Rock Hard's Richter Scale tips

Album Charts: Die Top 3 der ROCK HARD Richterskala

Für alle Musik-Fans, die – genau wie viele Teufel-Mitarbeiter – auf Bassbeben stehen, gibt es gute Neuigkeiten: Teufel präsentiert in Zusammenarbeit mit dem „Zentralorgan der Heavy-Metal-Fans“ (Spiegel), der Zeitschrift ROCK HARD, ab sofort regelmässig die Top 3 der ROCK HARD Richterskala.

Für die Richterskala hören elf ROCK-HARD-Experten die neuesten Platten ab und bewerten diese jeder für sich von 1 (mies) bis 10 (Spitze). Die Summe gibt die Stärke des Schwermetalls auf der Richterskala an. Geballte Expertise hoch 11.

Wir freuen, die ROCK HARD Richterskala im Magazin und im Teufel-Blog präsentieren zu dürfen.

Die Richterskala Top 3 des Monats März

Hinweis: Wegen Punktgleichheit gibt es diesen Monat Platz 1 zweimal.

Platz 1 > MASTODON > Emperor Of Sand > Reprise/Warner (51:11)
Veröffentlichung:  31.03.2017

Rezension von Thorsten Dörting (ROCK HARD)
Seine Bewertung auf der Richterskala: 8,5

Gute Nachrichten für alle Snareporno-Aficionados: Lange bevor sich der Hörer in einem Song womöglich in Sicherheit wiegen könnte, zerhäckselt Anderweltdrummer Brann Dailor mit seinem vertrackten ADHS-Spiel auch auf dem siebten Band-Album zuverlässig jede Allerweltsrhythmik; eine Soundsignatur derentwegen das Etikett „Progger“ für MASTODON im Jahr 2017 noch immer nicht ganz falsch ist (aber auch nicht mehr ganz richtig). Schlechte Nachrichten für alle, die „Leviathan“ (2004) noch immer für das Maß aller MASTODON-Dinge halten: Das Quartett aus Atlanta setzt den Weg seiner letzten beiden Alben unbeirrt fort; chorusgesättigte Kompakt-Rocker im Mittellängenformat mit oft schrullig-pittoresken Melodiebögen dominieren, das düster brockig-barockige Prog-Opus „Crack The Skye“ (2011) oder die rabiat größenwahnsinnige Wuchtbrumme „Leviathan“ werden immer mal wieder souverän zitiert, nie aber kopiert. Warmherzige Energie ersetzt Knallhärte, kompositorische Intelligenz verdrängt prahlerische Muckerei, eine reife Band erklimmt bisher unerreichte Höhen: Der Singalong-Song ´Show Yourself´, der Fistraiser ´Ancient Kingdom´, der Wutausbruch ´Andromeda´ und der Psychotrip ´Jaguar God´ belohnen jeden Durchlauf mit neuen Entdeckungen. Ernsthaft verspielt, wie nur erwachsene Männer es sein können. Dickes Ding.

MASTODON
MASTODON

DISKOGRAFIE (Studioalben)

Remission (2002)
Leviathan (2004)
Blood Mountain (2006)
Crack The Skye (2009)
The Hunter (2011)
Once More ´Round The Sun (2014)
Emperor Of Sand (2017)

 

 

 

 

MASTODON

LINE-UP

Brent Hinds (g./v.)
Troy Sanders (b./v.)
Bill Kelliher (g.)
Brann Dailor (dr./v.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Platz 1  > THE DOOMSDAY KINGDOM > The Doomsday Kingdom > Nuclear Blast/Warner (52:17)
Veröffentlichung : 07.04.2017

Rezension von Boris Kaiser (ROCK HARD)
Seine Bewertung auf der Richterskala: 8

So ganz verstehe ich das aktuelle Schaffen von Leif Edling nicht, ehrlich gesagt: Wie entscheidet er, welche Songs bei Candlemass landen (deren 2016er „Death Thy Lover“-EP bisher kein Album folgte) und welche für die stilistisch nicht sooo weit entfernten Avatarium und nun eben THE DOOMSDAY KINGDOM bestimmt sind, bei denen wiederum auch Avatarium-Gitarrist Marcus Jidell eine bedeutsame Rolle spielt? Und was ist eigentlich mit den nie aufgelösten Krux? Man weiß es nicht, man steckt nicht drin… Sicher ist nur, dass auch „The Doomsday Kingdom“, das erste Album nach der „Never Machine“-EP, wunderbar auskomponierten, oft doomigen, zudem stark und druckvoll produzierten Heavy Metal enthält, der eine deutliche Neunziger-Skandi-Schlagseite aufweist und damit ein kleines bisschen an Abstrakt Algebra (eine weitere olle Edling-Truppe) erinnert, noch viel mehr aber an Combos wie Memento Mori, Memory Garden oder weniger sakrale Veni Domine. Das bereits bekannte ´The Never Machine´ gehört auch hier zu den Höhepunkten, ´Silent Kingdom´ ist ein überraschend energetischer Einstieg, als Spitze des Eisbergs entpuppt sich nach ausführlicher Beschäftigung allerdings das weit hinten „versteckte“ ´The Silence´ mit seinen – nomen est omen – partiell balladesken Anflügen, die Wolf-Frontmann Niklas Stålvind kaum weniger charmant vermittelt, als es Jennie-Ann Smith bei Avatarium tun würde. Auch wenn diese natürlich der größere Blickfang bleibt…

DOOMSDAY KINGDOM
DOOMSDAY KINGDOM

DISKOGRAFIE

Never Machine (EP, 2016)
The Doomsday Kingdom (2017)

DOOMSDAY KINGDOM
DOOMSDAY KINGDOM

LINE-UP

Niklas Stålvind (v.)
Marcus Jidell (g.)
Leif Edling (b.)
Andreas Johansson (dr.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Platz 3  > TROUBLED HORSE > Revolution On Repeat > Rise Above/Soulfood
Veröffentlichung: 31.03.

Rezension von Andreas Schiffmann  (ROCK HARD)
Seine Bewertung auf der Richterskala: 8

Örebro Rock City… Ihr könnt „Revolution On Repeat“ gleich mit Horisonts aktuellem Geniestreich eintüten, auch wenn diese weiterhin an der Spitze nicht nur des schwedischen Retro-Geschehens stehen. Dennoch raubt es einem den Atem, wie kreativ und energetisch es dort oben aktuell wieder zugeht, nachdem der Rotzrock-Ofen Ende der Neunziger schneller aus war, als White Jazz Records ihn angekurbelt hatten. TROUBLED HORSE um John Hoyles (parallel hierzu gerade auch ein super Soloalbum am Start) kommen ja wie Witchcraft oder Spiders aus dem Stall des Labels Crusher und stellen sich mit Scheibe zwei genau zwischen diese beiden Kapellen. Herzliches, manchmal bluesiges Poltern aus der Garage wurde zu recht kompakten Songs verdichtet, die dennoch nicht mit liebevollen Details geizen. Dies macht das Menü etwas proggiger und wird dafür sorgen, dass man es sich in Zukunft noch oft schmecken lässt.

TROUBLED HORSE
TROUBLED HORSE
TROUBLED HORSE
TROUBLED HORSE

 

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Das Teufel-Blogteam wünscht allen Metal-Fans ein bassiges Happy Headbanging !!!

 

 

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Teufel Blog Redaktion

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