sorgen machen, die Nutzung von Bluetooth-Kopfhörern ist nicht gefährlich. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt jedoch generell, die elektromagnetische Strahlung um einen herum zu minimieren. Wir können dem Elektrosmog praktisch nicht entgehen – aber wie immer gilt: Das Maß ist entscheidend. Zu den wichtigsten Tipps zählen beispielsweise:
- WLAN-Router sollten in Bereichen aufgestellt sein, an denen sich niemand lange in unmittelbarer Nähe aufhält.
- Nicht benutzte Geräte oder Sendefunktionen wie Bluetooth, WLAN oder auch mobile Daten sollten ausgeschalten werden.
- Nachts sollte das Smartphone nicht direkt neben dem Kopf oder bestenfalls gar nicht im Schlafzimmer liegen. Tipp, wenn du dein Handy als Wecker nutzt: Stelle nachts den Flugmodus ein.
Weitere Tipps, wie du deine persönliche Strahlenbelastung im Alltag möglichst gering halten kannst, findest du beim BUNDIm neuen Tab öffnen.
Bluetooth-Lautsprecher von Teufel
Weitere Bluetooth-Mythen
Die Behauptung, dass Bluetooth-Kopfhörer schädlich seien, ist nicht der einzige Mythos, der über Bluetooth kursiert – hier eine Auswahl weiterer Behauptungen bezüglich des Übertragungsstandards:
- Bluetooth kann nicht durch Wände senden: Dieser Mythos resultiert womöglich schlicht aus der begrenzten Reichweite einer Bluetooth-Verbindung. Zwar stellen dicke Wände ein Hindernis dar, das die Verbindungsqualität einschränken kann. Aber sobald du hinter einer Wand verschwindest, bricht keineswegs sofort die Verbindung ab. Viel entscheidender bei Bluetooth ist der Abstand zwischen den gekoppelten Geräten.
- Bluetooth und WLAN kann man nicht gleichzeitig nutzen: Beide Übertragungswege nutzen tatsächlich das gleiche Funkfrequenzband zum Senden von Daten. Allerdings befinden sich auf diesem Frequenzband mehrere Kanäle, die von Bluetooth und WLAN genutzt werden können. Die Technologien sind mittlerweile so intelligent, dass sie ständig nach einer freien Frequenz suchen und hin und her wechseln können, wenn es irgendwo eng wird. Du kannst also beruhigt Bluetooth und WLAN gleichzeitig nutzen, ohne Funkstörungen zu befürchten.
- Bluetooth verbraucht ständig Akkuleistung: Zu den Anfangszeiten war es tatsächlich so, dass Bluetooth deinem Handy relativ kräftig Akkuladung entzogen hat. Doch glücklicherweise entwickeln sich Technologien weiter. Bei neueren Bluetooth-Versionen (aktuell sind wir bei Bluetooth 5) musst du dir keine Sorgen machen, dass eine dauerhaft bestehende Bluetooth-Verbindung deinen Akku leer saugt. Wenn du beispielsweise dein Smartphone mit deinen In-Ear-Kopfhörern gekoppelt hast, wird nur beim Aufbauen der Verbindung und beim Abspielen von Musik Akkuladung verbraucht. Bleiben die Kopfhörer stumm, ruht auch die Bluetooth-Verbindung.
Bluetooth-Kopfhörer für unbeschwerten Musikgenuss
▶ SUPREME INIm neuen Tab öffnen: Der In-Ear-Kopfhörer der Spitzenklasse lässt dir alle Freiheiten und sieht auch noch toll aus. Ob beim Joggen, Chillen oder einfach nur Netflixen am Notebook: Er bietet dir flexible Tragemöglichkeiten, bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit, eine In-Line-Fernbedienung für Musiksteuerung und Telefonie und selbstverständlich satten Sound mit seidigen Höhen und trockenem Bass.
▶ AIRYIm neuen Tab öffnen: Kabellos und ganz unbeschwert Musik hören – auf dem Sofa oder auf dem Weg zur Arbeit. Der AIRY ist aufgrund seines besonders geringen Gewichts kaum zu spüren und auch über längere Zeit sehr angenehm zu tragen: Auch aufgrund der wunderbar klaren Musikwiedergabe. Denn der AIRY verfügt über Bluetooth aptX, für beste Soundqualität.
Weitere Kopfhörer von Teufel
Fazit: Strahlung von Bluetooth-Kopfhörern ist nicht schädlich
- Hersteller von Bluetooth-Geräten müssen bestimmte Höchstwerte für die abgegebene elektromagnetische Strahlung beachten.
- Die Bluetooth-Strahlung eines Kopfhörers ist so gering, dass sie vollkommen unbedenklich ist.
- Du bekommst mehr Strahlung ab, wenn du mit deinem Handy am Ohr telefonierst, als wenn du mit In-Ear-Kopfhörern Musik hörst.
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