Gaming-Equipment: So stark hat sich die Technik verändert

Egal, ob du Rollen-, Renn-, Jump ’n‘ Run- oder Sportspiele favorisierst: Für das ultimative Gaming-Erlebnis am Computer braucht es in jedem Fall eine hochwertige Hardware. Neben erstklassigen Gaming-Lautsprechern gehören Tastatur und Maus in Sachen Gaming-Equipment zu den wichtigsten Komponenten. Im Verlauf der Zeit hat es hier die eine oder andere interessante Entwicklung gegeben. Wir zeigen dir, was sich in den vergangenen Jahrzehnten getan hat.

Die Tastatur: Geschichte und Facts zum wichtigen Eingabegerät

Egal, ob ein Computer beruflichen Zwecken oder als Spielegerät dient: Ohne eine Tastatur wäre seine Nutzung undenkbar. Das war schon vor 40 Jahren so, auch wenn die Klaviaturen zu dieser Zeit noch ein erhebliches Verbesserungspotenzial besaßen. Vor allem der Umstand, dass der Tastenanschlag bei den meisten Ausführungen deutlich zu hören war, sorgte hier und da für Unmut. Denn in Großraumbüros konnten die Klaviaturen schon mal eine enorme Geräuschkulisse erzeugen.

Zu einem regelrechten Top-Seller entwickelte sich seinerzeit das beige Model M von Tech-Schwergewicht IBM. Vor allem die hohe Stabilität und der präzise Druckpunkt zählten zu den Vorzügen dieser Tastatur, aufgrund derer sie millionenfach verkauft wurde.

Übrigens: Am Layout der Tastatur hat sich in all den Jahren quasi gar nichts geändert. Damals wie heute setzten die Entwickler in Deutschland auf das bewährte QWERTZ-System. Allerdings sind die heute verfügbaren Klaviaturen in vielen Punkten deutlich moderner. Sowohl die Geräte als Ganzes als auch die Tasten fallen heutzutage deutlich flacher aus, wodurch sich die Tastatur wesentlich komfortabler nutzen lässt. Zudem sind die Anschläge bei den meisten modernen Geräten verhältnismäßig leise.

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Tastaturen speziell für Gamer: Auf diese Unterschiede solltest du achten

Wer für sein Leben gerne zockt und an sein Setup dementsprechend hohe Ansprüche stellt, der ist mit einer Gaming-Tastatur bestens beraten. Die für Zocker konzipierten Geräte reagieren besonders schnell und präzise, was sich vor allem dann als Vorteil erweist, wenn du eine Taste in kürzester Zeit mehrmals betätigst. Viele Ausführungen punkten zudem mit einer stylischen Hintergrundbeleuchtung und einer vergleichsweise hohen Robustheit.

In Sachen Schalttechnik wird vor allem zwischen taktilen und linearen Schaltern unterschieden. Bei taktilen Modulen hat der Nutzer das Gefühl, dass beim Drücken der Taste eine Art Auslöseschwelle überwunden werden muss. Wird eine Taste betätigt, ist ein leises Klicken zu hören, das dem Anwender signalisiert, dass der Tastendruck „erfolgreich“ war.

Häufig sind solche Modelle mit sogenannten Rubberdomes versehen. Dabei handelt es sich um Gumminoppen, die unter den Tastenkappen angebracht sind. Die Switche sind deutlich weniger langlebig als die klassischen mechanischen Schalter, doch dafür fallen die entsprechenden Tastaturen vergleichsweise günstig aus.

Im Falle von linearen Schaltern geht der Anschlag dagegen reibungs- und geräuschlos vonstatten. Heißt: Die Betätigung einer Taste erfordert nicht den Hauch von Kraft und es treten keine lästigen Anschlagsgeräuschen auf. Da freuen sich deine Finger und Mitmenschen gleichermaßen!

