Terminator: Dark Fate – eine alternative Zeitlinie, die uns gefällt

Wer hätte es damals gedacht: Der nur mit einem kleinen Budget produzierte Terminator wurde 1984 zu einem riesigen Erfolg – und das Franchise samt Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger weltberühmt. Nach einem noch erfolgreicheren zweiten Teil folgten einige Filme, über die wir lieber den Mantel des Schweigens decken. Genauso wie die Drehbuchautoren und der Regisseur des neuen Terminator: Dark Fate. Denn sie tun einfach so, als hätte es die Filme drei bis fünf nicht gegeben und setzen direkt am zweiten Teil an.

Cyborg und Menschenmutter wieder vereint

35 Jahre nach dem ersten Terminator-Film heißt es nun wieder „Back to the roots“. Terminator: Dark Fate wirkt tatsächlich fast wie ein Klassentreffen. Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton stehen endlich wieder gemeinsam vor der Kamera – und hinter der Kamera zieht James Cameron die Fäden. Dieses Mal ist der Regisseur von Terminator 1 und 2 jedoch ausschließlich als Produzent und Drehbuchautor an Bord. Den Regiestuhl überlässt er hingegen Tim Miller, der uns mit Deadpool gezeigt hat, dass er abgedrehte Action auf jeden Fall perfektioniert hat.

Wieder vereint – Hamilton/Schwarzenegger (Szene aus Terminator: Dark Fate Copyright 2019 FOX)

Dark Fate soll nicht nur das Image des Franchises wieder aufbessern, sondern auch den Auftakt für eine Trilogie darstellen. Wie groß die Rollen von Arnie und Linda in den folgenden Filmen sein werden, bleibt abzuwarten. Die alternden Schauspieler übergeben wahrscheinlich eher den Staffelstab an die nächste Generation. Denn bereits im aktuellen Film sind die Hauptrollen mit jungen Schauspielerinnen besetzt: Natalia Reyes spielt einen Mensch und Mackenzie Davis eine technisch modifizierte Soldatin – und auch diesmal heiß es, gemeinsam gegen einen Terminator aus der Zukunft anzutreten.

DER Terminator ist zurück

Die Lebensgeschichte von Arnold „Arnie“ Schwarzenegger ist wirklich beeindruckend: Geboren in einem kleinen Dorf in Österreich, wurde er vom aufgepumpten Bodybuilder zu einem bekannten Schauspieler und sogar zum Gouverneur von Kalifornien. Neben Conan, dem Barbaren – ein Leinwandheld, den er mit seiner Bodybuilder-Figur perfekt verkörpern konnte – wurde der Terminator zu seiner populärsten Rolle.

Schwarzenegger in seiner Paraderolle (Szene aus Terminator: Dark Fate Copyright 2019 FOX)

Wenngleich er für immer der Terminator sein wird, hat Schwarzenegger durchaus auch in anderen Filmen Erfolge gefeiert, wie in Junior 1994, Versprochen ist Versprochen 1996 oder in Batman & Robin von 1997 als Mr. Freeze. Actionlastiger ging es in Total Recall 1990 und Eraser 1996 zu. Auch mit mittlerweile 72 Jahren kann er es nicht lassen und bleibt seinem Motto „I’ll be back“ treu.

Die einzig wahre Sarah Connor: Linda Hamilton

Die Rückkehr von Linda Hamilton als Sarah Connor dürfte vor allem bei Fans der ersten Stunde für Begeisterung gesorgt haben. Mit dieser Rolle wurde sie zur Kultfigur. Ab dem dritten Film der Terminator-Reihe lehnte sie es ab, weiter mitzuwirken. Ob sie für Terminator: Dark Fate wirklich auf die große Leinwand zurückkehren will, hat sie sich dann auch lange überlegt – denn an ihrem entspannten Leben fand sie durchaus Gefallen. Nach Terminator 2: Judgement Day wurde es ruhig um die US-amerikanische Schauspielerin, die von 1997 bis 1999 mit James Cameron verheiratet war und mit ihm eine gemeinsame Tochter hat.

