Zwei bei Olympia: Leichtathletin Justyna Święty-Ersetic und Volleyballer Piotr Nowakowski im Interview

Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 werden die Wettkämpfe in Tokio trotzdem alles andere als normal ablaufen. Denn Zuschauer sind leider nicht zugelassen, aber der sportliche Wettkampf findet dennoch statt. Nach intensiven Monaten des harten Trainings wird es für die teilnehmenden Sportler in jedem Fall ein Highlight. Wir hatten die Gelegenheit, mit Justyna Święty-Ersetic und Piotr Nowakowski kurz vor ihrem Abflug nach Tokio zu sprechen und haben mit ihnen über ihre sportliche Leidenschaft, Trainingsgeheimnisse und anspornende Musik geplaudert.

Der Reiz des Leistungssports

Justyna bei der Vorbereitung auf Olympia

Teufel Blog: Wie habt ihr die Leidenschaft für eure Sportart entdeckt?

Justyna Święty-Ersetic: Um ehrlich zu sein habe ich schon seit meiner Kindheit sehr viel Bewegung und habe immer gerne Sport getrieben. Ich habe sehr gerne Fußball, Basketball und Völkerball auf dem Schulhof gespielt. Als ich in der Grundschule war, habe ich an verschiedenen Turnieren teilgenommen, unter anderem war darunter auch ein Wettbewerb bei der Sportschule. Dort gelang es mir, den zweiten Platz zu belegen. Der damalige Trainer Piotr Morka, der in dieser Schule arbeitete, lud mich dazu ein, einmal in der Woche samstags zu trainieren. Ich stimmte zu und ich denke, dass das der ausschlaggebende Grund war, weswegen ich letztendlich anfing zu laufen und zu trainieren.

Bei der späteren Wahl der weiterführenden Schule habe ich mich für ein Sportgymnasium entschieden und habe dort meine ersten Schritte im Sport gemacht. Am Anfang hat mir nicht unbedingt alles gefallen, aber spätestens als ich die ersten Erfolge erzielen konnte, wie zum Beispiel Siegerin der Schlesischen Meisterschaften oder die Gewinne einiger Makroregionswettbewerbe, fing ich an, es mehr und mehr zu mögen. Ich denke mein Trainer hat mich damals mit seiner Leidenschaft für den Sport angesteckt, und das ist bis heute so geblieben.

Piotr trainiert für sein großes Ziel – eine Medaille bei Olympia

Piotr Nowakowski: Die Leidenschaft für das Volleyballspielen wurde in mir dank des leider bereits verstorbenen Józef Adamczyk geboren, der mein erster Sportlehrer in der Schule in Międzyborów war. Er hat in mir die Liebe zu diesem Sport ausgelöst, für welchen er selbst voller Leidenschaft war. Da er das Potenzial in mir sah, ermutigte er mich ständig, mich im Volleyball zu versuchen. Dafür werde ich ihm bis an mein Lebensende dankbar sein.

Teufel Blog: Piotr, wie sieht deine Vorbereitung für ein Volleyballturnier aus? Worauf achtest du dabei besonders?

Piotr Nowakowski: Die Vorbereitung auf das Turnier ist eine recht komplexe Angelegenheit. Es ist wichtig, sich sowohl körperlich als auch geistig vorzubereiten. Normalerweise haben wir vor den Turnieren Vorbereitungscamps, in denen wir an Kraft und Technik, aber auch an der Mentalität arbeiten. Wenn wir diese Zeit gut nutzen, dann sind die Turnierspiele nur noch eine Belohnung für all die Mühe, die in der Vorbereitung steckt.

Teufel Blog: Und Justyna, worin unterscheidet sich die Vorbereitung für den 400-Meter-Lauf zu der Vorbereitung für den 4 x 400-Meter-Staffellauf und welchen der beiden favorisierst du?

Justyna Święty-Ersetic: Offen gesprochen gibt es eigentlich keinen Unterschied in der Vorbereitung für den 400-Meter-Lauf oder die Staffel, denn jeder von uns trainiert individuell und bereitet sich nur auf den 400-Meter-Lauf vor. Je schneller wir in einer Runde sind, desto mehr schlägt sich das später auch im Ergebnis in der Staffel nieder. Natürlich ist die Staffel schon ein Mannschaftswettbewerb, es laufen vier Mädchen und es gibt auch Reservemädchen, so dass sich die Belastung und der Stress in der Staffel sicherlich etwas mehr verteilen. Aber ich denke auch, dass die Staffel insgesamt doch etwas anspruchsvoller und verantwortungsvoller ist. Hier laufen wir nicht für uns selbst, sondern auf das Konto des Teams, auf das Konto der gesamten Staffel, und jede von uns will während ihres Laufs so schnell wie möglich laufen, um der nächsten in der Reihe die jeweilige Aufgabe zu erleichtern.

Die Frage, welche der zwei Sachen ich bevorzuge, kann ich nicht wirklich beantworten. Ich habe immer Schwierigkeiten, mich zu entscheiden, was davon ich lieber mag: Den Einzel- oder Staffellauf. Ich denke, dass beide Läufe super sind und dass beide ihre eigenen Vorteile haben. Das Schöne an der Staffel ist sicher, dass ich, wenn alles gut läuft, direkt nach dem Rennen jemanden habe, mit dem ich die Freude über den Sieg teilen kann.

