Hinterkopf einer Frau mit Teufel Kopfhörer.

#Zukunftsmusik VI: Energiequelle Schnee & KI-Metalrock

Über den Sinn und Zweck der einen oder anderen Erfindung kann man sich sicherlich streiten. Diesmal haben wir jedoch eine große Entdeckung in der Trendschau: Strom aus Schnee. Doch auch im Wohnzimmer gibt es was Neues für mehr TV-Genuss. Und wer genug vom Tatort und stattdessen Lust auf Death Metal hat, der hört einfach mal in den YouTube-Channel von Dadabots rein.

Neue Energiequelle: Stromgewinnung aus Schnee ist möglich

Die Forschung im Bereich nachhaltiger Energiequellen ist einer ganz neuen Energiequelle auf die Spur gekommen: Schnee. Schneeflocken sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch elektrostatisch positiv geladen. Wissenschaftler der Universität von Kalifornien haben herausgefunden, dass Silikon als negativ geladenes Gegenstück Elektrizität entstehen lässt.

Die Forscher sind nicht bei der Theorie stehen geblieben, sondern haben bereits ein Strom erzeugendes Objekt per 3D-Druck hergestellt. Dieses besteht grundsätzlich aus einer dünnen Silikonschicht sowie einer Elektrode, die die generierte Energie aufnimmt. Die Wissenschaftler nennen das Objekt „Schneebasierter triboelektrischer Nanogenerator“ (TENG). Er ist leicht, günstig und flexibel einsetzbar.

Sschneebasierter triboelektrischer Nanogenerator
Funktionsweise des schneebasierten triboelektrischen Nanogenerators.

Bringt man den Nanogenerator auf Rucksack oder Kleidung an, könnte ein Spaziergang im Schneesturm direkt den Handy-Akku oder Bluetooth-Kopfhörer aufladen. Auch Wetterstationen in schneereichen Gegenden könnten ihre Energie statt aus Sonnenlicht direkt aus Schnee produzieren. Generell kann eine Kombination aus Solarpanel und Silikonüberzug dafür sorgen, dass sowohl bei strahlendem Sonnenschein als auch dichtem Schneefall Energie erzeugt werden kann.

Den Fernseher überall hören und steuern

Während der morgendlichen Nachrichten im Fernsehen unter die Dusche hüpfen oder das Abendessen in der Küche zubereiten und trotzdem nichts von der interessanten Diskussion in der Talkshow verpassen: Das geht, indem man den Ton vom Fernseher einfach mal mitnimmt. Mit einem tragbaren TV-Lautsprecher ist das kein Problem. Sony geht mit seiner kabellosen TV-Box SRS-LSR100 sogar noch einen Schritt weiter: Der Lautsprecher dient gleichzeitig als Fernbedienung, sodass du das TV-Programm auch dann verfolgen und wechseln kannst, wenn du das Bild gerade nicht siehst.

Praktisch ist außerdem die Möglichkeit, den Ton dicht an sich heranholen zu können: Ideal für alle mit eingeschränktem Hörvermögen; oder wenn du den Rest der Familie im Wohnzimmer nicht stören, aber dennoch in Ruhe deine Lieblingssendung schauen möchtest. Statt die großen Standlautsprecher aufzudrehen, um die Stimmen im Raum zu übertönen, kannst du dir einfach den separat steuerbaren, kleinen Lautsprecher direkt neben dich stellen.

Machen Sound ebenfalls mobil: Tragbare Lautsprecher von Teufel

ROCKSTER CROSS

zu weiteren Infos

Death Metal rund um die Uhr und stets frisch generiert

Dadabots ist das, was bei der Zusammenarbeit zweier technikaffiner Musiker herauskommt: Death Metal, der von einer künstlichen Intelligenz erzeugt wird. CJ Carr und Zack Zukowski haben die KI mit Death Metal echter Bands gefüttert und ihr so nach und nach beigebracht, worauf es ankommt. In einem kurzen Aufsatz haben sie ihr Vorgehen dokumentiert. Dadabots produziert nun selbstständig und ohne Pause neue Musikstücke – die besten füllen bereits ein paar Alben. Im dauerhaft laufenden YouTube-Livestream kann jeder zuhören, wie rund um die Uhr Death Metal produziert wird.

Vor allem Laien können den Unterschied zwischen der KI-Band Dadabots und von Menschen gespielter Musik praktisch nicht unterscheiden – hör einfach mal rein.

Vielleicht bald schneebetrieben: Handliche Bluetooth-Lautsprecher

Mit dem ROCKSTER XS auch unterwegs Musik hören.
Mit dem ROCKSTER XS auch unterwegs Musik hören.
  • ROCKSTER XS: Setzen, stellen, legen – der ROCKSTER XS sorgt in jeder Lebenslage für guten Ton. Robust ist der handliche Lautsprecher mit seinem vor Spritzwasser geschützten Aluminium-Gehäuse und zudem voll mit starker Technik: Unter anderem mit einem Subwoofer auf der Rückseite für ordentlich Bums und einem Akku, der bis zu 30 Stunden Musikgenuss ermöglicht.
  • BAMSTER XS: Immer dabei ist der kleine BAMSTER XS. Flach und unauffällig findet er selbst in kleinen Hosentaschen Platz. Dank langhubiger Breitbandtreiber bekommst du klare Pegel auf die Ohren und einen Bass, den du bei den geringen Abmessungen garantiert nicht erwartet hättest.

Liefern ebenfalls besten Ton auf kleinstem Raum: Teufel-Kopfhörer

#Zukunftsmusik VI zusammengefasst

  • „Schneebasierter triboelektrischer Nanogenerator“ nennt sich das Gerät, das uns zukünftig Strom aus den weißen Flocken zaubern wird.
  • Sony hat eine Kreuzung aus Fernbedienung und Lautsprecher auf den Markt gebracht, die ganz neue Möglichkeiten für den TV-Abend eröffnet.
  • Dadabots liefert verlässlich tagein, tagaus Death Metal: Die künstliche Intelligenz generiert im YouTube-Livestream Songs am laufenden Band.
Bild 1: © 2019 Elsevier Ltd., Quelle: ScienceDirect
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Teufel Blog Redaktion

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