Linda Hamilton kämpft gegen erneut Cyborgs (Szene aus Terminator: Dark Fate Copyright 2019 FOX)

Wenngleich der große Medienrummel und die Blockbuster nach der Verkörperung von Sarah Connor ausblieben, hat Linda Hamilton durchaus in einigen kleineren Filmen und TV-Serien mitgewirkt, unter anderem in Mord ist ihr Hobby, Weeds, Chuck und Lost Girl.

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Gut vorbereitet für den Kinobesuch: Was bisher geschah

Zeitreisen sind ein essenzieller Bestandteil von Terminator: Im Jahr 1984 landet ein Cyborg (verkörpert von Arnold Schwarzenegger) aus der Zukunft in Los Angeles. Er hat den Auftrag, eine gewisse Sarah Connor zu töten. Denn in der Zukunft wird ihr Sohn John der Anführer einer Widerstandsbewegung sein, die aus den letzten verbliebenen Menschen besteht, die nach einem Atomkrieg noch auf der Erde übrig sind. Ihre Gegner: übermächtige, intelligente Maschinen, die die Menschen einst selbst geschaffen haben.

Bevor Sarah ihren Sohn gebiert, soll sie sterben. Dies versucht ein weiterer Zeitreisender zu verhindern: Kyle Reese, der von der menschlichen Widerstandsbewegung entsendet wird. Wie sollte es anders sein: Dieser Kyle Reese zeugt mit ihr den gemeinsamen Sohn und späteren Rebellenanführer John, bevor er im Endkampf gegen den Terminator T-800 stirbt.

Sarah Connor schafft es zwar, den T-800 zu zerstören – einige Teile bleiben jedoch übrig. Und genau diese Bauteile werden später gefunden und Wissenschaftler entwickeln daraus eben jene Technik, die in der Zukunft die Herrschaft der intelligenten Maschinen überhaupt erst ermöglichen wird.

In Terminator: Judgement Day sind es ein verbesserter Cyborg aus flüssigem Metall, der T-1000, sowie ein umprogrammiertes und nun gutes Modell des T-800, die gegeneinander antreten. Das Opfer soll diesmal der 10-jährige John Connor sein, dessen Leben das alte Terminator-Modell T-800 versucht zu beschützen. Sarah, John und der T-800 tun sich mit dem Programmierer von Skynet zusammen – der künstlichen Intelligenz, die die Maschinen in der Zukunft steuert und die Auslöschung der Menschheit plant. Der IT-Spezialist ahnt nicht, was seine Entwicklung in Zukunft anrichten wird und hat eigentlich keinerlei böse Absichten. Aus diesem Grund lässt er sich schnell zur Zusammenarbeit überreden, als ihm die Folgen seines Handelns deutlich werden.

Es gelingt den vier Verbündeten, die Fabrik, in der Skynet entwickelt wird, zu zerstören. Auch der verbesserte T-1000 kann vernichtet werden und der T-800 opfert sich selbst, damit seine Bauteile nicht abermals für die Entwicklung intelligenter Maschinen verwendet werden können. Die Vernichtung der Menschen durch Skynet scheint abgewendet zu sein.

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Fun Facts zu Terminator

  • Linda Hamilton hat eine Zwillingsschwester, die in Terminator 2 kurz mitwirkt: Der T-1000 nimmt die Gestalt von Sarah Connor an, um John zu täuschen. Dies ist der Einsatz für Leslie.
  • Während Terminator 2 kam Edward Furlong, der John Connor spielt, in den Stimmbruch – seine Stimme musste nachträglich erhöht werden.
  • Arnold Schwarzenegger wollte eigentlich in keinem Terminator-Film mitspielen, der nicht von James Cameron stammt. James Cameron riet ihm jedoch (frei übersetzt): „Tu es einfach und verlange unerhört viel Kohle.“ – Und das tat Arnie dann auch. Die Liste an Sonderleistungen war lang, von einem Limousinen-Service rund um die Uhr bis zu Luxussuiten war einiges dabei. Wohlgemerkt neben einer Rekordgage von rund 30 Millionen US-Dollar für deinen Auftritt in Terminator 3.
Er ist wieder da – Schwarzenegger als T-800 (Szene aus Terminator: Dark Fate Copyright 2019 FOX)
Terminator: Dark Fate – eine alternative Zeitlinie, die uns gefällt
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Teufel Blog Redaktion

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