Musik spornt an

Konzentration vor dem Start im Training

Teufel Blog: Welche Rolle spielt für euch Musik während des Trainings und welche Musik hört ihr dabei am liebsten?

Justyna Święty-Ersetic: Oh, sehr wichtig. Tatsächlich kann ich es mir bei meinen langen Läufen nicht vorstellen, meine Kopfhörer und die Musik nicht dabei zu haben. Immer wenn ich ein paar Läufe mache, sei es selbst ein aerobes Training, bei dem ich zwar mehr laufe, dafür aber in langsamerer Zeit, höre ich gerne Musik. Dann vergeht für mich die Trainingszeit schneller und viel angenehmer.

Wenn ich im Stadion trainiere, schalte ich gerne den Lautsprecher ein, spiele etwas Musik und entspanne ein wenig, um mich vor dem Training in die richtige Stimmung zu bringen. Ich habe keine Lieblingsmusik. Ich denke, was ich vor dem Training höre, hängt von meiner Stimmung ab. Manchmal ist es die typische Musik, die mich für das Training motivieren soll, und ein anderes Mal ist es einfach Musik, die meine Gedanken und meinen Kopf etwas entspannen soll vor dem, was später im Training noch passieren wird.

Piotr Nowakowski: Musik ist ein fester Bestandteil meiner Trainingsroutine, ich höre sie gerne auf dem Weg zum Training (starke, motivierende Musik) und auch danach, wenn es an der Zeit ist, sich ein wenig zu entspannen. Die Art der Musik spielt dabei keine große Rolle.

Teufel Blog: Worauf achtet ihr bei der Auswahl geeigneter Bluetooth-Lautsprecher? Welche Eigenschaften sollte für euch dabei ein gutes Produkt mitbringen?

Piotr Nowakowski: Bei der Auswahl eines Bluetooth-Lautsprechers achte ich immer auf die Leistung und die Fähigkeit, Musik kabellos abzuspielen. Vieles hängt auch mit der Länge der Akkulaufzeit zusammen. Manchmal sind wir mehrere Stunden unterwegs und es ist dann besonders wichtig, dass der Lautsprecher kräftig und lange spielt.

Justyna Święty-Ersetic: Bei Lautsprechern ist mir besonders wichtig, dass er leicht ist. <lachen> Ich reise normalerweise viel ins Ausland und wie Sie wissen, ist das Gepäck dann begrenzt, also ist die Mitnahme eines leichteren Lautsprechers wie Balsam für die Seele. Ich achte auch sehr darauf, dass der Lautsprecher wasserdicht ist. Ich trainiere viel im Freien, daher steht oder liegt der Lautsprecher immer irgendwo in der Ecke und ich habe nicht immer die Möglichkeit, ihn abzudecken, wenn sich beim Laufen die Wetterbedingungen oft sehr dynamisch ändern. Von daher ist das also sehr wichtig für mich. Ein ebenso wichtiges Merkmal ist natürlich, dass der Akku, also die Batterie im Lautsprecher, möglichst lange hält und dass man ihn möglichst schnell wieder aufladen kann, denn es gibt Situationen, in denen ich den Akku nicht direkt wieder auflade und ihn dann kurz vor dem Training noch schnell laden will.

Auf die Plätze, fertig, los: Olympia 2021 startet!

Teufel Blog: Was sind eure Ziele für Olympia 2021 und wann werden wir euch beim Wettkampf zusehen können?

Justyna Święty-Ersetic: Das Ziel für die diesjährige Olympiade ist eines: eine Medaille in der 4 x 400-Meter-Staffel nach Hause zu bringen. Die Leichtathletik beginnt wahrscheinlich am 29. oder 30. Juli, und wird bis zum 8. August dauern. Ich habe also noch viele Wettkämpfe vor mir: Die gemischte-Staffel, die Frauenstaffel und die Einzelwettbewerbe. Es wird also viel zu tun geben. Ich persönlich kann die Olympischen Spiele kaum erwarten und bin selbst sehr gespannt, ob ich meinen größten sportlichen Traum verwirklichen kann.

Piotr Nowakowski: Es gibt nur ein Ziel – die begehrte olympische Medaille zu gewinnen, die noch in meiner Sammlung fehlt!

Drückt uns ab dem 24. Juli die Daumen, wenn wir gegen den Iran spielen (12:40 Uhr polnische und deutsche Zeit). Die darauffolgenden Spiele werden dann an jedem zweiten Tag gespielt.

Training im Takt der Musik: Mit Teufel

Sitzende Sportlerin mit BOOMSTER GO in der Hand
Ob Trainingshalle oder Sportplatz: Nimm den BOOMSTER GO überall hin mit.

Nicht nur Justyna und Piotr setzen auf Musik beim Training – denn tatsächlich kann Musik deine Leistung steigern. Mit diesen robusten Trainingsbegleitern und Klangwundern, brichst du auch du Rekorde.

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Bild Piotr  Thanks to DrabikPany

Bild Justyna (2) With friendly permission of herself

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Teufel Blog Redaktion

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