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Die Computermaus: Ohne sie geht nichts

Ebenso wie die Tastatur hat auch die Computermaus eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Geburtsstunde des kleinen Steuerungsgeräts fällt in das Jahr 1963. Damals setzte sich der US-Amerikaner Douglas C. Engelbart mit dem Entwurf des ersten Maus-Prototyps ein dickes Denkmal in der Technik-Welt. Allerdings präsentierte er seine Erfindung erst im Dezember 1968 der Öffentlichkeit.

Ein bemerkenswerter Fakt: Das innovative Gerät interessierte zunächst kaum jemanden. Wer zur damaligen Zeit einen Computer nutzte, der steuerte diesen ausschließlich mit der Tastatur. Erst zu Beginn der Siebzigerjahre fand die Maus größere Beachtung.

Nachdem die Entwickler anfangs noch auf mechanisch-elektrische Mäuse setzten, etablierte sich später die optomechanische Maus, bei der die Bewegungen mithilfe einer Rollkugel, Lochscheiben und entsprechender Lichtschranken in Signale transformiert wurden.

Allerdings kam es bei beiden Maus-Varianten relativ schnell zu Verschleißerscheinungen, sodass in den späten Achtzigerjahren eine weitere Ausführung den Markt eroberte: die optische Maus mit LEDs. Diese ermöglichte dank einem integrierten Mikroprozessor nicht nur eine präzisere Steuerung, sondern war obendrein auch noch viel robuster als ihre Vorgänger. Seit 1991 waren optische Mäuse außerdem in einer kabellosen Version erhältlich. Zunächst kommunizierten diese via Infrarot, ab 2002 dann via Bluetooth.

Erst 2004 kam es mit dem Release der ersten Lasermaus zu einer weiteren bedeutenden Neuerung. Im Gegensatz zu optischen Mäusen mit LEDs funktioniert diese Variante auf nahezu allen Oberflächen, womit eine noch einfachere Nutzung einhergeht.

Gaming-Mäuse sorgen für maximalen Spaß beim Zocken

Natürlich gibt es für passionierte Zocker heutzutage auch spezielle Gaming-Mäuse. Diese verfügen in der Regel über einen optischen Hochleistungssensor, der eine besonders hohe Punktdichte erreicht. Viele Modelle sind ergonomisch oder sogar beidhändig geformt und verhältnismäßig leicht, wodurch sie sich besonders angenehm nutzen lassen.

Viele Gaming-Mäuse sind darüber hinaus mit zusätzlichen Seitentasten ausgestattet, die dem User noch mehr Handlungsoptionen bieten. Gerade bei komplexeren Computerspielen erweisen sich diese Ausführungen als vorteilhaft, denn durch die zusätzliche Nutzung des Daumens kannst du in bestimmten Situationen deutlich schneller reagieren. Ich sage nur ein Wort: Quick-Time-Events!

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Gaming-Mäuse wie die Razer Basilisk V3 garantieren ein tolles Spielerlebnis.

Gamepad, Lenkrad und Co.: So pimpst du dein Gaming-Equipment!

Seit den Sechzigerjahren war der Joystick mit Drehregler und Knöpfen unter Zockern das am meisten verbreitete Eingabegerät. Jeder, der damals Videospiele wie Spacewar oder Pong zocken wollte, verwendete den charakteristischen Schaltknüppel und auch im Zusammenhang mit Flugsimulationsspielen kam das Gerät häufig zum Einsatz.

