Gaming-Headset – Starker Sound ist nicht genug

Das Gaming-Headset ist die auditive Schnittstelle des Gamers zum Spiel und zu anderen Spielern. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Schallwandler, das Mikrofon, die (Software-)Ausstattung und die Anschlüsse. In diesem Beitrag gehen wir alle wichtigen Punkte Schritt für Schritt durch.

Hohe Klangqualität als Kernkompetenz

Tiefenreiche Explosionen, Stimmen im mittleren Frequenzbereich, hohe Frequenzen im Soundtrack – in Spielen tauchen unterschiedlichste Töne und Geräusche über die gesamte Bandbreite hinweg auf. Das stellt an die allgemeinen Klangeigenschaften eines Gaming-Headsets hohe Anforderungen. Es sollte nicht nur den gesamten Frequenzbereich sauber wiedergeben, sondern das auch im Rahmen eines ausgewogenen Frequenzgangs tun. Gerade im Tieftonbereich sollte das Headset nicht schwächeln, weil vor allem die Bässe dem gesamten Spielesound die nötige Wucht verleihen. Bis zu einem gewissen Grad ist es aber Geschmackssache, ob der Bassbereich oder die Mitten im Frequenzgang etwas stärker betont sind.

Surround-Sound über die Kopfhörer?

Die akustische Ortung von Gegnern und anderen Geräuschquellen innerhalb des Spielgeschehens kann ein ganz neues Spielerlebnis bedeuten, wenn man es bislang noch nicht kannte. Nun geben Kopfhörer üblicherweise Stereo-Sound aus – über einen kleinen Lautsprecher für jedes Ohr. Durch sogenannte psychoakustische Effekte ist es aber möglich, auch mit nur zwei Klangquellen einen – zumindest in der menschlichen Wahrnehmung erzeugten – Raumklang wiederzugeben. Schallwellen lassen sich durch Laufzeit- und Pegelunterschiede so modellieren, dass auch Kopfhörer mit je einem Lautsprecher pro Seite (meist sogenannten Treibern) einen räumlich differenziertes Klangbild erzeugen können.

Auch ein Gaming-Headset kann Raumklang erzeugen
Wenn Kopfhörer den Raum kllingen lassen

Um solche Effekte zu ermöglichen, muss das Gaming-Headset entsprechende Codecs unterstützen. Das funktioniert am besten, wenn im Gaming-Headset selbst (oder im Kabel) eine kleine Soundkarte integriert ist, die den Surround-Sound simuliert. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass damit auch der häufig nicht sonderlich funktions- und soundstarke Soundchip auf dem Mainboard des Computers nicht mehr gebraucht wird.

Tragekomfort eines Gaming-Headsets

Eine Gaming-Session kann gut und gerne vier Stunden und länger dauern. Fehlender Tragekomfort und mangelnde Verarbeitung können sich da böse auswirken. Over-Ear-Kopfhörer sind gegenüber anderen Bauarten beim Langzeittragekomfort häufig im Vorteil. Sie umschließen die Ohren und üben auf sie dadurch keinen Druck aus. Zudem schirmt die geschlossene Bauweise das Gehör besonders gut ab und lässt Schallwellen umgekehrt nicht nach außen dringen. Das kann jedoch wiederum auf die sich diffus ausbreitenden tieffrequenten Schallwellen negative Auswirkungen haben.

Im Zusammenhang mit Komfort und Verarbeitung solltest du folgende Punkte beachten:

  • Gewicht des Gaming-Headsets
  • Polsterung der Auflageflächen und des Kopfbands
  • Anbringung und Einstellungsmöglichkeiten des Mikrofons.
  • Länge des Anschlusskabels (bzw. ggf. kabellose Ausführung)

Bei TeamSpeak aufeinander hören

Wenn du im Teamchat, zum Beispiel beim verbreiteten TeamSpeak, immer wieder „Was?!“ zu hören bekommst, solltest du dir Gedanken über dein Mikrofon machen. Gut möglich, dass der Grund schwammige oder krächzende Stimmwiedergabe ist. Das kann den Spaß am Zocken durchaus mindern – in erster Linie natürlich für die Mitspieler. Der Schallwandler im Mikrofon sollte daher die Signale sauber verarbeiten. Achte außerdem darauf, dass eine Filterfunktion für Umgebungsgeräusche integriert ist. Empfehlenswert ist es außerdem, dass das Mikrofon Atemgeräusche herausfiltert.

Xbox, PlayStation, PC: Gaming-Headsets und Plattformkompatibilität

Was die Kompatibilität angeht, muss man bei einem Gaming-Headset im Grunde nicht viel beachten. Am PC und an den etablierten Konsolen findet ihr heute Klinkenbuchsen. Einen Ausgang für die Kopfhörer und einen Eingang für die Stimmsignale. Alternativ gibt es auch Headsets mit einem USB-Anschluss.

Teufel CAGE – Sound ist mehr als nur ein Spiel

Der Teufel CAGE ist mit PC, Xbox One, PS4 und Nintendo Switch kompatibel

Mit dem CAGE kämpfst, rennst und springst du mit High-End-Sound auf den Ohren durch die Spielwelt. Das High-End-Gaming-Headset klingt nicht nur glasklar und wuchtig, sondern erzeugt auch eine erstklassige räumliche Klangkulisse. Du hörst also auch, wo der nächste Gegner lauert.

  • ▶ Jedes Bauteil erfüllt höchste Ansprüche: von den integrierten Neodym-Magneten über die gesamten Treiber bis hin zur integrierten USB-Soundkarte.
  • ▶ „Mixed Audio Play“ kann die Audio-Signale von Smartphone und Konsole zusammenführen. Das erlaubt es dir, während des Spielens Musik vom Smartphone zu hören.
  • ▶ Das Mikrofon lässt sich einfach auf der linken oder rechten Seite der Kopfhörer anbringen.
  • ▶ Zahlreiche (Equalizer-)Einstellungen über das Teufel Audio Center und funktionale Tasten am Headset-Gehäuse.

In diesem Blog stellen wir die Entwicklung des Teufel CAGE vor.

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Fazit: Multitasking ist beim Gaming-Headset gefordert

  • Ein Gaming-Headset sollte im gesamten Frequenzbereich präzisen und wuchtigen Sound liefern. Besondere Bedeutung kommt in Spielen dem Tieftonbereich zu.
  • Eine integrierte Soundkarte mit Unterstützung von Surround-Sound-Codecs kann das Spiele-Erlebnis auf ein neues Niveau heben.
  • Over-Ear-Kopfhörer können auch über Stunden hohen Tragekomfort gewährleisten.
  • Das Mikrofon sollte über Filterfunktionen für Umgebungs- und Atemgeräusche verfügen.
Gaming-Headset – Starker Sound ist nicht genug
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Teufel Blog Redaktion

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