WLAN-Lautsprecher: Welche sind die richtigen für mich?

WLAN-Lautsprecher und Streaming sollen im Audio-Bereich vieles einfacher und bequemer machen. Aber was genau braucht man, um Musik drahtlos an WLAN-Lautsprecher zu übertragen? Was ist mit dem Verstärker? Muss das Heimnetzwerk bestimmte Voraussetzungen erfüllen? Welche Musik- und Streaming-Quellen stehen WLAN-Lautsprechern zur Verfügung? Kann man die alte Ausstattung ins Streaming-System integrieren?  Wir geben die Antworten.

Leistungsstarkes Heimnetzwerk – die Infrastruktur für WLAN-Lautsprecher

Grundvoraussetzung für WLAN-Lautsprecher ist, dass ein WLAN-Netz vorhanden ist. In der Regel genügt dafür ein herkömmlicher WLAN-Router. Wichtig ist, dass die Signal-Stärke am Aufstellungsort der Lautsprecher gut ist. Ist das nicht der Fall, kann der Audiostream abbrechen. Bei anspruchsvollen Streaming-Systemen solltest du außerdem die zur Verfügung stehende Bandbreite und den unterstützten WLAN-Standard im Auge behalten.

Denn verlustfreie Datenformate wie FLAC oder auch simultanes Multiroom-Streaming sind wegen des größeren Datenaufkommens auf hohe Übertragungsraten angewiesen. In solchen Fällen sollten sowohl die WLAN-Lautsprecher als auch der Router einen der neueren WLAN-Standards unterstützen: 802.11 n oder ac.

Was die meisten WLAN-Lautsprecher hingegen nicht benötigen, ist ein externer Verstärker oder ein A/V-Receiver. Sie sind nämlich in der Regel als Aktivlautsprecher konzipiert. Der Verstärker und auch der D/A-Wandler sind in der Box integriert.

WLAN-Lautsprecher Stereo L in einem leeren Raum
Die Standlautsprecher Raumfeld Stereo L

Steuerungsarchitektur und Musikquellen bei WLAN-Lautsprechern

Sind WLAN-Lautsprecher und drahtloses Heimnetzwerk vorhanden, müssen die beiden Komponenten nur noch zusammengebracht werden. Dafür wird eine Software als Streaming-Architektur benötigt. Sie initiiert die Funkverbindung und organisiert den Datenstream über bestimmte Übertragungsprotokolle.

Möglichkeit Nummer eins ist die offene Streaming-Architektur Chromecast. Sie wird von zahlreichen Mobile-Apps wie YouTube, Spotify oder auch Internet-Radio-Apps unterstützt. Wenn auch der WLAN-Lautsprecher die Cast-Technologie beherrscht, brauchst du auf deinem Smartphone nur auf das Chromecast-Symbol zu drücken und der Stream startet. Auf Lautsprechern ist Chromecast häufig als sogenanntes Chromecast-built-in integriert. Die Software gehört damit zur werkseitigen Ausstattung der Lautsprecher.

Eine Alternative zu Chromecast ist die kostenlose Raumfeld App von Teufel. Damit verbindest du nicht nur deine WLAN-Lautsprecher mit dem Heimnetzwerk, sondern organisiert deine gesamte digitale Musiksammlung. Du hast Zugriff auf Streaming-Dienste, Internetradio und deine lokal gespeicherte Musiksammlung. Dazu kannst du mehrere Streams gleichzeitig in verschiedenen Hörzonen steuern.

Nutzen, was man hat – Raumfeld-Extras für WLAN-Lautsprecher

  • Raumfeld Expand: Wenn der Router an seine Grenzen stößt, hilft der Expand aus. Du schließt ihn einfach über ein LAN-Kabel an den Router an und erhöhst damit die Signalqualität. Dazu kannst du auf dem Expand eine digitale Streaming-Mediathek mit bis zu 200.000 Songs einrichten.
  • Raumfeld Connector: Die gute alte Anlage bestehend aus Verstärker und Passivlautsprecher muss nicht offline bleiben. Der Raumfeld Connector verbindet sie dank leistungsstarkem D/A-Wandler und WLAN-Modul mit der Online-Welt. Angeschlossen wird der Connector per Cinch- oder optischem Kabel. Ist das einmal geschehen, steht HiFi-Streaming nichts mehr im Wege.