Spätestens seit der Jahrtausendwende hat der Joystick jedoch ausgedient. Wer seinen Computer in eine Spielekonsole verwandeln will, nutzt stattdessen in der Regel einen Controller. Diese ähneln stark den Steuerungsgeräten, die du auch für die PlayStation oder Xbox benötigst. Doch es gibt auch noch weitere Module, mit denen du dein Gaming-Equipment optimieren kannst:

Wenn du zum Beispiel leidenschaftlich gerne Autorennspiele zockst, kannst du beispielsweise auf ein Gaming-Lenkrad mit Pedalset zurückgreifen. So holst du dir waschechte Renn-Action ins heimische Wohnzimmer und profitierst außerdem von Vibrationseffekten, die das Fahrgefühl im virtuellen Cockpit maximal authentisch machen:

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Lesetipp: Du möchtest lieber ganz ohne Controller und nur mit deinen Fingern zocken? In dem Fall solltest du mal unseren Beitrag zum Thema „Mobiles Gaming“ auschecken!

Gamepads für Konsolen: So hat es sich gewandelt

Mit dem Famicom von Nintendo erschien im Jahr 1983 die erste Konsole, die mithilfe eines Gamepads gesteuert wurde. Allerdings ließen sich die Controller noch nicht wirklich komfortabel nutzen und auch die Steuerungsmöglichkeiten waren noch eingeschränkt. Ende 1994 brachte Sony für seine PlayStation schließlich ein neues Joypad heraus, das sich dank zweier Hörnchen ergonomisch halten ließ.

Anfang 1998 folgte schließlich mit dem DualShock-Controller für die PlayStation eine kleine Revolution. Dieser verfügte nämlich über zwei Analog-Sticks und kam außerdem mit einigen zusätzlichen Buttons. Bis heute orientieren sich Hersteller an dem Layout des Sony-Gamepads. Eine Ausnahme stellt die bis 2013 hergestellte Nintendo Wii dar, die sich mit einer Motion-Control-fähigen Fernbedienung steuern ließ.

Tipp für passionierte Gamer: Damit du aufgrund von ungünstigen Sitzpositionen nicht irgendwann von Rückenschmerzen gequält wirst, solltest du unbedingt Vorkehrungen treffen. In unserem Beitrag „Gaming-Action: Tipps für ergonomisches Sitzen“ findest du wertvolle Ratschläge!

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Razer Huntsman Mini Linear: Ein echter Hingucker beim Gaming!

Razer Huntsman Mini Linear: Mit dieser Tastatur optimierst du dein Gaming-Erlebnis garantiert. Nicht nur verfügt sie über äußerst robuste Tastenkappen und Sekundärfunktionen – sie macht auch optisch dank ihrer Beleuchtungseffekte etwas her.

Razer Basilisk V3: Diese ergonomische Maus ist der perfekte Partner für die eben vorgestellte Tastatur. Neben einer Multifunktionstaste verfügt sie über 11 weitere programmierbare Tasten und kann außerdem in 16,8 Millionen Farben erstrahlen.

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Fazit: Gaming-Equipment hat eine spannende Entwicklung hinter sich

  • Am Layout der Tastatur hat sich mit den Jahren quasi nichts verändert – das QWERTZ-System ist „still going strong“. Dafür fallen viele moderne Geräte flacher und geräuschloser aus.
  • Gaming-Tastaturen sind ein Muss für leidenschaftliche Zocker. Man unterscheidet in puncto Schalttechnik zwischen taktilen und linearen Schaltern.
  • Die Computermaus wurde 1963 von Douglas C. Engelbart erfunden. Im Lauf der Zeit sind verschiedene Varianten von ihr erschienen: mechanisch-elektrische Mäuse, optomechanische Mäuse, optische Mäuse mit LEDs und schließlich Lasermäuse.
  • Genau wie Gaming-Tastaturen sind auch Gaming-Mäuse ein beliebtes Tool. Vor allem solche mit zusätzlichen Seitentasten.
  • Auch Controller sind längst nicht mehr wegzudenken. 1998 hat z. B. der Playstation-DualShock-Controller mit seinen zwei Analog-Sticks und zusätzlichen Buttons Controller-Geschichte geschrieben.

Titelbild: Caspar Camille Rubin. Unsplash. Unsplash License

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Autor:in

Teufel Blog Redaktion

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