Friday the 13th

Freitag, der 13. oder manchmal hast Du eben die Arschkarte

Ein Gastbeitrag von André Detroit von der beliebten Filmseite aus Berlin, movieman.de.

Die Angst vor dem Freitag, dem 13. ist immer noch weit verbreitet in der westlichen Welt. Und wenn Euch auch mulmig ist bei diesem Datum, dann seid ihr in feiner Gesellschaft. Paul Getty, Franklin Delano Roosevelt, Napoleon und sogar Christopher Columbus litten regelrecht unter „Triskaidekaphobie“ (versucht es mal auszusprechen). Ich habe für Euch mal ein passendes Filmprogramm zusammengestellt, in dem es um großes Pech und großes Glück geht, oder beides.

Die Coopers – Schlimmer geht immer

 

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Kurzinfo

Der 11-jährige Alexander erlebt den vermeintlich schrecklichsten Tag seines jungen Lebens – ein Tag, der mit Kaugummi im Haar und der Blamage vor dem heimlichen Schwarm beginnt und von einer peinlichen Katastrophe zur nächsten führt. Und weil seine Eltern das nicht raffen, wünscht sich Alexander, dass seine Familie auch einmal einen seiner typischen Tage erlebt. Bingo! Die köstlich überdrehte Komödie über Pubertät, Pech für mich und Glück für die anderen macht richtig Spaß. Tiefgang ist hier nicht wichtig, sondern die gezielte Überspitzung eigentlich ganz alltäglicher Sorgen und Probleme einer Familie mit Teenagerkindern. Alle Darsteller, angeführt von Steve Carrell und Jennifer Garner und dem umwerfenden „Alexander“ sind perfekt gecastet.

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Intacto

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Kurzinfo

Eine Geheimkaste glaubt nicht daran, dass Glück ein Zufall ist, sondern einigen Menschen angeboren und übertragbar ist. Mitglieder der Gruppe halten sich bevorzugt in Casinos auf und saugen das Glück der Spieler per Berührung ab, um selbst ihre Glückskräfte in einem merkwürdigen Spiel mit hohen Einsätzen auf die Probe zu stellen. Dieser geniale Einfall wurde mit frischen Gesichtern unglaublich fesselnd verfilmt.

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Stretch

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Kurzinfo:

Als Schauspieler in Los Angeles gescheitert, muss Stretch sich als Chauffeur für Hollywood-Prominenz von Ray Liotta bis hin zu David Hasselhoff durchschlagen. Schlimmer noch: Eben von Freundin Candace verlassen, fährt er auch noch Spielschulden beim mexikanischen Mob hinterher. Stretch lebt von Patrick Wilson, einer jener Schauspieler, die einem irgendwie bekannt vorkommen, man aber nicht sagen kann, wo genau man ihn gesehen hat. Ihn als Limofahrer zu sehen, wie er sich selbst überschätzende Schauspieler wie David Hasselhoff und Ray Liotta fährt, ist einfach köstlich. Achtet mal auf den Fallschirmspringer! Ihr schmeißt Euch weg, versprochen!

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Ein ganz normaler Held

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Kurzinfo:

Nein, vom Schicksal ist Bernie (Dustin Hoffman) nicht verwöhnt. Gescheiterte Ehe, mieser Job, Bewährung. Da wird er Zeuge eines Flugzeugunglücks. Eigentlich auf der Suche nach Barem, wird Bernie unversehens zum vielfachen Lebensretter – und verschwindet. Ganz Amerika, allen voran die sexy Sensationsreporterin Gale (Geena Davis), sucht den unbekannten „Helden“. 1 Million Dollar Belohnung! Doch wieder hat Bernie Pech: Während er im Knast sitzt, kassiert ein anderer die Kohle … Regisseur Stephen Frears präsentiert hier eine charmante und verdeckt bitterböse Satire.

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Woody, der Unglücksrabe (take the money and run)

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Kurzinfo:

Woody Allen spielt in seinem Regiedebut, wie später üblich, gleich auch die Hauptrolle: einen typischen Verlierer, der, obwohl gerade zum Gangster des Jahres gewählt und zu 800 Jahren Knast verurteilt, eigentlich zu blöd ist, einen Kaugummi zu klauen. Zugegeben, ich bin kein Allen-Fan und etwas skeptisch gewesen. Aber dieser Film hier hat mir echt gefallen. Vor allem die köstliche Einleitung mit dem englischen Sprecher ist schlicht genial.

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The Gambler

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Kurzinfo:

Literaturprofessor Jim Bennett scheut kein Risiko: Beim illegalen Glücksspiel setzt er alles auf eine Karte. So schuldet er mittlerweile nicht nur seiner Mutter, die ihn längst abgeschrieben hat, eine Unmenge Geld – auch das Schwarzgeld des skrupellosen Gangsters Neville hat Jim komplett verzockt. Spielen, um zu verlieren, das kann man hier beobachten. Weil der Nervenkitzel größer ist als die Ratio, weil man so lange spielt, bis man nichts mehr hat, weil man verdoppelt, gewinnt, verliert, bis alles weg ist. Es ist die großartigste Performance, die Mark Wahlberg jemals abgeliefert hat.

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Ein Ticket für 2

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Kurzinfo:

John Hughes schuf den perfekten Unterhaltungsfilm. Neil Page hat es eilig, will zu Thanksgiving schnell nach Hause fliegen. Doch dann kommt ein Schneesturm und noch viel schlimmer: Nervensäge und Duschvorhangverkäufer Del Griffith. Das Schicksal kettet beide für 2 Tage aneinander und lässt sie durch alle amerikanischen Verkehrsmittel leiden. John Hughes verknüpft sensationelle Hauptdarsteller (Steve Martin und John Candy) mit jeder Menge Slapstick und einer guten Botschaft.

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Open Water

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Kurzinfo:

Was für eine Vorstellung: Ein Boot setzt Dich und eine Gruppe Touris im Ozean zum Tauchen ab und vergisst bei der Abholung ein Pärchen. Die treiben nun unter brutzelnder Sonne und kalten Nächten ohne Land in Sicht und haben auch schon bald Besuch von großen Fischen. Ruhig gefilmt, wenig Worte lassen viel Platz für die eigene Vorstellungskraft.

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Über André Detroit, movieman.

André Detroit (52) ist Gründer und Inhaber von movieman.de und hat den geilsten Job der Welt. Er bekommt Geld dafür, seine Meinung über Filme zu sagen, die noch gar nicht erschienen sind. Seit 20 Jahren informieren er sein 9-köpfiges Team im einzigen werbefreien Filmmagazin www.movieman.de seine bis zu 60.000 Leser. Das macht es zur wohltuenden Alternative zu anderen Magazinen, bei denen immer mehr Werbung den Content stört.

 

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Teufel Blog Redaktion

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