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[Teil 7] „Christophs kleine Messlehre“: Richtverhalten Teil 2

Im Gegensatz zu einem Hochtöner sind Konustreiber, wie sie oft als Tief- oder Tiefmitteltöner eingesetzt werden, oft nicht ganz frei von Welligkeiten. Es werden größere Massen bewegt, es gibt mehr Resonanzen und damit mehr Möglichkeiten Probleme zu bekommen.

Es handelt sich hier um einen einfachen 13 cm Treiber oder 5-1/4 Zoll Tiefmitteltöner.

Die Membranfläche liegt bei ca. 85 cm² und die bewegte Masse bei ca 12 g. Entsprechend ist der Schalldruckverlauf nicht wie mit dem Lineal gezogen.

Um das Abstrahlverhalten zu beurteilen, ist das natürlich relativ unwichtig.

Anders als bei dem Höchtöner beginnt die Bündelung hier schon bei 2000 Hz. Abhängig von anderen Faktoren, z.B. den Membranresonanzen, hier ab 5500 Hz, muss man einen Mittelweg zwischen einer möglichst geringen Übergangsfrequenz zum Hochtöner, einer guten Filterbarkeit, einer ausreichenden Belastbarkeit des Hochtöners, einem guten Phasenverhalten und einem unkritischen Impedanzverlauf finden.

Dabei sind tonale Unterschiede verschiedener Filtermöglichkeiten noch nicht in der Betrachtung enthalten. Und der Einfluss des Gehäuses ist auch noch nicht bekannt.

[Teil 7] „Christophs kleine Messlehre“: Richtverhalten Teil 2
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