[Teil 5] „Christophs kleine Messlehre“: Alles, nur keinen Tiefbass bitte

In den letzten Beiträgen ging es hauptsächlich um Subwoofer, tiefe Frequenzen und wie sich diese im Raum verhalten.  Tiefe Frequenzen tragen im einem großen Maß zum Höreindruck bei und sie beeinflussen ebenfalls den Mittel- und Hochtonbereich, weil die diskreten Frequenzen und ihre Obertöne für das menschliche Hörempfinden unerlässlich sind.

Subwoofer decken jedoch nur einen sehr kleinen Teil des Spektrums ab, das in der Regel von einer HiFi- oder Heimkinoanlage übertragen wird. Sie arbeiten ca. zwischen 25 Hz und 200 Hz. Wenn man das Spektrum bis 20 KHz betrachtet, übertragen Subwoofer ca. 1 % davon. Abgesehen davon sollten Subwoofer nicht bis 200 Hz arbeiten, sondern um 100 Hz angekoppelt werden. Die restlichen 99 % werden von kompakteren Satellitenlautsprechern übertragen.

Wo es sich bei einem Subwoofer noch um ein einfach zu handhabendes Problem handelt, ist es bei Satellitenlautsprechern ungleich komplexer, ihnen einen ausgewogenen Frequenzverlauf zu entlocken. Tiefe Frequenzen werden kugelförmig abgestrahlt, das ist bei kürzeren Wellenlängen und damit höheren Frequenzen nicht mehr der Fall. Der Schall wird dann zunehmend gerichtet abgestrahlt, je kürzer die Wellenlänge wird.

[Teil 5] „Christophs kleine Messlehre“: Alles, nur keinen Tiefbass bitte
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Teufel Redaktion

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