Welche WLAN-Lautsprecher sollen es sein?

WLAN-Lautsprecher Raumfeld Stereo Cube mit erklärender Beschriftung
Der genaue Aufbau des Raumfeld Cube

Ob tragbarer Mini-Lautsprecher, wuchtige Standlautsprecher mit 3-Wege-System oder Klangbühne für den Fernseher: Raumfeld bietet WLAN-Lautsprecher für alle Hörsituationen.

  • Raumfeld One M: Der One M kann sich nicht nur hören, sondern auch sehen lassen. Mit seinem kompakten, matt-hellen Gehäuse und minimalistischer Gestaltung macht er auf jedem Regal eine gute Figur. Für Beschallung auf Top-Niveau sorgt ein integriertes Stereo-System mit Downfire-Subwoofer. Der One M ist – wie alle anderen Raumfeld WLAN-Lautsprecher auch – sowohl mit iOS- als auch mit Android-Geräten kompatibel und verfügt zudem über Eingänge für Cinch und USB.
  • Raumfeld Stereo Cubes: Für die Stereo Cubes gilt: quadratisch, praktisch, gut – und laut! Die Koaxial-Chassis des Stereo-Systems erzeugen ein differenziertes Klangbild, das Musik ebenso erstklassig wiedergibt wie Filmsound. Damit auch die tiefen Töne wuchtig durch den Raum wummern, ist in den Gehäusen ein Bassreflexsystem mit Reflexrohren integriert. Der Master Cube mit 160-Watt-Verstärker ist mit Anschlüssen für LAN, Cinch und 6,3-mm-Klinke ausgestattet.
  • Raumfeld Stereo L: 400 Watt, Hoch-, Mittel- und Tieftöner, Class-D-Verstärker – klingt nach einer High-End-Anlage? Das ist die Raumfeld Stereo L auch, nur mit dem Vorteil, dass du keinen externen Receiver brauchst. Alles, was für HiFi-Genuss benötigt wird, ist in den Standlautsprechern untergebracht.
  • Raumfeld Sounddeck: Im Holzgehäuse des WLAN-Sounddecks sind gleich sechs hochwertige Töner und ein leistungsstarker 280-Watt-Verstärker integriert. Wahlweise lässt sich das Sounddeck mit dem Smartphone verbinden, um Streaming-Dienste und andere Audioquellen zu nutzen. Die Audiosignale vom TV-Gerät werden über HDMI eingespeist.
Die Position der sechs Lautsprecher des Raumfeld Sounddecks

 

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Fazit: WLAN-Lautsprecher: Audio-Streaming ohne Qualitätsverlust

  • Voraussetzung für den Betrieb von WLAN-Lautsprechern ist ein drahtloses Heimnetzwerk mit starkem Signal.
  • Die Verbindung sowie der Audiostream zwischen Lautsprechern und Heimnetzwerk werden über eine Streaming-Software gesteuert.
  • Dafür stehen die Google-Technologie Chromecast und die Raumfeld-App zur Verfügung.
  • WLAN-Lautsprecher sind in allen denkbaren Ausführungen erhältlich, von der Mini-Box bis zum Sounddeck für TV.

 

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  1. Marius
    18. Aug. 2017, 10:19

    Vielen Dank für den tollen Beitrag. Die Informationen konnten mir wirklich weiterhelfen.

  2. Sven
    17. Jul. 2017, 8:14

    Ist ja alles gut und schön. Aber bis jetzt ist mir noch keine vernünftige Lösung meines Problems untergekommen. Ich möchte in meiner Stube keine weiteren Kabel verlegen und trotzdem Surround (muss nicht THX sein) haben. Lustigerweise habe ich schon bei der Renovierung Stromkabel zu den voraussichtlichen Lautsprecherplätzen legen lassen. Jetzt bräuchte ich also nur noch ein System, welches die rückwärtigen Lautsprecher einzeln(!) über WLAN, Funk, Bluetooth o.ä. anspricht. Was beim Subwoofer geht, sollte doch bei so nem kleinen Rear kein Problem sein?

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Teufel Blog Redaktion

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